Herr Jakob am Fenster zur Straße

herrjakob_klDer Herr Jakob wohnt im Erdgeschoss, gleich neben der Eingangstür rechts.
Jeder der ins Haus will und keinen Schlüssel hat, der läutet beim Herrn Jakob.
Meistens ist er ja geduldig und fragt, die Leute zu wem sie denn wollen und erklärt den Leuten dann auch noch den Weg. Manchmal ist er grantig, dann drückt er einfach den Öffnungsknopf und sagt gar nichts.
Der Paketzusteller zum Beispiel, der läutet nie bei den Leuten für die er Post hat, der läutet immer beim Herrn Jakob und oft ladet er auch seine Pakete einfach bei Herrn Jakob ab, wenn er schon knapp ist mit der Zeit.

Der Herr Jakob verteilt dann die Pakete wenn die Leute heim kommen und die sind ihm dankbar, weil sie nicht zur Poststelle laufen müssen.
Der Herr Jakob ist sowas wie die gute Seele im Haus, viele glauben ja er wäre der Hausmeister, aber nein er ist ein Mieter wie alle anderen, aber weil er im Erdgeschoss wohnt, gleich neben der Eingangstür, rechts, verwechseln das die Menschen im Haus und auf der Straße sehr oft.

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Die Frage des Tages- Kramlade

kramfachHabt ihr sie auch – die Schublade, in die ihr alles werft, was so herum liegt und die man ab und an aufräumen muss, weil man entweder was Bestimmtes sucht oder sie nicht mehr zu geht ?
Ich bekenne – ja ich hab so eine Schublade, also eigentlich ein Fach in meinem Schrank.
Da liegen bezahlte Rechnungen und  Zahlscheine, die abgeheftet gehören, Briefe von der Hausverwaltung über Neuerungen, Kugelschreiber, Scheren (die sucht dann vor allem mein Mann) und noch allerhand anderes Brauch- und Unbrauchbares.
Ein paarmal im Jahr bekomme ich dann einen Rappel und ich entsorge alles Unbrauchbares und wundere mich dann wie viel Platz da plötzlich ist und dass die Tür wieder zu geht.

Dazu jetzt die Frage des Tages:

Fragezeichen1
Habt ihr eine Kramlade oder ein Kramfach ?
Findet ihr darin sofort was ihr sucht ?
Wie oft räumt ihr diese Kramlade auf ?

Die Frage des Tages – Erinnerung an die Kindheit

kaffee+apfelstrudelWenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann fällt mir zu allererst meine Oma, die Mutter meiner Mutter ein.
Sie hat mich die ersten Jahre meines Lebens großgezogen.
Meine Mutter musste arbeiten gehen und war daher nie viel zu Hause, aber Oma war immer da.
Sie war eine dicke, weiche Oma und hat mir sehr viel erzählt aus ihrem Leben, das sehr ereignisreich war.
Und wenn ich mich an Oma erinnere dann kommt sofort der Geruch nach  frischem Kaffee und Apfelstrudel in meine Nase.
Oma hatte nie viel Geld, aber es gab bei ihr immer was Gutes zu Essen.
Ich war ja ein sehr dünnes, zartes Kind (kann man heute gar nicht mehr glauben) und ich hab furchtbar schlecht gegessen, aber bei Oma hatte ich immer Appetit.
Vielleicht lag das auch an den nicht vorhandenen Kochkünsten meiner Mama :)

Dazu die Frage des Tages

Fragezeichen1
Welcher Geruch hat eure Kindheit geprägt ?
Welche Erinnerung habt ihr an eure Kindheit ?

