In meinem Ebook- Reader – Himmel, Herrgott, Sakrament

Himmel Herrgott Sakrament

hhs»Auftreten statt austreten« – lautet der Appell von Rainer Maria Schießler.

In einer Zeit, in der so viele Menschen wie nie die katholische Kirche verlassen, gelingt es dem bundesweit bekannten Münchner Stadtpfarrer, dass seine Gemeinde wächst und sich für den Gottesdienst begeistert. Sein Rezept heißt Klartext. Oft werden seine Predigten zu Ökumene und Zölibat beklatscht. Er pflegt eben einen ganz eigenen Stil: im Frühjahr segnet der leidenschaftliche Motorradfahrer in der Gemeinde die Maschinen der Väter und die Bobby-cars der Kleinsten, an Heiligabend lässt er einen DJ auflegen und schenkt Sekt aus – schließlich wird der Geburtstag Jesu gefeiert. Will die Kirche sprachfähig und glaubwürdig sein, dann braucht sie Temperamente wie Rainer Maria Schießler. Sein Buch steht unter dem Baldachin seiner Osterbotschaft von 2015 »Mut zur Veränderung« und benennt die heiklen Themen innerhalb der katholischen Kirche, die seiner Meinung nach zu einem Glaubwürdigkeitsverlust geführt haben.

 

Der Autor

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Geboren wurde Rainer Maria Schießler  in München, er ist ein deutscher römisch-katholischer Pfarrer.
Schießler gilt durch unkonventionelle Seelsorge und teilweise medienwirksame Aktionen als „einer der bekanntesten Kirchenmänner“ in Bayern.

 

 

Frau Huber und “das hab ich vergessen”

frauhuber1In Frau Hubers Sprachschatz kommt immer öfter der Satz “Das hab ich vergessen” vor.
Sehr zum Ärgernis der Frau Huber, denn sie kann es gar nicht leiden, dass sie in letzter Zeit so vergesslich ist.
Zum Beispiel sieht sie das Bild eines Schauspielers im TV und ihr fällt um nichts in der Welt ein, wie der heißt.
Gerade bei Namen lässt ihr Gedächtnis schwer nach.
Aber auch in anderen Situationen.
Erst am Freitag hat sie 50 Euro in ihre Geldbörse gesteckt und am Samstag steht sie im Supermarkt und in der Börse sind nur noch 20 Euro. Das ist sich für den Einkauf locker ausgegangen, aber sie hat völlig vergessen wo sie die 30 Euro ausgegeben haben könnte.
Den ganzen Weg nach Hause grübelt sie, wo denn das Geld geblieben ist.
Sie war doch nur spazieren und nirgendwo einkaufen.
Zu Hause durchsucht sie erst ihre Handtasche, dann die Einkaufstasche ob sie das Geld vielleicht aus Versehen woanders hingesteckt hat oder ob da vielleicht ein Hinweis, in Form eines Kassabons wäre, aber nichts dergleichen war zu finden.
Frau Huber war schon wirklich ein wenig verzweifelt.
Bestimmt 10 mal hat sie ihre Geldbörse ausgeleert und nachgezählt, aber die 30 Euro blieben verschwunden.
Gestohlen kann sie ja wohl kaum jemand haben, denn der hätte ihr ja nicht den 20er im Börsel gelassen, war ihre Überlegung.
Die Enkelmädchen waren auch nicht da, denen steckt Frau Huber schon gern mal ein wenig Geld zu, für die kleinen Wünsche, die Mädchen in dem Alter so haben.
Das kanns auch nicht gewesen sein.
Traurig über sich selbst, weil sie so vergesslich ist, versucht Frau Huber das Grübeln zu lassen.
Es ist das erste Adventwochenende und das will sie sich nicht mit so ungemütlichen Gedanken verderben.
Lieber macht sie sich in der Küche dran die ersten Kekse zu backen.
Vanillekipferl sollen es werden, die duften so köstlich und davon will sie sich dann am Sonntag ein paar gönnen, bei einem guten Kaffee und beim Schein der ersten Kerze, am Adventkranz.
Adventkranz !!!!
Das war das Stichwort.
Beim Spaziergang am Freitag, da hat sich Frau Huber am Markt einen Adventkranz gekauft, einen liturgischen, mit 3 lila und einer rosa Kerze.
Und der hat 30 Euro gekostet !
Da war er der Geistesblitz und Frau Huber war sehr froh, dass ihr nun doch noch eingefallen ist, wo ihr Geld geblieben ist und sie macht sich mit großer Freude dran ihre Vanillekipferl zu backen.

