Frau Huber und das Wichteln im Cafe

frauhuber14. Adventsonntag,
heute ist es so weit, das Wichteln im Cafe wird stattfinden.
Frau Huber war vor ein paar Tagen am Christkindlmarkt um ein passendes Geschenk auszusuchen.
Es sollte ja etwas sein, das Frauen und Männern gleichermaßen eine Freude macht, denn die Runde im Cafe ist ja bunt gemischt, Männlein und Weiblein.
Gar nicht so einfach, muss die Lintschi dabei feststellen.
Da waren bunte Schals, aber das ist eindeutig ein Frauen-Geschenk, geht also gar nicht.
Und die hübschen Engelsfiguren ? Nein geht auch nicht.
Frau Huber stellt sich grad vor, wie der Herr Hans schauen würde, wenn er eine Engelsfigur oder so einen Damenschal auspacken würde.
Also weiter im Gedränge…..
Ein Stand mit Kerzengläsern, alles funkelt und glitzert und die Frau Huber ist begeistert.
So ein Kerzenglas, das wäre doch was Nettes und das kann auch ein Mann hübsch finden.
Also ersteht sie so ein Glas, dabei überlegt sie, dass ihr selbst das Glas auch sehr gut gefallen würde und sie beschließt es zu behalten, wenn sie noch was anders sieht, das sich zum Wichteln eignet.
Weiter im Gedränge….
Irgendwie ist sie dann plötzlich in der “Freßmeile” gelandet, da riecht es nach Bratwurst, Langos und Kartoffelpuffer und man bekommt, ob man will oder nicht, Hunger.
Ein Kartoffelpuffer wandert in die Finger von Frau Huber und ein Häferl mit Beerenpunsch in die andere Hand.
Na man gönnt sich ja sonst nichts…..
Aber Wichtelgeschenk das sie begeistert hat sie noch nicht, denn das Kerzenglas würde sie schon wirklich gern selbst behalten.
‘Da kommt sie an einem Stand vorbei, da gibt es erlesene Marmeladen, Gelees und Öle.
Ja genau, das ist es was sie  sucht.
Die Lintschi kauft ein Glas der kostbaren Marmelade und ist restlos glücklich, dass sie so ein nettes Wichtelgeschenk erstehen hat können.
Zu Hause verpackt sie das Gläschen in silbernes Weihnachtspapier und gibt eine rote Schleife drauf. Sieht echt bombastisch aus.
Und sie ist natürlich sehr gespannt wer ihr Geschenk bekommen wird.
Und natürlich ist sie auch neugierig, was in ihrem Wichtelpaket sein wird.

Am Nachmittag des 4. Adventsonntags wandert die kleine Pensi-Gruppe fröhlich und ein wenig aufgeregt ins Cafe.
Am Gabentisch, den die Wirtin schon weihnachtlich dekoriert hat, stehen schon ein paar nette Päckchen.
Jedes Päckchen bekommt eine Nummer. Die Nummernschilder hat eine der Pensi-Damen mitgebracht, die war früher mal Grafikerin und kann sowas. Also selbst gemacht, schaut wirklich toll aus.
Erst wird Kaffee getrunken und die mitgebrachten Kekse verspeist, natürlich auch selbst gebacken von einigen der Frauen.
Und dann klingelt die Liesel mit einem goldenen Glöckchen und es gibt die Wichtelbescherung.
Ein Säckchen wird herum gereicht, in dem sind kleine Zettelchen, mit ebensolchen Nummern, wie auf den Päckchen, auch von der pensionierten Grafikerin erstellt.
Jeder zieht eine solche Nummer und dann beginnt die Liesel die Päckchen der Reihe nach zu verteilen.
Mit vielen Ahhhs und Ohhs nehmen die Leutchen ihre Geschenke entgegen.
Keiner weiß von wem das Geschenk ist, das war Bedingung. Und die Überraschungen sind groß.
Die Frau Huber bekommt…… tata…. so ein Kerzenglas, das sie sich selbst am Weihnachtsmarkt geschenkt hat.
Sie muss laut lachen, freut sich aber sehr, denn zwei der Gläser ergeben bestimmt ein wunderschönes Lichtspiel.
Das Marmeladegläschen, das Lintschi gekauft hat, bekommt die Helga.
Der gönnt sie es sehr, denn die hat nur eine kleine Pension und könnte sich so ein Gläschen nie und nimmer leisten.
Die Männer sind auch zufrieden, der Herr Hans z.b. hat ein kleines Kartenspiel bekommen.
Die Frau Huber weiß schon jetzt, dass er das an eins der Kinder seines Neffen weiter schenken wird, aber so erfüllt es ja auch seinen Zweck.
Alle sind rundherum zufrieden und es werden noch einige Häferl Punsch getrunken.
Und auch noch das eine oder andere Glas Wein oder Bier.
Und dann geht die kleine Pensi-Runde gut gelaunt nach Hause.
Gottseidank hat niemand den Anschein gemacht, dass er unzufrieden gewesen sei.
So war die kleine Weihnachtsfeier der Pensi-Runde ein guter Erfolg und man beschließt dass man das nächstes Jahr wieder machen wird.

