Zeitumstellung

Es war mal wieder soweit, wir mussten die Uhren umstellen.
Von Winterzeit, die eigentlich die Normalzeit ist, auf Sommerzeit:

Zwar war in den letzten Jahren mehrmals die Rede davon, dass diese Umstellungen zwei Mal im Jahr abgeschafft werden sollten, aber da man sich innerhalb der EU nicht auf eine gemeinsame Zeit hat einigen können, hat man es gleich ganz gelassen:
Ok, im Moment hat man andere Sorgen, als sich mit der Winter/Sommerzeit zu beschäftigen.
Die Idee, dass jedes Land selbst bestimmen kann, welche Zeit es haben möchte, klang ja ganz nett, wurde aber auch wieder verworfen.

So werden wir bestimmt noch ein paar Jahre im Frühling die Zeit eine Stunde vor und im Herbst eine Stunde zurück stellen.

Mir persönlich ist ja die Winterzeit bei weitem lieber, weil sie einfach meinem persönlichen Rhythmus näher ist, aber ich weiß, dass viele Menschen die Sommerzeit bevorzugen würden, weil man denkt dass es da länger hell bliebe.
Mag sein, allerdings wird es dann im Winter wesentlich später hell.
Wie dem auch sei, es wird wie immer, ein paar Leute geben die zufrieden sind und andere werden schreien, das will ich nicht.

Man muss es nehmen wie es kommt !

Wieder mal mit den Öffis gefahren

Ich fahre ja in diesen Zeiten eher sehr selten mit den Öffis.
Ein  bestimmtes Taxiunternehmen hier in Wien hat sich an mir schon sowas wie eine kleine goldene Nase verdient.
Aber ab und zu, wenn ich zu Zeiten fahren kann, wo wenig Leute unterwegs sind, da nehme ich dann doch auch mal den Bus oder die U-Bahn, und manchmal wie am Dienstag auch beides.
Im Bus ist nichts nennenswertes passiert.
Aber dann in in der U-Bahn….
Da fährt, nur jede zweite Bahn bis zur Endstelle. Eben weil nur wenig Leute unterwegs sind.
Wies eben sein kann, ist mir die Bahn dorthin vor der Nase davon gefahren.
7 Min. Wartezeit, na gut, immer kann man nicht “Frau Glück” sein.
Dann also rein in die fast leere Bahn, steht da ein Mann und telefoniert. Ich denk mir noch, der schaut aus wie einer der kontrollieren will. Da er aber telefoniert hat hab ich ihn nicht weiter beobachtet und mir ein Plätzchen allein auf weiter Flur gesucht.
Ein paar Minuten später schon steht besagter Mann neben mir und will meinen Fahrausweis sehen.
Na gut, als Jahreskartenbesitzerin zücke ich das gute Ding und freu mich, dass ich sie nicht so ganz umsonst jeden Monat bezahle und sie endlich mal zum Einsatz kommt.

Bei der nächsten Haltestelle meint die Stimme aus dem Lautsprecher, dass sei nun die Endstelle und man möge den Zug verlassen.
Das hat mich doch erstaunt, denn ich hab doch extra auf den Zug bis zur endgültigen Endstelle gewartet.
Da aber die Handvoll Leute, die in dem Wagon war auch ausgestiegen ist, bin ich halt mit getrottet.
Nur um dann zu sehen, dass der Zug doch dorthin gefahren wäre, wo ich hin wollte.
“Seufz”

Da war es zu spät, die Türen sind wieder zu gegangen und ich stand auf dem zugigen Bahnsteig und musste den nächsten Zug abwarten, der ja wirklich nur bis hier her gefahren ist
Der mit dem ich fahren wollte kam dann wieder 7 Min. später.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.
Auch wenn die Reise nur quer durch Wien ist.

Kennt ihr das auch …?

Manchesmal weiß ich echt nicht, welchen Tag wir haben, vom Datum will ich gar nicht reden.

Da nehme ich mir vor an einem bestimmten Tag etwas zu tun und komme dann 3 Tage später drauf, dass der Termin schon vorbei ist.
Wenn ich mir wichtige Termine nicht in meinem Handy abspeichern würde und mich rechtzeitig erinnern lasse, würde ich wohl mein halbes Leben verpassen.

