Jetzt wird es kurios

Der Lift steht schon wieder still und wir sind gestern zu Fuß die Stockwerke gestiegen.
Es war zwar die Servicefirma im Haus, aber offenbar war der Defekt doch keine Kleinigkeit, denn die Mannen sind wieder abgezogen, ohne den Aufzug in Gang zu bringen.
Abgesehen davon was das wieder kostet, wenn die Firma am Samstag = Wochenende anrückt, kann es das doch einfach nicht sein.
Den Ansturm den der Hausverwalter am Montag über sich ergehen wird lassen müssen, möchte ich gern erleben. Die Nachbarn sind alle ziemlich erbost.

Der nächste Vollmond kommt bestimmt

vollmond.thumbnail

Der nächste Vollmond ist am
Montag * 4. Mai 2015 * 05:42:06 Uhr
Mondzeichen: Skorpion 13° 22′

 

*** Vollmondgedanke für Mai ***
Sir Peter Ustinov hat einmal gesagt, dass Vorurteile gefrorene Meinungen seien und die größten Stolpersteine darstellten auf dem Weg zum gegenseitigen Verständnis der Menschen. Wir tun gut daran, unsere Urteile nicht zu schnell zu fällen.

Quelle: www.vollmond.info

Ich finde den Gedanken über die “gefrorenen Meinungen” sehr interessant.
Ich nehm mich nämlich gar nicht aus, ich fälle auch oft ein Urteil auf Grund des ersten Eindrucks.
Zwar gibt mir der schon meistens recht, aber eben nicht immer.

Könnt ihr eure Meinungen revidieren und dann auch zugeben, dass der erste Eindruck vielleicht doch nicht ganz richtig war ?

Die Frau Huber und das Namens-L

frauhuber1Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, wie die Frau Huber mit dem Vornamen heißen mag.
Ich darf es euch verraten: sie heißt Lintschi.
Das dürfte für euch wahrscheinlich recht ungewöhnlich als Name sein, aber in Wien des vorigen Jahrhunderts, also dem 20. Jahrhundert (wir sind ja bereits im 21. angekommen) war das ein sehr gebräuchlicher Vorname.
Die Mädels mit dem Namen hießen eigentlich Karoline oder Caroline, dann später, da war das K etwas altbacken und man hat den Namen lieber mit C geschrieben.
Die Frau Huber aber war Zeit ihres Lebens die Lintschi.
Und als dann ihre Tochter geboren worden ist, hat sie lange nach einem Namen gesucht, der zu ihrem passt, den man aber nicht so “verhunzen” konnte, wie das Karoline.
Und so wurde ihre Linda draus. Sie ist heute noch ganz stolz auf diesen Einfall.
Und man muss ja auch zugeben, Linda ist ein echt schöner Name.
Dann kamen die Enkelkinder, beides Mädchen und die Frau Huber hat gemeinsam mit der Tochter und dem damals noch anwesenden Schwiegersohn, nach den Namen für das jeweilige Enkelkind gesucht.
Die Linda hatte dann den Einfall, dass der Name auch mit L anfangen soll.
Das erste Mädchen wurde dann Laura genannt. Hat allen sehr gut gefallen und man konnte den Namen nicht abkürzen, also nicht “verhunzen”.
Beim zweiten Mädchen war dann guter Rat teuer, aber man hat sich auf Luzia geeinigt. Jetzt sagt zwar jeder Luzi zu ihr, was ihr gar nicht gefällt und sie besteht drauf dass man es Lucie schreibt.
Also doch nicht so ganz gelungen, die L-Namenswahl, aber ich geb zu mir gefallen die Namen der “Huber-Frauen”.

Es ist doch sehr oft so, dass man mit dem eigenen Namen nicht so wirklich zufrieden ist. Man hat ihn sich ja nicht selbst ausgesucht. Und manche Eltern haben da ja wirklich kein so glückliches Händchen, wenn ich da an die diversen Jakelines und Kevins denke.

Seid ihr eigentlich mit eurem realen Vornamen zufrieden oder hättet ihr euch einen anderen gewünscht ?

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

Unglaublich- aber wahr

Ihr werdet es nicht glauben, aber der neu gewartete Lift war gestern schon wieder außer Betrieb.
Allerdings nur für kurze Zeit, denn ein Servicemann war unglaublich schnell im Haus und hat den Schaden behoben.
Es war nur eine Kleinigkeit, trotzdem war die Aufregung groß unter den Mitbewohnern.

Jetzt bleibt abzuwarten, wie lange er nun durchhält, der Aufzug :-)

Walpurgisnacht

Hexe1 (1)Traditionell gilt die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der die Hexen, insbesondere auf dem Blocksberg (eigentlich „Brocken“), aber auch an anderen erhöhten Orten ein großes Fest abhalten.