Was wären denn für euch nette Wichtelgeschenke ?
Oft wirklich gar nicht so einfach etwas zu finden, was die Beschenkten zufrieden stellt, wenn man nicht weiß, wer sein Päckchen bekommen wird.

Papa Olli und der Weihnachtstrubel

papa-zeichnung2Weihnachten gehts bei Papa Olli sehr unterschiedlich zu.
Am Hl. Abend feiert er mit Mutter Hilde.
Das ist zwar nicht wirklich Ollis Traumweihnachten, denn seine Mutter ist da mitunter noch anstrengender als sonst, aber ehe er allein daheim sitzt vor dem Fernseher und den Sängerknaben lauscht, nimmt er seine Mama in Kauf.
Mutter Hilde wird kochen, auch das ist nicht so toll, wie es sich vielleicht anhört, denn Hilde ist keine so begnadete Köchin, aber eine Packung Tiefkühlfisch paniert in der Pfanne gebacken und dazu zwei Salate bekommt sie grad so eben hin.
Olli denkt dabei an das wirklich leckere Essen, dass seine beiden Ex-Frauen jeweils auf den Tisch gestellt haben.
Das ist aber schon eine Weile her.
Das Geschenk von Hilde, das Olli schon Wochen im Voraus kennt, wird heuer ein Armband aus Silber sein.
Hilde schenkt jedes Weihnachten Schmuck. Und Olli darf sagen, ob er eine Halskette, eine Uhr, ein Armband oder einen Ring haben möchte.
Sehr spendabel ist Mutter-Hilde ja, da darf der gute Olli nicht meckern.

Nach dem Essen gehts dann zu den Nachbarn von Hilde, gute Freunde, seit vielen Jahren und dort wird dann Punsch getrunken und ruhig gefeiert.
Gegen Mitternacht macht sich Olli dann auf den Weg nach Haus.

Am 1. Feiertag holt er dann Evy und verbringt den Tag mit ihr, auch wieder bei Oma Hilde, denn Olli hat bei sich daheim keinen Weihnachtsbaum und Evy wäre sehr enttäuscht, wenn sie das Geschenk von Papa und Oma ohne Lichterglanz entgegen nehmen müsste.
Lieber wäre es Olli ja, wenn er bei Bettina daheim feiern könnte, aber Bettina ist zwar meist kooperativ wenn es um Evy geht, ansonsten ist sie auf Olli nicht so gut zu sprechen, denn er hat sie damals vor 3 Jahren wegen Mareike verlassen und das verzeiht sie ihm nie.
(Diese Geschichte um das “Bäumchen-wechsle-dich”-Spielchen erzähle ich ein anderes Mal.)
Also Evy abholen und zu Oma Hilde düsen, dort Geschenke auspacken und mit Evy spielen.
Dann möchte Olli noch einen Spaziergang mit Evy, was sich gar nicht so einfach gestaltet, denn der Wetterbericht sagt nicht grad weihnachtliches Wetter vorher.
Außerdem vermutet Olli ja, dass Evy lieber wird spielen wollen, als draußen herum laufen.
Er hat für Evy eine Puppe besorgt und Oma Hilde einige Anziehteile die dazu passen.
Das Geschenk musste mit Bettina bis ins Detail abgesprochen werden, damit Evy ja nicht überladen wird und auch damit sie kein Geschenk zwei Mal bekommt.

Am 2. Feiertag holt er dann für ein paar Stunden Benny zu sich.
Mit ihm kann er in seiner Wohnung sein, denn Benny ist ja erst zwei Jahre alt und dem ist es egal ob da ein Weihnachtsbaum steht oder nicht, das nimmt Olli zumindest so an.
Außerdem hat es Mareike nicht so gern, wenn Olli mit Benny bei Hilde ist, wegen dem Zigarettenrauch, dem er dort wahrscheinlich ausgesetzt wäre, auch wenn Hilde verspricht in seiner Gegenwart nicht zu rauchen, in der Wohnung riecht es nun mal nach Rauch.
Benny bekommt eine kleine Holzeisenbahn, die baut Olli schon auf, ehe er seinen Sohn abholt und dann wird er ein paar Stunden am Boden liegend verbringen und mit seinem Sprössling Zug spielen.

