FOTO DES TAGES – 02.01.2017
So sah es tatsächlich heute Vormittag aus, wenn wir unsere Blicke aus dem Fenster oder dem Balkon schweifen haben lassen.
Winterlich, sehr winterlich…..

Wiener Alltagsgeschichten
So sah es tatsächlich heute Vormittag aus, wenn wir unsere Blicke aus dem Fenster oder dem Balkon schweifen haben lassen.
Winterlich, sehr winterlich…..


Foto: http://www.wienerphilharmoniker.at/
Ich hab mir, wie jeden Neujahrstag das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker angeschaut.
Hat mir wieder mal sehr gut gefallen. Die Musikauswahl war heuer besonders ansprechend, der Musikvereinssaal festlich geschmückt von den Wiener Gärtnern und der junge Dirigent Gustavo Dudamel wirkte sehr sympatisch.
Da keimt die Hoffnung auf, dass man ihn noch öfter das Neujahrskonzert anvertrauen wird.
Bei den Klängen des Donauwalzers bekomm ich jedes Jahr Gänsehaut.
Und ich überlege mir, was passieren würde, wenn ich, aus welchem Grund auch immer Wien verlassen müsste und dieses Konzert irgendwo anders ansehen müsste.
Ich weiß was da passieren würde: Ich wäre in Tränen aufgelöst……

Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen
ein gutes und gesundes Jahr 2017.
Mögen viele eurer Wünsche in Erfüllung gehen.

Jahresrückblick ?
Nein danke ! Ich mag nicht zurück blicken, vorbei ist vorbei.
Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe ihr kommt alle 2017 wieder.

Zeichnung @ Dominik Voss
Es war wenige Tage vor Weihnachten.
Der Jo hat mit Hilfe der kleinen Serviererin das Lokal weihnachtlich geschmückt. Auf jedem der Tische stand ein kleines Gesteck mit einer dicken Kerze und mit bunten Kugeln verziert. Die Polster auf den Stühlen hatten neue Bezüge bekommen, mit Sternen bestickt und im Einangsbereich hat Jo noch einen Christbaum aufgestellt.
Im ganzen Lokal duftet es herrlich nach Punsch und Keksen.
Die Kekse hat Jo in der Bäckerei am Ende der Straße bestellt und jeder Gast bekam ein kleines Tellerchen mit Keksen als Aufmerksamkeit zum Kaffee oder Tee gestellt. Auch wenn ein Besucher ein Bier oder Wein bestellte, hat die kleine Servierein den Keksteller dazu gestellt.
An einem der Tische haben zwei jüngere Frauen Platz genommen, wie sich schnell heraus stellte, zwei Mütter, die noch auf der Suche nach Geschenken für ihre Kinder waren. Auch die Lebensmitteleinkäufe mussten sie noch organisieren.
Die Frauen dürften schon länger befreundet sein, sie duzten sich und unterhielten sich über ihre Kinder, die etwa im gleichen Alter sein dürften. Beide Kinder gehen noch in die Grundschule und haben verständlicherweise einige Wünsche zu Weihnachten.
Das eine Kind, ein Mädchen, hat ihren Wunschzettel ans Christkind geschrieben, der Junge, das Kind der anderen Mutter, hat an den Weihnachtsmann geschrieben.
Die Mütter rätseln, woher dieser Unterschied wohl kommen würde.
Ist das ein Problem der Geschlechter ? Wollen Jungs eher den Weihnachtsmann und Mädchen lieber das Christkind ?
Bei uns in Österreich kommt ja traditionell das Christkind, in Deutschland kommt der Weihnachtsmann.
Aber diese beiden Kinder leben in Österreich.
Im Gespräch stellt sich dann heraus, dass die Familie des Jungen, Freunde in Deutschland hat und die Kinder dieser Familie ihre Wunschbriefe an den Weihnachtsmann geschickt haben. Wahrscheinlich hat sich der Bub sich das von eben diesen Freunden abgeschaut.
Die Mädchenmutter meinte dazu, dass man ihm das aber schon nahe bringen müsste, dass hier eben das Christkind käme, was die Bubenmama aber ablehnt, denn sie ist der Meinung, dass es sich ihr Kind aussuchen darf, wer ihm die Geschenke bringt.
Während dieser Unterhaltung ist die geschwätzige Frau Winter ins Lokal gekommen und hat sich lautstark beim Jo bedankt, dass er das Lokal so nett geschmückt hat, beim früheren Besitzer hätte es das nicht gegeben. Das stimmt zwar nicht wirklich, aber wenn die Frau Winter, mit ihrem lauten Organ das behauptet, dann widerspricht lieber keiner der Gäste, denn sonst gibt es gleich eine Auseinandersetzung, denn die Frau Winter meint ja, dass sie immer recht habe.
Die Frau Winter hat ausgerechnet am Nebentisch der beiden Mütter Platz genommen, die sie gar nicht wahrgenommen haben, in ihrer Unterhaltung. Und die beiden Frauen natürlich belauscht.
Und wie kann es anders sein, sogleich mischt sie sich dann auch ein.
Sie will wissen warum die Mütter ihren Kindern überhaupt diese Märchen auftischen, von wegen Christkind und Weihnachtsmann.
Die Mütter schauen sich ziemlich entgeistert an, man will den Kindern doch den Zauber der Weihnacht nicht in so jungen Jahren nehmen.
Frau Winter meint dann nur, na dann lügt halt eure Kinder weiter an.
Die beiden Mütter schauen etwas betreten drein, ganz unrecht hat die Frau Winter ja nicht, aber für heuer ist es ohnehin zu spät und vielleicht würden sie ihre Kinder im nächsten Jahr aufklären, dass es weder Weihnachtsmann noch Christkind gibt.
Obwohl sie es schon schade finden werden, wenn es keine Wunschbriefe mehr geben wird.
Ein bisschen Weihnachtszauber sollte doch schon noch sein, die reale Welt erwischt die Kinder ja noch früh genug, aber vielleicht kann man ja einen Kompromis finden und den Kindern dabei den wahren Hintergrund von Weihnachten nahe bringen.

