Frau Huber – Darf ich bitten ?

frauhuber1Eine Geschichte muss ich noch nachholen.
Es ist jetzt zwar schon Fastenzeit, aber der Fasching liegt ja noch nicht ganz so lange zurück.
Am Faschingsdienstag gab es im Cafe, in dem die Frau Huber mit ihren Freunden am Nachmittag oft Kaffee trinkt, eine kleine Faschingsveranstaltung.
Wer mochte konnte verkleidet kommen, es gab ein Freigetränk und der Besitzer hat die Tische vor der Theke weg geräumt und zu einer kleinen Tanzfläche umgestaltet.
Der Bärti, ja den nennen sie wirklich so, weil er einen Vollbart hat, hat sein Keyboard mitgebracht und spielt Tanzmusik. Bärti hat heute eine Melone auf dem Kopf, das ist ein Hut, der aussieht wie eine halbe Melone und eine große bunte Masche um den Hals.
Frau Huber wollte erst gar nicht hingehen, aber der Herr Hans hat sie so bittend angeschaut und da er ohnehin ein wenig unlustig war in letzter Zeit, wegen ihren Besuchen beim Herrn Haller, hat sie dann doch zugestimmt und sich einen roten Faschingshut aufgesetzt. Zu mehr Verkleidung war sie aber nicht bereit.
Der Herr Hans hat ein rot kariertes Hemd angezogen, dazu eine schwarze Hose und ein schwarzes Gilet und einen schwarzen Hut auf dem Kopf. Richtig elegant hat der Herr Hans ausgeschaut.
Auch die anderen Leute des Nachmittagscafes kamen mit der einen oder anderen Verkleidung.
Liesel musste es mal wieder übertreiben, die hat sich ein lila Spitzenkleid angezogen, eine weiße Federboa um die Schultern geschlungen, ein Band in die Haare gesetzt, mit einer riesen Feder drauf.
Sie sah aus wie ein Glamourgirl aus den 20er Jahren, nur halt die Seniorenausgabe davon.
Frau Huber bestellte sich einen Gspritzten, zur Feier des Tages, als Gratisgetränk und dazu ein belegtes Brot.
Der Herr Hans nahm ein Bier und ein Speckbrot und man saß eng beisammen, weil ja ein paar Tische fehlten wegen der Tanzfläche.

» Weiterlesen

Die Frage des Tages – Kuchen backen

gugelhupfIch hab schon sehr lange keinen Kuchen mehr gebacken.
Kann mich gar nicht mehr wirklich daran erinnern. Nein, ich bin dazu nicht zu faul, aber hier wird nur sehr wenig Kuchen gegessen. Meine beiden Männer sind eher die pikanten Typen, als die süßen.
Und ich soll nicht zu viel davon essen, aber wenn der Kuchen oder die Torte dann hier so herum steht und keiner greift zu, dann ist mir leid drum und ich futtere sie dann auf.

Meine heutige Frage an euch:

Fragezeichen1
Wann habt ihr zuletzt einen Kuchen oder eine Torte gebacken.
Welche Sorte war das ?
Hat er geschmeckt ? Wer hat mit gegessen ?

Wiener Küche – Mohnnudeln

mohnnudelnMOHNNUDELN
sind eine Schmankerl der Wiener Küche.
Ich glaube ja, dass sie heute gar nicht mehr so oft gekocht werden, weils doch ein klein wenig aufwändiger ist, den Erdäpfelteig selbst herzustellen.
Man kann natürlich auch fertige Gnocci dafür hernehmen und dann nur noch die Mohnbrösel selbst herstellen. Aber selbst gemacht schmecken sie einfach köstlicher.

Für die Nudeln braucht ihr:

500 g Erdäpfel (mehlig)
40 g Butter
100 g Mehl
50 g Hartweizengrieß
50 g Maisstärke (Maizena)
100 g Topfen (20 % Fettgehalt)
1 Ei
1 Eidotter
Muskatnuss (gerieben)
Salz

Für die Mohnbrösel:
150 g Mohn (fein gerieben)
80 g Butter
4 cl Rum
4 EL Staubzucker
2 EL Semmelbrösel
Staubzucker (zum Bestreuen)

Und so gehts:

Die geschälten Erdäpfel in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Noch heiß durch eine Erdäpfelpresse drücken.
Mit Butter, Mehl, Maizena, Topfen, Ei, Eidotter, Grieß, Salz und Muskatnuss zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Eine 3 cm dicke Rolle formen und daumendicke Stücke abschneiden.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit der Handfläche zu kleinen Nudeln wutzeln (formen).
Die Nudeln in einen großen Kochtopf legen (achtgeben, dass sie nicht zusammen kleben) und leicht wallend ca. 5 Minuten ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen.

Für die Mohnbrösel die Butter aufschäumen und alle Zutaten gut vermengen. Die fertigen Nudeln darin schwenken. Mohnnudeln mit Staubzucker bestreuen und anrichten.
Dazu schmeckt besonders gut ein selbstgemachter Zwetschkenröster.