Und dann ist Weihnachten für Papa Olli auch schon wieder vorbei.
Gerne würde er dieses Prozedere ändern und mit den beiden Frauen gemeinsam das Fest verbringen.

Ob das den beiden Frauen gefallen würde ?
Was meint ihr, könnte ihm das irgendwann gelingen ?
Wie machen das eigentlich andere geschiedene Papas ?

Papa Olli und seine Mutter

papa-zeichnung2Papa Olli hat auch eine Mama.
Sie heißt Hilde, ist eine sehr agile und ein wenig dominante Frau.
Wie es so ist, ist sie nicht nur Ollis Mutter, sondern auch die Großmutter von Evy und Benny.
Oma-Hilde wie die Kinder sie nennen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichten von Papa Olli.
Die Schwiegertöchter waren nicht immer so wirklich begeistert von Oma Hilde.
Sie versucht schon sehr oft, ihre Meinung an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

Außerdem raucht Oma Hilde gern ein kleines Zigaretterl und das hat weder der einen noch der anderen Frau von Olli gefallen.
Olli hat damals als er noch *unbeweibt* war, daheim im Hotel Mama, ebenfalls geraucht.
Seine erste Lebensgefährtin, die Bettina, hat sich allerdings das Rauchen in ihrer Gegenwart sehr schnell verbeten.
Und Olli hat sich ebenso schnell das Rauchen abgewöhnt.
War ja auch für sein Budget besser.
Das hat die Hilde gar nicht so recht verstehen können. Sie warf Olli vor ein Weichei zu sein, der dem Meckern seiner Frau so schnell nachgegeben hat.
Aber auch sie durfte in den Räumen von Bettina nicht rauchen und wurde dazu auf den Balkon oder in den Garten verbannt.
Im Sommer war das ja kein Problem, aber im Winter….
Als sich Olli von Bettina trennt schöpft Mama Hilde die Hoffnung, dass nun alles anders werden würde.
Aber weit gefehlt, denn auch Bettinas Nachfolgerin, die Mareike, ist Nichtraucherin und wiederum muss Hilde zum poffeln auf den Balkon.
Besonders schlimm für Hilde wird es, als Mareike mit Benny schwanger geworden ist, da hat sie es auch nicht vertragen, wenn Hilde verraucht vom Freien rein kommt.
Hilde hat während der Schwangerschaft von Mareike, ihre Besuche bei Olli sehr eingeschränkt und ihren Sohn lieber bei sich zu Hause empfangen.

Als dann das Baby im Haus war, wollte sie den Kleinen natürlich so oft wie möglich sehen und war dann wieder damit einverstanden, ihre Zigarette auf dem Balkon zu rauchen.

Aber nicht nur das Rauchen steht irgendwie immer zwischen Oma Hilde und der jeweiligen Schwiegertochter.
Oma Hilde ist nämlich auch Expertin in Sachen Kindererziehung und gibt meist ungefragt, Tipps jeglicher Art ab.
Das führt natürlich zu Spannungen, denen Olli gekonnt aus dem Weg zu gehen pflegt.
Dass diese Strategie den Müttern seiner Kinder nicht wirklich gefällt, kann man wohl verstehen.

Wenn sich (Groß)-Mütter zu sehr am Leben ihrer Kinder beteiligen führt das meist zu kleinen oder größeren Katastrophen. Das eine oder andere kleine Chaos werden wir hier sicher zu lesen bekommen…..

Meine neueste Errungenschaft

Bis vor einem Jahr hab ich Johanniskraut-Kapseln genommen um durch die dunkel Winterzeit zu kommen.
Vor einiger Zeit hat mir eine Bekannte empfohlen, mir eine Tageslichtlampe zuzulegen und mein Arzt hat mir bestätigt, dass man damit gute Erfolge gegen depressive Verstimmungen erzielen kann.
Momentan wird es in Wien ja so gut wie gar nicht hell. Man könnte gut und gern den ganzen Tag das Licht aufgedreht lassen.’
Ich finde diese Zeit, Weihnachten hin oder her, einfach schrecklich.
Und so hab ich mir dieses chice Teil zugelegt.

tageslichlampeAuf den ersten Blick könnte man meinen es sei ein Tablett, Größe und Gewicht könnte passen.
Aber wenn mans einschaltet erscheint da kein “Internet” sondern nur Licht, aber was für eins.
10.000 Lux – und es soll die Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit vertreiben.
Ich bin gespannt , aber ich bin da guter Dinge und vertrau drauf, dass die Lampe das hält was sie verspricht.

