18.08. – Probleme mit Lieferdiensten ?

Seit Beginn der Pandemie lassen wir uns des öfteren Dinge liefern.

Mal Pizza, mal Chinese und regelmäßig auch Lebensmittel:

Im Großen und Ganzen sind wir damit recht zufrieden.
Aber diese Woche hatten wir ein echt negatives Erlebnis.
Die Getränke und Lebensmittellieferung sollte zwischen 15 und 17 Uhr kommen.
Nun bin ich da nicht so richtig pingelig. Wenn sich der Lieferant um ein paar Minuten verspätet und dann mit einer *Ausrede* kommt, die mitunter nicht mal eine sein muss, dann ist das ok.

Nicht immer ist der Verkehr in Wien so, dass man pünktlich sein kann.
Aber diesmal hab ich um 17,20 gemeint:

*Na wo bleibt unsere Lieferung denn heute ?*

Es wurde 17.45, 18 Uhr, 18.15 und zuletzt 18.30.
Da war ich dann schon etwas arg erstaunt.
Und hab dann bei der Firma angerufen, ob die wüssten wo der Mann mit meinen Lebensmitteln hin gekommen ist.

Erst meinte die Dame, dass ich mich wohl irre und der Termin zwischen 17 Uhr und 19 Uhr wäre.
Aber ich hatte die Bestellung vor mir liegen und konnte ihr die Bestellnummer sagen und dass ich mich nicht irre.
Da war das Staunen dann allerdings groß.
Sie würde das an die obere Stelle weiter geben und die melden sich dann wieder.

Na gut….

Just da klingelt es und der Liefermann war da.
Erst war ich erleichtert.
Aber als wir ihn drauf angesprochen haben, dass er 1,5 Std. zu spät wäre, wurde er echt frech.
Auf seinem Lieferschein stand seltsamer Weise keine Uhrzeit und er behauptete, in seinem Buch, das er natürlich nicht mit hatte, würde 17 bis 19 Uhr stehen.
Schuld sei ich, weil ich seiner Meinung nach die falsche Uhrzeit angegeben hätte.
Wie das hätte gehen sollen wollte er mir nicht verraten.

Nun ist das Ganze an sich kein Beinbruch.
Wir waren zu Hause, es war nichts an Lebensmitteln dabei, was verderben hätte können (Eis z.b):
Was mich wirklich an der Geschichte gestört hat, war die freche und präpotente Art.

Erst wollte ich das Ganze runter schlucken, aber dann hab ich doch zum Handy gegriffen und bei der Firma angerufen, die sich gern auf ihre Fahnen schreibt, besonders freundlich und nett zu den Kunden zu sein.
Meine Beschwerde wurde auch zur Kenntnis genommen und die Dame am Telefon hat sich auch mehrmals entschuldigt.

OK, Schwamm drüber, ich werde dort weiter bestellen, hoffe aber man schickt mir diesen frechen Lieferanten nicht mehr mit meiner Ware.

Mich würde interessieren, ob ihr oder andere Leute auch Probleme mit diversen Lieferdiensten habt ?

 

17.08. Mit den Wiener Linien unterwegs

Wie ich an dieser Stelle schon öfters erwähnt habe, haben wir kein Auto.
Wenn wir einen Kurzurlaub planen, dann bestellen wir und einen Mietwagen für ein paar Tage.
Sollten wir wirklich mal schnell ein Auto brauchen, dann haben wir eine Karte eines Car-Sharing.
Oder wir fahren Taxi !
Das alles klappt hervorragend.
Und alle sonstigen Wege erledigen wir mit den Öffis:

 

Und da liegt der Hund begraben, denn das wird in Wien echt manchmal zum Desaster.
Voriges Monat, als ich zur Fußpflege gefahren bin, war plötzlich die Station einer Straßenbahnlinie weg.
Es war brütend heiß und musste eine komplette Station zu Fuß laufen.

Ok, ich kann das, aber es gibt ja auch alte Leute, die nicht mehr so gut zu fuß sind und die bei so einem Wetter, vielleicht auch bei Regen oder im Winter bei Schnee, nicht so weit gehen können.
Sowas finde ich ausgesprochen kundenunfreundlich.
Für diesmal weiß ich das und werde anders fahren.
Kann natürlich sein, dass es die Station inzwischen wieder gibt, aber da vertrau ich lieber nicht drauf.

Ich könnte zu dieser Fußpflege auch mit der S-Bahn fahren, aber da hat man den Bahnhof, an dem ich in diese einsteigen könnte für 2 Jahre gesperrt, weil eine neue U Bahn Linie gebaut wird.
Freut mich auch nicht wirklich, aber das war angekündigt.

Die Wiener Linien sollten sich auch um ein besseres Fahrerpersonal umschauen.
Denn kaum ein Busfahrer ist in der Lage, diese modernen Busse abzusenken, wenn sie in eine Station einfahren und der Gehsteig nicht gut getroffen wird.
Dann ist nämlich der Ein- oder Ausstieg in oder aus dem Bus echt mühsam
Ich tu mir da schon richtig schwer mit so hohen Stufen und bin vor ein paar Tagen ziemlich heftig gestürzt.
Und so geht es vielen älteren Leuten.
Ebenso den Jung-Müttern mit Kinderwagen, die müssen echt acht geben dass sie ihr Kind nicht aus dem Kinderwagen befördern.

