Autor: Peggy
Was wir schon immer wissen wollten-21.11.
Coffee to GO
In Deutschland versucht man, den Müllbergen die durch die Coffee to Go Pappbecher entstehen, Herr zu werden.
Da in diesen Bechern zwischen den Pappschichten eine Isolierschicht ist, sind die kaum bis gar nicht recyclebar.
In Freiburg steigt man nun auf Becher mit Pfand um.
Also in einer Bäckerei z.b. den Kaffee in dem Pfandbecher kaufen und ihn in einer anderen zurück geben und Pfand einlösen.
Wer mit einem eigenen Becher kommt, also z.b. so einem Isolierbecher, der bekommt den Kaffee ein paar Cent billiger.
Ich finde die Idee gut.
Ich sehe ja auch hier in Wien immer mehr Imbisse oder Bäcker, die diese Coffee to Go anbieten.

Trinkt ihr unterwegs so einen Kaffee ?
Plauderei im Cafe – 21.11.
Heute sind wir wieder mal im kleinen Cafe zu Gast.
Und es geht heute auch gar nicht ums Lauschen ……
Der Laden brummt richtig, seit der Jo ihn übernommen und ein wenig modernisiert hat.
Auch der Ladenverkauf, wo man sich kleine Snacks und Getränke mitnehmen konnte.
Ein Coffee to Go, das ist ein Kaffee in einem Plastikbecher, den man nicht im Lokal trinken musste, gab es seit neuestem. Der kostet nur 1 Euro und ist grad bei den jüngeren Leuten sehr beliebt.
Durch diesen Ladenverkauf kommen aber auch viele Leute ins Cafe, die gar nichts konsumieren, also weder an einem der Tische Platz nehmen, noch im Ladenverkauf etwas kaufen, sondern nur die Toilette benutzen wollen.
Zwar hat der Jo eine Putzfrau, aber die kommt nur am Abend um das Lokal sauber zu machen für den nächsten Tag.
Unter Tags war die Sauerei auf den WCs mitunter nicht mehr in den Griff zu bekommen.
Die Aushhilfsserviererin hat sich zwar angeboten, ab und zu zu wischen, aber wirklich gut hat das nicht funktioniert.
Da ist dem Jo die Idee gekommen, am WC ein Gerät zu montieren, wo man einen Code eingeben muss, damit sich die Tür öffnet.
Den Code kann der Jo jeden Tag wechseln, wenn es sein muss auch mehrmals am Tag.
Wer zur Toilette muss, muss entweder den Kellner oder den Jo nach dem Code fragen.
Und die geben den Code nur an Leute, die auch wirklich im Lokal was konsumieren.
Es kommen viele Jugendliche ins Cafe und eines Tages hat der Jo am Herren WC eine Spritze gefunden.
Da war er wirklich sehr erschüttert, weil er dachte, es wäre ein Junkie da gewesen, der sich Rauschgift gespritzt hat.
Allerdings hat sich dann heraus gestellt, dass das ein junger Bursch war, der Diabetiker ist und der die Diabetikerspritze aus Versehen hat liegen lassen. So ein Pen für Diabetiker schaut ja auch irgendwie anders aus, als eine Junkiespritze.
Dennoch war sich der Jo dann sicher, dass er nicht alle Leute die einfach reinstürmen, auf sein WC lassen kann.
Die Stammgäste waren sehr froh, dass der Jo so umsichtig ist.
Könnt ihr den Jo verstehen ?
Foto des Tages- 20.11.
Kantenhocker in der Bahn
Es wird mal wieder Zeit für eine meiner Bus- und Bahngeschichten.
Wie meist ist es eine Erzählung über ein kleines Ärgernis, das ich nahezu tagtäglich erlebe.
In der Überschrift steht “Kantenhocker” -das sind in meinem Sprachgebrauch Leute, die im Bus oder in der Bahn an einem der äußeren Sitze Platz nehmen und somit dem inneren Platz am Fenster blockieren.
Manche sind auch noch so dreist und stellen auf dem inneren Sitz ihre Tasche oder ihre Säckchen mit dem Einkauf ab und schauen dann angespannt aus dem Fenster um zu demonstrieren, dass sie nicht bemerken, dass inzwischen viele Leute stehen müssen und sie gleich zwei Sitze blockieren.
Die etwas mutigeren Leute sagen dann auch mal was um an den Sitzplatz zu kommen und die Kantenhocker murmeln dann irgendwas Unverständliches in ihren nicht vorhandenen Bart, weil sie wenig amüsiert darüber sind, jemanden an sich vorbei zu lassen und ihre habe einzusammeln.
Es gibt aber wirklich auch unverschämte Leute.
Erst kürzlich erlebt in der S-Bahn hier in Wien.
Die Bahn war ziemlich voll, eine “Kantenhockerin” sitzt wie der Name sagt am äußeren Sitz, als eine weitere Dame kommt, die einen Koffer bei sich hat und die diese “Kantenhockerin” bittet, hinein zu rutschen. Das lehnt diese Dame lautstark ab, denn sie war schließlich zuerst da und sie will da sitzen wo sie sitzt.
