Die Frage des Tages – unsere Handys

smartphoneWieder mal gehts um unsere Handys.
Ohne Smartphone geht ja heute schon fast gar nichts mehr.
Und ich gebe zu, ich liebe mein Smarty sehr und ich habs auch fast immer mit.
Was ich nicht mache: Ich lese oder schreibe nicht wenn ich gehe.
Also, ich bleib stehen, setz mich irgendwohin, wenn ich mal wirklich eine sehr wichtige Nachricht lesen muss oder eine beantworten muss.
Mir gehen diese Leute, die nur aufs Handy guckend durch die Straßen laufen und nichts um sich herum wahrnehmen, furchtbar auf die Nerven.
Und was ich noch nicht mache: Ich nehme mein Smartphone nicht mit ins Schlafzimmer.
Manche Leute posten ja noch im Bett liegend in Foren oder auf Facebook ect.

Dazu meine heutigen Fragen:

Fragezeichen1Wie wichtig ist euch euer Smartphone ?
Habt ihr es immer bei euch ?
Schreibt oder lest ihr auch im Gehen ?
Nehmt ihr es mit ins Bett/Schlafzimmer ?

Gestern im Cafe

Von Andreas Poeschek, viennaphoto.at - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1888173

Von Andreas Poeschek, viennaphoto.at – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 at

Nach einem sehr schönen Fotowalk durch den Botanischen Garten des Belvederes sind wir im Cafe Schwarzenberg eingekehrt.
Das ist ein richtig altes Wiener Kaffeehaus, traditionell mit ein paar Oberkellnern (ja hier ist jeder Kellner ein Oberkellner) die alle, ohne Ausnahme, ein wenig grantig ins Geschäftsleben schauen. Eilig darf man es in so einem Traditions-Kaffehaus nicht haben, ein echter Wiener Oberkellner wird einen nämlich zunächst geflissentlich ignorieren um dann grantelnd, irgendwann, die Bestellung aufzunehmen.
Wir haben auch bald einen kleinen Tisch, mitten im Lokal gefunden. Rechts neben uns eine junge Familie mit Baby und Kinderwagen. Links daneben ein junges Pärchen, das sich verliebt in die Augen geschaut hat. Hinter uns, in einer Fensternische, da saß ein älteres Ehepaar, jeder hatte ein Glas “Gspritzten” vor sich.
Für meine Mitleser, die nicht Wienerisch sprechen, das ist eine Weinschorle.
Die Beiden haben sich angeregt unterhalten, bis der Kellner ihnen das Mittagessen gebracht hat, es könnte auch sein, dass es das Abendessen war, denn es war ja schon fast 17.00 Uhr.
Das haben die Beiden dann schweigend eingenommen und sich danach nochmal jeweils einen Gspritzten bestellt.
Nachdem der Kellner das Geschirr weg geräumt hat, packten beide ihre Handys aus und wischten, weiterhin schweigend, darauf herum.
Beim dritten Gspritzen wurden sie dann gesprächiger und die Handys verschwanden wieder.
In der Nische daneben saßen 2 Männer, beide haben Zeitung gelesen, traditionell die aus Papier, kein Handy in Sicht. Dabei gab es doch in dem Lokal Free-WLAN.

Ernest & Dida

Ernest & Dida

Um Punkt 17.00 Uhr setze sich eine Dame ans Klavier und spielte “Ballade pour Adeline” und gleich danach setzte ein wunderbarer Geiger mit ihr das Cafekonzert fort. Wie wir später im Internet recherchieren konnten, heißen die zwei “Ernest und Dida”. Sie spielen regelmäßig dort, am Wochenende ab 17:00 Uhr sowie Donnerstags und Freitags ab 19:30 Uhr.
Die Musik der beiden gab unserem Kaffeehausnachmittag jedenfalls einen unheimlich gemütlichen Touch. 

 

Tee im Cafe

Tee im Cafe

 

Erwähnenswert wäre noch, dass der Tee den ich getrunken habe, ausgezeichnet geschmeckt hat.
Die Sorte heißt „Vanillekipferl“ und genau so hat er auch geschmeckt. Den gibt es nur von November bis März. Ich vermute, dass es  eine Winteredition ist und es ab April  dann sommerlichen Tee geben wird. Die Musiker haben sich von meinem Mann fotografieren lassen und wir haben dann auch noch ein paar Euro ins Schweinderl geworfen, als Dank für die wirklich gelungene musikalische Unterhaltung.‘

Das ältere Pärchen war dann, als wir gegangen sind beim fünften Gspritzen angelangt und haben noch keine Anstalten gemacht zu gehen.