Frau Huber und die schwarz-weißen Schuhe

frauhuber1Letztes Wochenende waren Laura und Lucie, die beiden Enkelmädchen der Frau Huber zu Besuch.
Frau Huber hat Palatschinken gemacht, die essen die beiden Mädchen ja so gerne und die Linda, ihre Mama, kocht sie nicht so besonders oft.
Vorher gabs eine Kartoffelsuppe, das war bei Frau Huber daheim, im Elternhaus schon so und später wollte der Leo das auch so, eine gute Suppe und danach was Süßes.
Nach dem Essen haben die Mädels mit der kleinen Mimi gespielt bis Laura zur Oma meinte, sie könnte ihnen doch eine Geschichte erzählen, etwas das sie erlebt hat, als sie jung war.
Schon oft hat die Frau Huber ihren Enkelinnen kleine Erlebnisse aus ihrer Kindheit erzählt und das gefiel den Kindern immer besonders gut an den Besuchen bei der Großmutter.
Frau Huber kramte nun also in ihren Erinnerungen, da fragt Lucie:”Oma, warst du auch einmal verliebt?”
Ja klar war die Frau Huber auch mal verliebt, aber nicht so oft. Sie war ja eine sehr hübsche junge Frau, besser gesagt ein sehr hübsches junges Mädchen und es hat sicher einige junge Männer gegeben die der Lintschi ein bisserl den Hof gemacht haben. Aber die Eltern waren streng und hätten es nicht geduldet, wenn sich ihre Tochter mit jungen Männern abgegeben hätte.
“Den Hof machen” – über den Ausdruck müssen die beiden Mädchen sehr lachen, das sagt heute kein Mensch mehr.
Ja und da gab es einen jungen Mann, den Robert, der ging in die  Schule nebenan.

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Wie jung muss man sein ?

14aKomischer Titel, ja ?

Na ihr werdet gleich lachen, wenn ich euch erzähle, was mir passiert ist.

Es ist schon etwas länger her, da sitze ich in “meinem” Bus und klicke auf meinem Smartphone herum.
Ich lese ein wenig Zeitung drauf, schau ins Forum und in mein Blog, such nach dem heutigen TV-Programm ect.

Irgendwie merke ich gar nicht, dass sich eine Frau neben mich setzt, bis sie mich anspricht:”hearns, sie san doch gar nimmer so jung” Mich reisst es – ja, und ? frag ich.

Klar bin ich nicht mehr so jung, aber so wirklich alt schau ich auch noch nicht aus.
Es wird mir zumindest immer bestätigt, das man mir mein Alter nicht ansieht.
Während ich noch so denke redet die Frau neben mir weiter:
“Na so a Händy is doch nur was für die Jungen, doch net für so alte Leit wia mia”

Da musste ich schon schlucken ……
Die Frau war mindestens um 10 Jahre älter als ich.
Mir hats wirklich die Rede verschlagen und das kommt nicht so wirklich oft vor.

Wobei es sich die Frage stellt, ist ein Smartphone wirklich nur für junge Leute ?
Ich seh immer mehr Leute in meinem Alter und auch älter, die sehr wohl mit Tablet und Smartphone umgehen können und nicht nur um zu telefonieren.
Ich wüsste nicht was ich täte, wenn ich kein Smartphone hätte.
Es gehört inzwischen zu den drei Dingen, die ich immer bei mir haben muss, wenn ich das Haus verlasse.

Fragezeichen1
Was meint ihr dazu ?
Wie jung muss man sein um ein Smartphone zu haben ? :)

Papa Olli und seine Kochkünste

papa-zeichnung2Wenn Papa Olli keine Lust auf Oma Hilde hat oder die verreist ist, dann muss er selbst kochen.
Oma Hilde tischt ihm zwar gerne seine angeblichen Lieblingsspeisen auf, aber das sind Gerichte von denen nur sie denkt, dass es Papa Ollis Lieblingsessen sei.
Hühnerschnitzel mit Salat wäre ja ganz nett, wenn es Erdäpfelsalat wäre, aber Krautsalat oder grüner Salat passen da nicht dazu, nach Ollis Meinung. Und Pommes gibt es auch keine, weil die sind zu fett, meint Oma Hilde.
Dabei ist Olli rank und schlank.
Also wenn Papa Olli kocht, gibt es Pizza aus der Tiefkühltruhe oder Ravioli aus der Dose.
Nur wenn Evy bei ihm ist, dann muss es was “Gesundes ” sein und das ist schwierig, weil Evy ist heikel und ihre Mama ist sehr bedacht auf gesundes Essen.