Momentan ist es ja so, dass man die vorderste Tür, die beim Fahrer, nicht verwenden kann, damit die Fahrer nicht mit eventuell Corona infizierten Leuten in Berührung kommen,
Kann man verstehen.
Dort konnte man dem Fahrer noch sagen, dass er den Bus absenken soll, aber weiter hinten stellen die guten Herren sich einfach taub.
Wobei mir nicht einfällt was so schwierig sein soll, auf ein Knöpfchen zu drücken, damit sich manche Leute beim Ein- oder Aussteigen leichter tun.

ich werde trotzdem meine Jahreskarte weiter nützen und mir kein Auto zulegen.

Bei uns im Panoptikum Haus


Wer schon länger hier in meinem Blog liest, erinnert sich vielleicht an diesen Beitrag

Bei uns im Panoptikum-Haus

 

Die alte Frau wohnt nicht mehr hier, vor einiger Zeit ist sie in ein Pflegeheim gezogen.
Ihre Tochter hab ich im Stiegenhaus getroffen.
Ich wusste erst gar nicht, dass sie die Tochter der alten Dame ist, aber sie hat mich angesprochen und sich vorgestellt.. Sie ist fast genau so redselig wie ihre Mutter, allerdings verströmt sie nicht diesen etwas eigenartigen, na sagen wir ungewaschenen, Duft.
Mir ging sofort durch den Kopf, sie hat vielleicht noch Sex …… :e060:
(das ist ein Joke den man erkennt, wenn man obigen Beitrag gelesen hat.)
Sie erzählte mir noch, dass die Mutter jetzt geimpft ist gegen Corona und sie sich nicht mehr sorgen muss, dass sie sich ansteckt.

Ich wollte eigentlich schnell weiter und hab sie nur gebeten, dass sie ihre Mutter grüßen soll.
Sie meinte dann, dass das nur noch schwer möglich sei, denn die Mutter sei sehr dement und erkennt niemanden mehr.
Aber sie wird es versuchen und ich soll ihr einfach meinen Namen sagen.
Keine Ahnung ob sie es ausrichten wird und was die alte Frau mit dem Gruß anfangen wird.

Ich finde es echt traurig, dass manche Menschen so alt werden, was ja schön ist, aber dann ihre Familie und Freunde nicht mehr erkennen.

 

12.08. – Zum ersten Mal….

Zum ersten Mal seit 1 1/2 Jahren waren wir gestern in einem Lokal Essen.
Ich war zwar einige Mal bereits Kaffee trinken in einem Cafe im Gastgarten, aber am Abend Essen, was wir früher bestimmt 2-3x im Monat waren, das haben wir bisher vermieden.

Es war ein schöner, lauer Sommerabend, wir haben eine Kollegin vom Herzensmann getroffen und uns gut unterhalten.

Der Tisch war bestellt, als wir ankamen saßen da allerdings noch andere Leute, die aber bereits die Geldbörse in der Hand hatten um zu bezahlen.
Und der Tisch war ziemlich groß, die saßen also gut 1 m weit weg.

Der Kellner hat unsere Impfausweise kontrolliert, allerdings ohne dazu einen Personalausweis zu verlangen, grundsätzlich hätte ich auch den Impfpass von jemand anderem herzeigen können.

Das Essen in dem Lokal war ausgezeichnet.
Trotzdem hat sich bei mir nicht dieses euphorische Gefühl von wiedergewonnener Freiheit eingestellt, wie es viele andere schildern, die nach der langen Zeit der Pandemie, wieder mal in einem Lokal Essen waren.
Vielleicht bin ich da ein wenig spaßbefreit, ich hab die Lockdowns auch nie als *Ich bin eingesperrt* empfunden.
Wahrscheinlich ist mein Freiheitsdrang etwas reduziert.

ich hab mich gefreut, als ich das erste Mal wieder zum Kaffee trinken mit Freundinnen gehen konnte und hab das sehr genossen, aber Euphorie darüber kannte ich auch dabei nicht.
Weil wir aber schon beim genießen sind, ich vermute, diese kleinen Treffen mit Freunden, die muss ich tatsächlich noch schnell genießen, denn wenn ich mir die Zahlen an schau, wie schnell die wieder steigen, dann vermute ich, dass damit im nahenden Herbst sehr schnell wieder Schluss sein wird.

11.08. – Kundenkarte ?

“Kundenkarte? “
Manchmal freundlich, manchmal unfreundlich, meist kurz angebunden.