Sind Hexenmädels unter uns ??
Mein Besen steht bereit :-)

Bisquitroulade – ganz einfach

Dieses Wochenende werde ich mal wieder etwas backen.
Dafür hab ich mir das Rezept für eine BISQUITROULADE heraus gesucht.

bisquitrouladeDafür braucht ihr:

6 Eier
16 dag Staubzucker
1 Päckchen Vanillezucker
12 dag Mehl
25 dag Marillenmarmelade
(1 dag = 10 Gramm, für alle Nicht-Österreicher)

Und so gehts:

1. Ofen auf 210° C vorheizen.
2. Eiweiß und Dotter trennen. Dotter zusammen mit gesiebtem Staubzucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse verrühren.
3. Eiweiß zu Schnee schlagen.
4. Mehl und Schnee abwechselnd unter die Dottermasse heben.
5. Backpapier auf Backblech legen, Masse gleichmäßig aufstreichen.
6. Auf mittlerer Schiene ca. 8 bis 10 min. backen.
7. Marmelade in der Mikrowelle bei ca. 700 Watt ca 2-3 min. erhitzen, bis sie flüssig ist.
8. Nach dem Backen herausnehmen, Oberfläche mit Mehl bestäuben und mit zweitem Backpapier bedecken. Biskuitteig umdrehen. Die Oberfläche mit Wasser beträufeln. Back- papier abziehen. Marmelade aufstreichen. Roulade einrollen und ca. 10 min. ziehen lassen.
9. Vor dem Servieren mit gesiebtem Staubzucker bestreuen.

Es ist wirklich ein einfaches Rezept und mir gelingt diese Roulade so gut wie immer.
Und ich bin wahrlich keine begnadete Bäckerin.
Viel Erfolg beim Backen, falls ihr es mir nachmachen wollt.

Frau Huber und der Enkeltrick

frauhuber1Man hört und liest ja in den Medien sehr oft von dem sogenannten Enkeltrick.
Da ruft jemand an, gibt sich als Enkel oder anderer naher Verwandter aus und erzählt, dass er/sie grad in einer Notsituation sei und ganz dringend Geld benötige.
Wenn ihm das dann zugesagt wird, schickt er einen Freund (weil selbst grad verhindert) vorbei, der das Geld abholen soll.
Leider fallen wirklich sehr oft Senioren auf diesen Trick herein.
Allerdings denkt man dabei, dass das doch sicher nie einem selbst passieren würde, immer nur den anderen.
Und nun ist es geschehen, dass auch die Frau Huber so einen Anruf bekommen hat.
Der Anrufer hat sich als Sohn ihres Bruders ausgegeben. Es gibt beide wirklich, also Bruder und Neffe.
Der Bruder ist schon verstorben und der Neffe lebt in London.
Das hat der Anrufer tatsächlich gewusst und wäre damit auch irgendwie glaubwürdig gewesen.
Die Frau Huber hat erst eine Weile überlegt, was sie denn tun soll und dann zugesagt, dass sie dem Anrufer 2000.- Euro leihen würde.
Der wollte das Geld noch am gleichen Tag haben, aber da es zum Zeitpunkt des Anrufes schon 13.30 Uhr war, hat die Frau Huber gesagt, sie kann erst am nächsten Tag zur Bank gehen und er kann das Geld dann zu Mittag abholen.
So hat sie sich 24 Stunden Zeit verschafft.
Sie hat dann ihre Tochter verständigt und die hat den Neffen in London kontaktiert und schon war klar, dass das ein Trick war.
Die Tochter hat dann die Polizei verständigt und die kamen dann auch in die Wohnung der Frau Huber und haben auf den Freund gewartet, der das Geld holen wollte.
Die Gauner haben aber offenbar Lunte gerochen und sind nicht aufgekreuzt.

Es ist wirklich schlimm, dass es solche Gauner gibt, die betagte Menschen um ihr Erspartes bringen wollen.
Die Frau Huber hat ja echt schlau reagiert, aber viele ältere Leute fallen auf solche Tricks rein und lassen sich von den Gaunern ausnehmen.
Was mich so verblüfft dabei, ist die Tatsache, dass die genau Bescheid wussten über den Bruder und den Neffen.
Woher haben die diese Weisheiten ?

Ihr wisst ja, dass ich hier nicht alles wortwörtlich so erzähle wie es sich tatsächlich zugetragen hat.
Also die Frau Huber heißt natürlich nicht wirklich Huber und der Neffe lebt auch nicht in London, sondern ganz woanders und vielleicht ist es auch kein Neffe, sondern eine Nichte.

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

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