Der Hinweis, dass die andere Frau einen Koffer bei sich hätte, den sie schlecht auf dem inneren Sitz mitnehmen könne, quittierte die Kantenhockerin mit einen: “das is ma wurscht”
Erst als andere Fahrgäste verbal der Frau mit dem Koffer zu Hilfe kommen, bequemt sich die erste Frau auf den inneren Sitz zu rutschen, nicht ohne zu schimpfen und zu keifen, dass sie doch sitzen könne , wo sie wolle und andere sich eben einen geeigneten Platz suchen müssten.
Es war nur leider kein anderer geeigneter Platz frei.
Für mich ist so ein Verhalten vollkommen inakzeptabel und ich vermisse schon sehr oft die Rücksichtnahme der Menschen auf einander.
Geht es euch auch manchmal so und habt ihr auch schon mal solche Erlebnisse mit “Kantenhockern” gehabt oder seid ihr selbst “Kantenhocker ” ?
Das Foto des Tages
Herr Jakob braucht einen Geschenketipp
Herr Jakob sitzt gerne am Fenster seiner Wohnung im Erdgeschoss und beobachtet das Geschehen auf der Straße.
Mit der Frau Matzner, die das Blumengeschäft vis a vis führt, hat er sehr guten persönlichen Kontakt.
Sie kommt ab und zu am Tag zu ihm ans Fenster um eine Zigarette zu rauchen.
Nun weiß der Herr Jakob, dass die Frau Matzner demnächst Geburtstag hat und er würde ihr gerne eine Kleinigkeit schenken.
Nur weiß er leider nicht was. Blumen wären in dem Fall wohl nicht so angebracht.
Viel Geld kann Herr Jakob auch nicht ausgeben, denn seine Pension ist nicht ganz so üppig.
Er hat zwar genug zum Leben, kann sich auch die eine oder andere kleine Freude leisten, aber großartige Geschenke sind da eher nicht drinnen.
Zu Weihnachten bäckt der Herr Jakob immer ein Früchtebrot, in kleinen handlichen Wecken, die er dann nett verpackt verschenkt.
Da hat der Herr Jakob zwei Mal was davon, einmal, weil er das Früchtebrot gerne bäckt und dann wenn er es verschenkt und die Leute Freude damit haben.
Aber jetzt zum Geburtstag da hat er keinen Schimmer, was er besorgen soll.
Und fragen kann er leider auch niemanden, denn der Herr Jakob lebt ja allein.
Er überlegt, dass er ca. 15-20 Euro ausgeben würde können.
Ob sich die Frau Matzner über ein buntes Tuch freuen würde ?
Erst vor ein paar Tagen hat er bei einem Stand am Markt einen Ständer mit vielen bunten Tüchern und Schals gesehen.
Dieser Stand ist ihm grad eben eingefallen. Er hat aber vergessen zu schauen, was diese Tücher kosten würden.
Am Nachmittag macht sich Herr Jakob auf den Weg zum Markt.
Er hatte Glück, der Stand war offen und die Tücher standen an ihrem Platz.
Herr Jakob lässt ein paar Tücher durch seine Finger gleiten und entscheidet sich dann für einen pinkfarbigen Schal.
Der Verkäufer verpackt den Schal in einem Papiersäckchen und knöpft dem Herrn Jakob dafür 10 Euro ab.
Sehr erfreut, dass er sogar unter seinem Budget geblieben ist und dennoch ein nettes Geschenk ergattert hat, macht sich der Herr Jakob auf den Heimweg.
Am Zeitschriftenladen bleibt er kurz stehen und möchte eine Zeitschrift kaufen, in der viele nette Ideen für Weihnachtskekse und Kuchen sind. Er hofft, da ein paar neue Ideen für seine Weihnachtsüberraschungen zu finden.
Dabei fällt sein Blick auf einen Stapel Geschenkpapier. Davon nimmt er noch einen Bogen und auch noch eine Rolle Geschenkband, womit er den Schal der Frau Matzner verpacken möchte.
Es macht ihm richtig Spaß ein hübsches Präsent herzustellen, das er dann auf die Fensterbank legen wird.
Er hofft sehr, dass sich die Frau Matzner freut, über die kleine Überraschung Zum Geburtstag.
Und wir dürfen uns auf die nächste Geschichte freuen, wenn der Herr Jakob erzählt, wie die Übergabe war.
Hättet ihr dem Herrn Jakob einen anderen Tipp für ein Geschenk geben können ?
Was wir schon immer wissen wollten -19.11.

Heute wollen wir mal die Suppe,
die wir uns eingebrockt haben, selbst auslöffeln.

Löffelt ihr mit der rechten oder mit der linken Hand ?
Und dann verratet uns doch bitte eure Lieblingssuppe.