Papa Olli und seine Kochkünste

papa-zeichnung2Wenn Papa Olli keine Lust auf Oma Hilde hat oder die verreist ist, dann muss er selbst kochen.
Oma Hilde tischt ihm zwar gerne seine angeblichen Lieblingsspeisen auf, aber das sind Gerichte von denen nur sie denkt, dass es Papa Ollis Lieblingsessen sei.
Hühnerschnitzel mit Salat wäre ja ganz nett, wenn es Erdäpfelsalat wäre, aber Krautsalat oder grüner Salat passen da nicht dazu, nach Ollis Meinung. Und Pommes gibt es auch keine, weil die sind zu fett, meint Oma Hilde.
Dabei ist Olli rank und schlank.
Also wenn Papa Olli kocht, gibt es Pizza aus der Tiefkühltruhe oder Ravioli aus der Dose.
Nur wenn Evy bei ihm ist, dann muss es was “Gesundes ” sein und das ist schwierig, weil Evy ist heikel und ihre Mama ist sehr bedacht auf gesundes Essen.

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Papa Olli und seine Pläne

papa-zeichnung2Willst du Gott zum Lachen bringen, dann mach Pläne !

Kennt ihr sicher alle :)

Aber Papa Olli muss Pläne machen, vor allem Urlaubspläne.
Die müssen auch mit den beiden Müttern seiner Kinder abgestimmt sein.
Bettina ist da nicht ganz so speziell. Wenn er Evy mal ein Wochenende nicht holen kann, dann wäre Bettina auch bereit, ihre Termine umzustellen.
Aber bei Mareike geht das gar nicht.
Sie hat einen Kalender, in dem schon Termine für mehrere Wochen im Voraus stehen und an denen kann und darf nicht gerüttelt werden.
Wenn Olli nun auf Urlaub fahren will, meist eh nur ein paar Tage, dann verfällt ihm sein Wochenende mit Benny oder es gibt ziemlichen Ärger, weil Mareike da schon was vor hat und sich darauf verlassen hat, dass sie diesen Tag frei hat.
Meist ist das ja nur ein Treffen mit einer ihrer vielen Freundinnen, aber da ist sie ganz penibel, ausgemacht ist ausgemacht.
Also muss Olli schon sehr lange im Voraus seinen Urlaub planen. Wobei Mareike ja der Meinung ist, er bräuchte gar nicht auf Urlaub fahren, kostet ohnehin nur jede Menge Geld.
Und sein Chef scheint sich da mit Mareike abgesprochen zu haben, denn Urlaub genehmigt er immer nur ganz knapp.
Eine wirklich schwierige und verzwickte Situation.
Denn freie Wochenenden hat Olli ja nie, eine Woche hat er Evy und einen Tag am nächsten Wochenende den Benny. Da kommen grad mal ein paar Stunden am Sonntag als Freizeit in Frage.
Seine Mutter, die Hilde schüttelt ja den Kopf wenn sie das besprechen, sie meint ja, dass sich Olli endlich durchsetzen soll und beide Kinder an einem Wochenende bei sich haben soll und dann ein Wochenende frei hat.
Die beiden Mütter schütteln aber ebenfalls den Kopf, wenn sie sich auch sonst nicht sehr grün sind, da sind sie einer Meinung, kein gemeinsames Wochenende mit beiden Kindern.
Ja und auch beim Unterhalt und den Alimenten sind sich die Damen einig, wie könnte es auch anders sein.
Olli ergibt sich den Wünschen seiner Exfrauen, wenngleich es ihm anders auch lieber wäre.
Und heuer wird er eine Woche Urlaub machen, wo ist er sich noch nicht sicher.
Nächste Woche ist Ferienmesse in Wien und da wird er sich die diversen Angebote anschauen und dann für eine  Woche ohne Kinder und ohne Exfrauen und auch ohne Mutter Hilde !

Drücken wir ihm die Daumen, dass er es schafft und dass die Mütter keinen zu großen Ärger deswegen machen werden.

Let it snow !