Zeichnung @ Dominik Voss
Ihr erinnert euch, dass Frau Huber ab und zu eine Hilfe im Haushalt hatte, die Lottie.
Ja und die Lottie, die hat sich vor einigen Wochen das Bein gebrochen und ist seither außer Gefecht.
Daher hat sie einige ihrer Putzstellen aufgegeben und weiß gar nicht ob sie überhaupt wieder arbeiten wird können und deshalb hat die Linda, die Tochter der Frau Huber, sich auf die Suche nach einer neuen Perle begeben. Das war gar nicht so einfach.
Aber dann hat ihr eine Freundin die Mitzi empfohlen.
Mitzi ist ein kleines Persönchen mit ganz vielen Löckchen auf dem Kopf und einen eigentümlichen Akzent. Deutsch ist nicht die Muttersprache von Mitzi, aber sie bemüht sich redlich.
Frau Huber stört das gar nicht, ihr ist nur wichtig, dass die Mitzi versteht was sie tun soll.
Die Mitzi redet ohnehin nicht viel, macht auch keinen großartigen Lärm beim Putzen, wie die Lottie. Bei der Mitzi weiß man eigentlich gar nicht, dass sie da ist, nur wenn sie geht, dann blitzt die Wohnung.
Der typische Geruch, den die Lottie versprüht hat, fehlt aber. Das würde die Frau Huber der Mitzi gern vermitteln, denn diesen Geruch nach frisch geputzter Wohnung hat die Frau Huber schon sehr geliebt.
Und die Fenster dürfen jetzt geschlossen bleiben, wenn die Mitzi aufräumt und putzt.
Somit braucht die Frau Huber nicht mehr in Hut und Mantel in ihrer Wohnung sitzen, wenn die Perle kommt.
Das ganze hat nur einen kleinen Haken, die Mitzi ist allergisch gegen Katzenhaare und muss immer niesen, wenn sie bei der Frau Huber putzt, denn Mimi, das Kätzchen der Frau Huber, weicht nicht von der Seite von der Mitzi.
Frau Huber ist das sehr peinlich, aber sie will natürlich weder auf Mimi noch auf die Mitzi verzichten.
Nun versucht Frau Huber, die kleine Katze von ihrer Perle fern zu halten und sperrt die Mimi für die Zeit, in der die Mitzi putzt ins Kabinett, dem ehemaligen Kinderzimmer von Linda.
Das wird kaum benutzt und muss daher auch nicht jedesmal geputzt werden.
Also bekommt die Mimi ihr Kisterl und ihre Fressnäpfe ins Kabinett gestellt. Auch den Kratzbaum hat die Frau Huber unter Anstrengung dorthin transportiert und auf dem ehemaligen Bett von Linda hat sie der Mimi ein kleines Nest gemacht. Alles in allem ein Katzenwohlfühlzimmerchen.
Und somit kann die Mitzi, ohne zu niesen, wischen und putzen was das Zeug hält.
Lustig dabei ist, dass Mimi das Zimmerchen gar nicht mehr verlassen will, auch wenn die Mitzi gar nicht da ist.
Ja Katzen sind schon besondere Geschöpfe, wahre Luxusgeschöpfe, mit eigenen Zimmer in der Huber-Wohnung :)