1. Adventsonntag

img_8229Was wünsch’ ich mir denn vom Advent?
Dass jeder Mensch den Anderen kennt.
Und dass der Frieden in der Welt
mehr Wert hat als das schnöde Geld.
Dass zukünftig nie mehr ein Kind
verhungern muss im Wüstenwind.
Dass Freiheit gilt für Jedermann,
dass Menschen sehen sich wirklich an.
Sie sollten nicht nur anonym
im Internet der Welt entfliehen…
Zudem wünsch’ ich uns Kraft und Mut
und niemals mehr die “rechte” Wut!
Wir sollten lernen zu verzeihen,
beenden die Tierquälereien.
Das wünsch’ ich mir, ist es zuviel?
Gemeinsam kommen wir ans Ziel.
Drum kommt! Verleiht der Liebe Macht!
Und nicht nur in der heiligen Nacht…

Verfasser unbekannt

Steigen sie aus….

Ihr kennt ja meine Bus- und Bahngeschichten, aber ab und zu fahre ich auch mit einem Taxi, manchmal auch mit meinem Mann gemeinsam.
Und da haben wir folgende Geschichte erlebt…..

taxiEs war ein regnerischer Abend und wir wollten eigentlich die Lange Nacht der Museen mit Freunden erleben.
Aber irgendwie wurde die Gruppe immer kleiner und dann haben auch mein Mann und ich uns entschlossen nach Hause zu fahren.
Leider hatten wir keinen Schirm mit und an der Haltestelle der Straßenbahn wurde es recht ungemütlich, als die Leuchttafel 20 min Wartezeit angezeigt hat.
Also haben wir entschieden, wir nehmen ein Taxi. Na ja, es kam wies kommen musste, kein Taxi in Sicht. Murphy lässt grüßen… Wir stiefelten also mit hochgestellten Kragen auf die andere Seite des Platzes, in der Hoffnung, da ein Taxi anhalten zu können.
Und tatsächlich, es dauerte nicht lange, da war ein Auto mit gelber Leuchtschrift in Sicht, das wir durch Handzeichen angehalten haben. Froh endlich im Trockenen zu sitzen sagt mein Mann die Adresse an und meint, er möge da gleich nach rechts abbiegen, das wäre der kürzeste Weg.
Der Fahrer hat nicht mal “Guten Tag” gesagt, startet los und biegt nach links ab – ja aber hallo, ist der taub ???
Mein Mann mag sowas nicht grad sehr gern und macht den Fahrer drauf aufmerksam, dass er doch rechts gesagt hat, worauf der gute Mann auf die Bremse steigt, mitten auf der Straße, im fließenden Verkehr, stehen bleibt und schreit: “Steigen sie aus”
Ich dachte erst ich hab mich verhört und sag noch “wie bitte ??”
“Aussteigen hab ich gesagt, aber sofort” kommt barsch die Antwort.
Ja schon klar, wir haben es verstanden, aber dennoch brauchten wir einen Moment um zu verstehen, was der Taxler gemeint hat.
Da kommt nochmal “Sie sollen sofort aussteigen” – na gut, wir tun wie uns gesagt wird. Um ehrlich zu sein, wir wussten wirklich nicht wie uns geschah und warum uns der aus seiner Karre geworfen hatte, aber wir sind doch etwas geschockt und fragen nicht mal nach.

Erst nach einer geraumen Weile, merken wir, dass man an der Kreuzung nicht nach rechts abbiegen darf, wenn man sich  in der Fahrbahn befindet, wo wir eingestiegen sind.
Und offenbar war der gute Mann sauer, dass man von ihm das verlangt hat.
Nur hätte er das ja sagen können – irgendwie war der wirklich schräg drauf.

Wir haben uns dann auf die andere Straßenseite gestellt und das nächste Taxi angehalten welches uns dann heil und ohne böse Worte heim gebracht.

Ja Wien ist tatsächlich manchmal anders…….

Was wir schon immer wissen wollten – 24.11.