In nahezu jedem Supermarkt werde ich nach einer Kundenkarte gefragt.
Na stimmt nicht ganz, in *meinem* Diskonter fragt niemand, dort gibt es noch keine.
Beim anderen Diskonter jetzt auch schon.
“Nein, ich hab keine”
Sofort kommt der Nachsatz “Möchten sie eine?” und schon der Griff zum Formular mit dem man sich dafür anmelden kann.
“Nein, ich möchte auch keine”

Mein Herzensmann ist mit Daten und deren Verwendung sehr vertraut und meint, dass es besser ist, keine solchen Kundenkarten zu haben.
Und mal ehrlich, glaubt wirklich irgendjemand, dass man etwas spart, wenn man seine Daten verkauft ?
Das eine oder andere Schnäppchen mag es vielleicht hin und wieder geben, ob es sich dafür lohnt den Firmen seine Gewohnheiten in den Rachen zu werfen ?

Ich kenne die Gegenargumente:

“Mir ist es egal, jeder kann wissen was ich einkaufe”
“Ich hab ja nichts zu verbergen”

Ist akzeptiert, jeder muss selbst wissen wie er mit seinen persönlichen Daten umgeht.
Und wenn irgendwann Schindluder mit den Daten getrieben werden sollte, dann ist es mir auch egal.
Ich hab ja keine Kundenkarten

10.08. – Der Wäscheberg

 

Kaum ist die letzte Maschine Wäsche gewaschen und weg geräumt, schon füllt sich die Wäschekiste wieder aufs neue.

Der Wäscheberg wächst schneller als man schauen kann !
Geht es euch auch so ?

Und es wird immer drauf hingewiesen, dass man nur waschen soll, wenn die Maschine wirklich voll ist.
Also wenn ich das beherzigen würde, dann wäre die Kiste vermutlich so voll, dass nichts mehr rein geht.

 

Ok, heute wollte ich waschen und hab dann echt drauf vergessen.
Ich hab keinen bestimmten Tag, der als Waschtag feststeht.
Also morgen, aber da sollte ich auch die Betten neu beziehen, wieder eine Maschine mehr.

Irgendwie happert es da an meiner Organisation oder Disziplin oder an was auch immer
Ich hab keine Ahnung mehr, wie ich die Wäscheberge geschafft habe, als meine Töchter noch zu Hause gewohnt haben und ich berufstätig war.
Irgendwie muss mir auf den Weg zur Pension da etwas an Organisationstalent abhanden gekommen sein.

Ich werde mir jetzt einen Plan machen, mit dem Essensplan klappt das schließlich auch, warum also nicht auch mit einem Waschplan ?

Wie geht es eigentlich euch mit den Wäschebergen ?

07.08. – Scheck und Scheckkarte

.

Heute hab ich eine Lade aufgeräumt und dabei ist mir eine alte Brieftasche in die Hände gefallen.
Ihr werdet es nicht glauben, darin war ein Scheckformular, wie man es vor Jahren benötigt hat, wenn man bei der Bank Geld beheben hat wollen.
Damals, als es noch keine Automaten in der Kassenhalle der Bankfiliale gegeben hat und an den Kassen noch Menschen gesessen haben.
In meiner Filiale hat man mich tatsächlich persönlich gekannt und mit Namen begrüßt.

Ich wünsche mir den Service schon manchmal zurück.
Es war doch etwas persönlicher.

Wenn man in einem Geschäft bargeldlos bezahlen hat wollen, musste man besagtes Scheckformular ausfüllen und eine dazugehörige Scheckkarte vorweisen.
Das Formular musste korrekt ausgefüllt sein.
Mir ist es einmal passiert, dass ich den Ort falsch angegeben hatte.
Wir waren in Baden bei Wien und ich hab aus Gewohnheit auf das Formular Wien geschrieben, der Scheck wurde so nicht angenommen.

Sein Konto konnte man auf diese Art und Weise zwar überziehen, denn der der den Scheck entgegen genommen hat konnte ja nicht überprüfen ob man noch genügend Guthaben auf seinem Konto hatte.

Heute ist das schwieriger, der Bankomat gibt nur bis zu einem gewissen Kontostand Bargeld her.

Die Kassenhallen mit den diversen Automaten sind schon sehr unpersönlich, auch wenn ich verstehen kann, dass man die Technik nützt.

Ältere Menschen tun sich da schon mitunter recht schwer.
Eine liebe Bekannte, die über 80 ist, kommt damit nicht mehr zurecht, sie schickt jeden Monat ihre Tochter damit sie ihre Pension vom Konto abhebt und sie bezahlt alles bar wenn sie einkaufen geht.

Ich zahl ja fast ausschließlich mit Karte, was aber auch mitunter so ihre Tücken hat, wenn die Technik versagt.
Seit es mir passiert ist, dass ich bei meiner Fußpflegerin mit Karte zahlen wollte und der kleine Bankomat immer wiederholte, dass meine Karte ungültig ist, was allerdings nicht an meinem Kontostand, sondern am Server der Bank lag, hab ich immer einen Schein in einem Fach meiner Handtasche verstaut, damit ich nicht mehr in diese Verlegenheit kommen kann.

 

Wie alles hat auch das Bankwesen so seine Vor- uns Nachteile.
Aber mit Scheck und Scheckkarte würde ich dennoch nicht mehr so gern bezahlen wollen.

 

1 2 3 4 261