Eigentlich wollte ich ja jeden Donnerstag so einen *Sprücheklopfer* Beitrag hier im Blog schreiben.
Nun ihr seht, es gibt ihn nicht, denn ich bin heute, am Montag drauf gekommen, dass ich den total vergessen habe.
Aber da überliste ich mich jetzt selbst.
Ich schreib den Beitrag heute und datiere ihn auf Donnerstag vor.

Das ist ja relativ einfach, bei anderen Dingen geht das halt nicht ganz so easy.

 

+4

Wofür gehört der Schlüssel ?

Ich hab ja schon erzählt, dass ich in alten Fotos gestöbert habe.
Diese Fotos waren in einer alten Schuhschachtel und diese stand ganz weit
hinten in einem Fach im Schrank im Vorraum.
Am Grund der Schachtel lagen viele Kuverts mit den Negativen der Fotos.
Von denen dachte ich eigentlich, dass ich sie weg geworfen hätte.

Habt ihr Negative von Fotos, die ihr bereits ausarbeiten habt lassen, auf ?

Und unter diesen Negativen lag ein Schlüssel.
Ich kann mich absolut nicht erinnern, wo dieser Schlüssel sperren sollte.
Da ich diese Schachtel aber bestimmt 10 oder 11 Jahre nicht gesehen habe, solange wohnen wir in dieser Wohnung, kann ich mir nur vorstellen, dass er zu irgendeinem Schloss in unserer alten Wohnung gehören könnte.

Jetzt erhebt sich dir Frage:
Was mach ich mit dem Schlüssel ?
Aufheben ?
Weg werfen ?
Wo gehört sowas eigentlich hin ?
Ist das Sondermüll oder gehört der in den Restmüll ?

So viele Fragen, rund um einen alten Schlüssel, der viele Jahre niemanden abgegangen ist.

+3

Eine Reise in die Vergangenheit

Immer öfter entstehen im Moment in mir Erinnerungen von mehr als 30 Jahren.

Ich mache dann quasi eine Reise in die Vergangenheit.
Ob das eine Alterserscheinung ist ?

Gestern erst ist mir eine Schachtel mit alten Fotos in die Hände gefallen.
Bei manchen Bildern kann ich es gar nicht glauben, dass das schon so lange her ist, bei anderen wiederum kann ich mich kaum erinnern, wann und wo das war.

Ob ihr es glaubt oder nicht, das war ich vor mehr als 30 Jahren.
Es würde mich vermutlich niemand erkennen, so sehr hab ich mich verändert.

Ja so ist es, das Leben, eine ständige Veränderung.

 

Schönes wochenende wünsch ich euch !

+4

Später …wann ist das ?

Ich finde diesen Text wunderschön und so treffend, dass ich ihn gerne mit euch teilen möchte.
Lebe im jetzt! ❤️

Später …wann ist das ?

 

Kaum hat der Tag begonnen und schon ist es sechs Uhr abends.
Kaum am Montag angekommen und es ist schon wieder Freitag.
… und der Monat ist vorbei.
… und das Jahr ist fast vorbei.
… und schon 30, 40, 50 Jahre unseres Lebens sind vergangen.
Man realisiert, wie viele Menschen wir schon verloren haben. Eltern, andere Verwandte und viele Freunde und Bekannte. Ein Zurück gibt es nicht.
Also versuchen wir die Zeit zu geniessen, die uns bleibt!
Lasst uns nicht aufhören Aktivitäten zu haben, die uns gefallen.
Lasst uns Farbe in unseren grauen Alltag bringen!
Lächeln wir über die kleinen Dinge des Lebens, die Balsam in unsere Herzen bringen.
Wir sollten die Zeit, die uns bleibt mit Gelassenheit und Zuversicht geniessen. Versuchen wir das Wort “später” zu eliminieren.
Ich mache es später…
Ich sage später…
Ich denke später darüber nach…
Wir lassen alles für später.
Später ist es zu spät!
Denn was man nicht versteht ist:
Später ist der Kaffee kalt…
Später ändern sich die Prioritäten…
Später ist der Charme gebrochen…
Später geht die Gesundheit vorbei…
Später werden Eltern älter…
Später werden die Versprechen vergessen…
Später wird der Tag die Nacht…
Später endet das Leben…
Und danach ist es zu spät….
Also… lassen wir nichts für später…
Denn in der Zwischenzeit können wir die besten Momente verlieren.
Die besten Erfahrungen.
Die beste Familie.
Die besten Freunde.
Der Tag ist heute…🌞
der Moment ist jetzt…🌞
❤️
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