Die Geschichten um Papa Olli

papa-zeichnung2Zu den Geschichten der Frau Huber gesellen sich ab heute

Die Geschichten um Papa Olli

Papa Olli ist geschieden, Vater von 2 Kindern, allerdings haben die Kinder unterschiedliche Mütter.
Die kleine Tochter Evy ist 5 Jahre als und Olli war mit ihrer Mama Bettina einige Jahre liiert aber nicht verheiratet.
Die Beziehung ging in Brüche als Olli Mareike kennen gelernt hat.
Mareike und Olli haben ganz schnell geheiratet – große Liebe – man kennt das.
Ein Baby war schnell unterwegs, die Familie war gegründet.
Der kleine Sohn Benny wurde zum Sonnschein der Familie.
Leider ging die Beziehung nach einem Jahr -große Liebe ade – in Brüche und der kleine Benny wurde zum Scheidungskind.
Ab da waren die Wochenenden von Papa Olli vorgezeichnet.
Ein Wochenende holte er Evy und am anderen ‘Wochenende Benny.
Benny vorerst nur am Tag, er war noch zu klein um bei seinem Papa zu übernachten.
Evy durfte das Bett im neu eingerichteten Kinderzimmer in Ollis neuer Wohnung beziehen.
Die beiden Mütter funkten allerdings ab und zu dazwischen, mal war Evy krank und Bettina wollte dass Olli die kleine Evy ein Wochenende später holen sollte, was aber nicht ging, denn da war ja Benny angekündigt.
Aber grad als er das Bettina verklickert hat, ruft Mareike an und sagt, dass sie Benny mitnehmen möchte zu ihren Eltern……
So und ähnlich werden die Geschichten um Papa Olli und seine beiden Kinder und seinen Exfrauen ablaufen.
Und dazwischen kann es sein, dass noch die eine oder andere Person mit ins Spiel kommt.

Ihr dürft also gespannt sein.

Vollmond

vollmond.thumbnailDer genaue Zeitpunkt des nächsten Vollmonds ist:

Mittwoch * 25. November 2015 * 23:44:15 Uhr
Vollmond im Zeichen des Sternzeichen Zwilling

Vollmondgedanken:

Die meisten von uns leben in dem Gefühl, zu wenig zu haben: zu wenig Zeit, zu wenig Geld, zu wenig Liebe.
Gleichzeitig scheint alles zu viel zu sein – zu viele Aktivitäten, zu viele Sorgen, zu viele Gedanken. Wen wundert es, dass man in diesem Spannungsfeld die Orientierung und den Mut verlieren kann und den Blick für das Wesentliche.
Und dann gibt es diese seltenen, aber wundervollen Augenblicke, in denen Stille einkehrt und wir an uns selbst erinnert werden. Finden Sie diese Momente und verweilen Sie dort …

Quelle: www.vollmond.info

 

Helmut Schmidt – R.I.P.

helmut-schmidtEin ganz großer Staatsmann ist für immer von der politischen Bühne abgetreten.
Helmut Schmidt, für mich ein ganz besonderer Mann, ist gestorben.
Man kannte ihn immer in einer Wolke von Zigarettenrauch, mit markanter Stimme und brillianter Rhetorik.
96 Jahre ist er geworden, für einen so starken Raucher, ein wahrlich schönes Alter.
Was ich z.b. nicht wusste, er war auch ein ausgezeichneter Pianist und hat einige Schallplatten mit klassischer Musik aufgenommen. Und obwohl er kaum mehr etwas hörte hat er noch jeden Tag am Klavier gesessen und Musik gemacht.

R.I.P. Helmut Schmidt.

Foto: sueddeutsche.de

Das neue Headerbild

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Aufgenommen hab ich dieses Bild im Botanischen Garten im Schloss Belvedere, in Wien
Das Laub ist von einem Ginkobaum. Diese Bäume liebe ich sehr, zu jeder Jahreszeit.
Wenn sie das Laub abwerfen ist das besonders imposant.
Leider gibt es nicht viele Bäume dieser Art in Wien. Aber ich bin immer auf der Suche nach ihnen.

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