Es schneit

Es schneit

Fast hat es niemand mehr daran geglaubt, aber seit gestern kommt immer wieder mal die weiße Pracht vom Himmel.
Und da es in Wien doch ziemlich kalt ist, grad eben -8°, bleibt der Schnee sogar liegen.
Leider ist es sehr rutschig, was mir gar nicht gefällt.

Und wenn man dem Wetterbericht glauben darf, dann soll es die nächsten Tage ähnlich weitergehen.

Papa Olli und der 10 Euro-Schein

papa-zeichnung2Papa Olli hat die beiden Besuchstage mit seinen Kindern gut überstanden, natürlich auch Dank der Hilfe seiner Mutter.
Gott sei Dank lieben beide Kinder die Oma Hilde sehr und so kann Papa Olli mit seinem Nachwuchs immer ein paar Stunden bei ihr verbringen.
Grad der kleine Benny braucht manchmal eine weibliche Hand, vor allem wenn die Windel voll ist.
Oma Hilde wäre ja der Meinung, dass man Benny mit seinen 2 Jahren schön langsam auf den Topf setzen sollte, aber seine Mama, die Bettina will das noch nicht und Benny brüllt auch wie am Spieß, wenn er das Töpfchen nur sieht.
Also gibt Bettina dem Olli immer einen Packen Windeln mit. Er ist aber immer froh wenn Hilde ihm die Wickelei abnimmt.
Als er seinen Sohn am 2. Weihnachtstag bei seiner Mama, der Bettina abgeliefert hat, ihr versichert hat, dass Benny die paar Stunden in seiner und Omas Hildes Obhut gut überstanden hat, ohne dass ihm auch nur ein Haar gekrümmt worden ist, hat er sich auf einen Bummel durch die Wiener Innenstadt auf gemacht.
Festlich beleuchtet schaut Wien ja wirklich zauberhaft aus.
Am Graben schaut er einige Schaufenster auf, seufzt leise, weil ihm mal wieder dämmert, dass er sich all diese Herrlichkeiten nie wird leisten können.
Er verdient zwar recht ansehnlich, aber die Kosten für seine beiden Kinder, da zeigt er sich recht großzügig, sind doch so hoch, dass er sich keine zu großen Sprünge leisten kann.
Ja was solls, die Kinder gehen halt vor.
Während er so vor sich hin sinniert, sieht er am Boden einen 10 Euro Schein liegen.
Er bückt sich und hebt den Geldschein auf, sieht sich um, ob da jemand sein Geld verstreut und vielleicht danach sucht.
Aber alle Menschen schlendern oder eilen an ihm vorbei und es interessiert keinen, dass da ein junger Mann grad einen kleinen Geldfund gemacht hat.
Aber was nun ?
Darf er das Geld behalten ?
10 Euro, das ist jetzt nicht so eine große Summe – aber doch ganz nett, 2 Bier würden sich davon schon ausgehen.
Oder 1 Bier und eine Bratwurst  beim Würstelstand.
Er steckt den Geldsegen vorsorglich mal ein und bleibt noch einige Zeit stehen und schaut ob da nicht doch jemand danach sucht.
Aber nichts dergleichen passiert.
Also auf zum Würstelstand. Das Wasser läuft ihm schon im Mund zusammen, wenn er an die köstliche Bratwurst denkt.
Auf dem Weg dahin sieht er einen Obdachlosen, einen etwas verwahrlosten Mann, der auf dem kalten Boden sitzt, einen Becher vor sich stehen hat und der bittend in die Runde sieht.
Da kann Olli nicht anders, er zieht den Schein aus der Tasche und steckt ihm den Bettler in seinen Becher.
Und geht dann gut gelaunt um die Ecke, der Imbiss Stand hat schon geöffnet und der Mann hinter der Glasscheibe brät grad Leberkäse und Würstel.
Papa Olli bestellt eine große Bratwurst, eine Scheibe Brot, scharfen Senf, eine Pfefferoni und ein Gurkerl und ein Bier darfs auch dazu sein. Kostet etwas mehr als 10 Euro, die leistet sich Olli aber heute ganz besonders gern.
Und es schmeckt ihm auch heute ganz besonders gut.

Wie gewonnen so zerronnen ? Ist das so ?
Sehr ihr das auch so ?
Wie hättet ihr reagiert ?

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

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