Foto@ Andrea Voss
Wünsche allen meinen Lesern und Leserinnen einen schönen 2. Weihnachtstag und hoffe, dass auch bei euch Stress und Hektik vorbei ist.
Wir hatten einen wunderbaren Weihnachtsabend, mit Kindern und Schwiegersöhnen. Mit liebevoll ausgesuchten Geschenke, die mich teilweise zu Tränen gerührt haben und gutem Essen.
Ich bin dankbar für meine Familie., meine wohlgeratenen Kinder und meinen liebevollen Mann.
Ganz langsam gleiten wir nun wieder in den Alltag, heute wollen wir unsere Kameras auspacken und uns auf den Weg in die Stadt machen um wieder neues Futter an Fotos zu bekommen. Das Wetter scheint dafür gut zu sein, zumindest regnet es nicht.
Vielleicht finden wir auch noch einen Punschstand, der noch offen hat oder wir setzen uns in eins der tollen Cafes unserer Stadt und gönnen und eine gute Jause.
Merry Christmas !!
Heute das Thema: FRÜHSTÜCK

Foto @ Andrea Voss
Ich konnte jahrelang, nein eigentlich jahrzehntelang, nicht frühstücken. Ich hab einfach am Morgen keinen Bissen runter gebracht und damals hab ich auch nur sehr selten Kaffee getrunken und wenn dann sicher nicht am Morgen.
In meiner ersten Schwangerschaft ging es mir sehr schlecht und ich musste mich sehr oft übergeben, da hat mir der Arzt geraten, ich soll noch im Bett frühstücken.
Scherzbold…..
Ich hab doch gar nicht gefrühstückt und bitte wer hätte mir da auch das Frühstück zubereiten und ans Bett bringen sollen. Mein damaliger Mann ging schon um 6.00 Uhr aus dem Haus, da war ich meist noch im Traumland.
Also auch da ist es nichts geworden, mit Frühstücken.
Doch irgendwann so ganz langsam und schleichend hab ich angefangen mal eine Tasse Tee nach dem Aufstehen zu trinken, dann hab ichs mit Kaffee probiert und das war dann wieder jahrelang mein Frühstück, also nur Kaffee, kein Brot dazu oder so.
Inzwischen wird mir ganz schlecht wenn ich mal wenig Zeit habe und nicht dazu komme, mehr als eine Tasse Kaffee zu trinken.
Foto @ Andrea VossIch freu mich total auf die Zeit, die bald kommen wird, in der ich jeden Tag mein Frühstück zelebrieren kann.
Und wie ist das bei euch ?
Gibt es bei euch ein richtiges Frühstück ? Oder nur schnell einen Kaffee und ein Keks so zwischen Tür und Angel ?
Wenn man berufstätig ist, ist es sicher sehr schwierig, sich die Zeit für ein richtiges Frühstück zu nehmen.
Bin gespannt auf eure Morgen-Rituale.