Verloren und gefunden…..

lostandfoundEs gibt ja leider immer mehr Taschendiebe, grad jetzt auf den Weihnachtsmärkte haben die Hochsaison.
Aber manchmal sind nicht andere, sondern man selbst schuld, nämlich dann wenn man etwas verliert, sein Handy zum Beispiel oder seine Geldbörse.
Mitunter lässt man so ein Ding einfach in einem unaufmerksamen Augenblick irgendwo liegen.
Und dann wiederum kann es passieren, dass man so einen Gegenstand findet.
Man geht ganz gemütlich dahin und plötzlich liegt eine Börse vor einem.
Egal ob und wie viel Geld da drinnen ist, meist sind ja verschiedene Karten, wie EC-Karte, Kreditkarte oder Krankenkassenkarte in den Portmonee.

Fragezeichen1
Habt ihr schon mal was verloren ?
Habt ihr schon mal was gefunden ?

Und was habt ihr in dem Fall gemacht ?

Bus- und Bahngeschichte

14aWer in meinem Forum mit liest, kennt diese Geschichte schon.
Ich erzähle sie hier trotzdem, für all jene die mein Forum nicht kennen.

Es geht  weiter mit den  “Kantenhockererlebnisse”

Ich steig zu Mittag in den Bus ein, der ziemlich voll war, da sitzt eine Frau an der Kante – Kantenhockerin eben – mit einem Rucksack am Rücken.
Daher war vor ihr natürlich kein Platz zum vorbei zu huschen , ich bitte sie höflich mich rein zu lassen, meint sie doch glatt:
“Nein das geht nicht, du bist zu dick ”
Mir ist echt die Spucke weg geblieben. Und das kommt wahrlich nicht sehr oft vor.

“Sie könnten ja aufstehen und mich vorbei lassen, dann kommen sie mit meinem voluminösen Körper nicht in Berührung” sag ich, nachdem ich mich gefangen habe. War schon ein wenig provokant, war mir klar und außerdem hab ich das SIE sehr betont.
Meint die Frau mit dem Rucksack, “Ich steh wegen “dir” sicher nicht auf”.
Abgesehen davon dass ich mich von so jemanden nicht gerne duzen lasse, fand ich das echt unverschämt.
Die Frau war vielleicht 40 und den Rucksack hätte sie auf ihrem Schoss sowieso bequemer halten können.

Ein schlanker, junger Mann hat das Gespräch verfolgt und hat mich dann, grinsend von einem Ohr zum anderen, setzen lassen und ist an der Kantenhockerin vorbei, aber so, dass der nichts anderes übrig blieb als zumindest den Popsch zu heben.
In dem Fall hat es mich weniger geärgert, dass die Frau an der Kante saß als dass sie so unverschämt reagiert hat.
Klar es gibt eben solche Leute, die meinen mit ihrer unverschämten Art kommen sie besser durchs Leben, da kann man nichts machen.
Ich hab mich gefreut, dass der junge Mann so schnell reagiert hat.
Als er sich bequem hin gesetzt hat, hat er mir noch zu gezwinkert.
Es gibt sie schon noch, die wirklich netten jungen Leute.

Eine Semmel mit Butter und Salz

buttersemmelVor ein paar Tagen war ein launiger Thread in meinem Forum, in dem zwei Userinnen über das Frühstückssemmerl geschrieben haben.
Die eine wollte eine frische Semmel mit Butter und Marmelade und die andere das Semmerl bitte nur mit Butter und Salz.
Ich saß noch im Büro, als ich das gelesen habe und mir ist echt das Wasser im Mund zusammen geronnen.

Ich liebe Buttersemmel mit Salz.
Da brauche ich keine Marmelade, keinen Honig und auch keinen Schinken. Butter und Salz …..das ist es !!

Also bin ich am Heimweg zum Bäcker gelaufen, von dem ich weiß, dass der Semmeln hat, die mir auch schmecken und hab mir zwei Semmeln gekauft. Dann fiel mir ein, dass wir keine Butter mehr im Kühlschrank haben. Beim Bäcker bekommt man aber nur Portionsbutter, die er dem Frühstück das er anbietet bei gibt.
Also hab ich auch noch 2 Portionsbutter genommen und bin dann frohen Mutes heim gefahren.
Die Semmeln waren noch lauwarm und haben verführerisch geduftet.
Aber zu einem Buttersemmerl mag ich auch noch gern einen Kaffee.
Kaffee gemacht, Semmerln mit Butter gestrichen und auf jede der 4 Hälften eine Prise Salz gegeben.
Ein köstliches Mittagessen !!!

Mir gehts richtig gut damit !!

Passiert es euch auch manchmal, dass ihr von einem bestimmten Essen lest und dass dann der große Gusto drauf kommt ?

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