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Inside 7 am Mittwoch

 

Vielen Dank an Anne für das neue Inside7
Ich freu mich, dass ich wieder mal mit dabei sein kann.

 

einfach mal so…  etwas tun, was richtig Spaß macht, erhöht die Lebensqualität enorm.

schlechte Laune…hab ich eher selten. Wenn, dann aber macht es richtig bumm

Freude macht… wenn man spürt, dass bestimmte Leute zu Freunden geworden sind..

warum nur…  müssen manche Menschen immer nur das Negative sehen ?

deshalb… versuche ich gerade diesen Menschen besonders positiv entgegen zu kommen.

bemerkenswerte Worte… “Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. “(Konrad Adenauer)

manchmal…  wäre ich gerne ein Vogel. Die Welt von oben zu betrachten muss ausgesprochen interessant sein.

Frau Huber und die kleine Mimi

frauhuber1Das Kätzchen Mimi hat sich bei Frau Huber gut eingelebt.
Nachdem sie die Wohnung inspiziert hatte und das erste Mal am Futterschüsselchen genascht hat, war die Welt der kleinen Mimi offenbar in Ordnung. Hier fühlt sie sich wohl, hier ist sie zu Hause.
Die Hängematte, die die Frau Huber an der Heizung angebracht hat, hat Mimi sofort in Beschlag genommen.
Unglaublich dass so ein kleines Katzenkind gleich weiß, dass das Stück Stoff da an dem Heizkörper für sie bestimmt ist.
Auch das für sie bestimmte Körbchen hat sie ganz allein gefunden.
Frau Huber hat nun den ganzen Tag zu tun, sie schaut der Kleinen sehr gern beim Spielen zu und hat dadurch schon die eine oder andere Fernsehsendung verpasst. Das hat ihr aber gar nichts ausgemacht, denn das Ersatzprogramm war mindest genau so spannend.
Und Mimi scheint eine besonders kuschelfreudige Katze zu sein. Am Abend, beim fernschauen, rollt sie sich neben Frau Huber zusammen und stupst sie immer wieder an, wenn sie gestreichelt werden will.
Zu gern hätte sie im Bett bei der Frau Huber geschlafen, aber das hat sie sich vorher geschworen, Katze kommt nicht ins Bett.
Und seither ist die Schlafzimmertür der Frau Huber geschlossen, wenn sie zu Bett geht.

Mimi hat sich damit abgefunden. Erst maunzt sie ein paar Minuten vor der Tür, wohl in der Hoffnung, dass sich die Frau Huber erweichen lässt und sie doch ins Bett darf, dann aber trollt sie sich in ihr Körbchen und schläft dort tief und fest.
Am Morgen allerdings kennt Mimi kein Pardon, wenn sie der Hunger überkommt, dann wird laut gemaunzt, bis die Frau Huber im Bademantel auf der Bühne erscheint und die Futterschüssel füllt.
Die Beiden unterhalten sich auch schon sehr heftig.
Frau Huber erzählt Mimi aus ihrem Leben, von ihren Geschwistern und ihren Eltern und natürlich auch von ihrem Mann Leo. Mimi scheint das sehr zu interessieren, denn sie sitzt dabei auf Frau Hubers Schoß und spitzt die Ohren. Ab und zu antwortet sie miauenderweise sogar.
Es ist herzallerliebst den beiden dabei zuzusehen.
Sind ein richtig nettes Paar geworden, die Lintschi Huber und ihre kleine Katze Mimi.

Habt ihr eine Katze ? Oder ein anderes Haustier ?

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

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