Plauderei im Cafe- Medium Internet

geplauderJeden Tag, so gegen 1/2 10 kommt der Postbote ins kleine Cafe.
Manchmal hat er ein paar Briefe für den Besitzer, sind meistens Rechnungen, dabei.
Aber er kommt auch, wenn er keine Post fürs Cafe hat. Dann trinkt er eine koffeinfreie Melange und wenn vom Tag zuvor ein Kipferl übrig ist, dann nimmt er das auch. Frisches Gebäck darf er nicht essen, er hats ein wenig mit dem Magen. Deswegen auch der koffeinfreie Kaffee.

Der Briefträger heißt Thomas und alle Serviererinnen kennen ihn seit Jahren und sagen Tom zu ihm.
Tom ist an die 50 Jahre und hat sein Berufsleben bei der Post verbracht.
Früher, daran kann er sich noch gut erinnern, hat er nur eine Tasche gebraucht für die Post in der Straße, aber heute muss er mit einem riesigen Wagen herum kurven.
Vor allem die Werbezustellungen werden immer mehr. Briefe gibts natürlich auch noch immer viele, aber meist ist das Geschäftspost, weil privat mailen die Leute ja heutzutage viel mehr, als dass sie sich Briefe schreiben.
Der Tom fragt heute die kleine Serviererin, die grad Dienst hat, ob sie lieber Briefe schreibt oder Mails.
Die lacht und sagt, dass sie natürlich lieber mailt, weil das geht ja viel schneller.

» Weiterlesen

Die Frage des Tages – Lexikon ?

lexikon
Mein Bruder hat einige Zeit versucht, für einen Verlag ein Lexikon zu verkaufen.
Es war ein sehr hochwertiges Produkt, allerdings in Zeiten wie diesen ein doch sehr anstrengendes Unterfangen.
Wer braucht heute noch ein Lexikon? wurde er immer wieder gefragt, es gibt doch das Internet.

Dazu meine Frage heute:

Fragezeichen1
Habt ihr ein Lexikon ?
Wenn ja, verwendet ihr es noch ?
Würdet ihr heute ein Lexikon kaufen ?

Der Herr Jakob – Mein Beileid

herrjakob_klDer Herr Jakob sitzt am Fenster und liest die Zeitung, die ihm der Mohamed in der Früh gebracht hat.
Bei manchen Meldungen schüttelt der Herr Jakob verständnislos den Kopf – schon ein Wahnsinn was da so in der Welt vor sich geht.
Aber viel mehr würde ihn interessieren, warum das Gemüsegeschäft heute noch nicht aufgesperrt hat.
Das Ehepaar Dorner, das das Geschäft schon so lange betreibt, ist sonst immer schon sehr zeitig da, die fahren ja vorher auf den Großmarkt und kaufen dort ein, was sie dann unter Tags in ihrem Geschäft anbieten. Am Vormittag kommen dann auch noch zwei Bauern vorbei und bringen Ware aus ihren Höfen.
Heute ist es schon 8.00 Uhr vorbei, aber der Rollladen ist immer noch unten. Das kommt dem Herrn Jakob ganz komisch vor.

Er überlegt grad ob er raus gehen soll und vis a vis in der Bäckerei nachfragen soll, ob da was passiert ist, da kommt die Clara, die Bäckersfrau auch schon ganz aufgeregt gelaufen und erzählt atemlos:”Herr Jakob, stellen sie sich vor, der Herr Dorner ist heute Nacht gestorben, Herzinfarkt !” Die Frau Dorner hat sie grad angerufen und die Bäckersfrau gebeten einen Zettel an den Rollladen zu kleben, dass wegen eines Todesfalls das Geschäft geschlossen bleibt.

» Weiterlesen

Die Frage des Tages – unsere Handys

smartphoneWieder mal gehts um unsere Handys.
Ohne Smartphone geht ja heute schon fast gar nichts mehr.
Und ich gebe zu, ich liebe mein Smarty sehr und ich habs auch fast immer mit.
Was ich nicht mache: Ich lese oder schreibe nicht wenn ich gehe.
Also, ich bleib stehen, setz mich irgendwohin, wenn ich mal wirklich eine sehr wichtige Nachricht lesen muss oder eine beantworten muss.
Mir gehen diese Leute, die nur aufs Handy guckend durch die Straßen laufen und nichts um sich herum wahrnehmen, furchtbar auf die Nerven.
Und was ich noch nicht mache: Ich nehme mein Smartphone nicht mit ins Schlafzimmer.
Manche Leute posten ja noch im Bett liegend in Foren oder auf Facebook ect.

Dazu meine heutigen Fragen:

Fragezeichen1Wie wichtig ist euch euer Smartphone ?
Habt ihr es immer bei euch ?
Schreibt oder lest ihr auch im Gehen ?
Nehmt ihr es mit ins Bett/Schlafzimmer ?

1 94 95 96 97 98 261