Frau Huber – es piept nicht mehr

frauhuber1Sicher warten schon Einige von euch darauf, wie das mit dem Piepen bei Frau Huber weiter gegangen ist.
Nun ich denke es hat sich alles aufgeklärt.
Vor einiger Zeit, Frau Huber weiß es nicht mehr genau, ich glaube es war im Sommer, da hat ihr der Herr Hans eine Wetterstation geschenkt.
Frau Huber hatte damals nur ein Thermometer am Fenster, das bei Fensterputzen zu Bruch gegangen ist.
Danach hat sie den Herrn Hans immer angerufen und gefragt, wie viel Grad es denn heute hat.
Obwohl die Beiden nahezu jeden Tag miteinander telefonieren, vielleicht hat ihn diese Frage genervt, denn er hat dann beim Diskonter eine Wetterstation für die Lintschi gekauft, damit sie selbst sehen kann, wie das Wetter vor der Tür ist.

Nun war am Tag vor Weihnachten die Laura, das ältere Enkelmädchen bei ihr zu Besuch und hat eben diese Wetterstation bewundert und wie Kinder nun mal so sind, auch wenn sie keine Kleinkinder mehr sind, sie schauen nicht nur mit den Augen, nein da müssen schon auch noch die Hände mit dabei sein.
Die Wetterstation hat eine Alarmfunktion, ähnlich einem Wecker und da hat Laura dran rumgespielt und diese Alarmfunktion offenbar aktiviert.
Sie dürfte das gleich für mehrere Tage eingestellt haben, daher das Gepiepse nicht nur einmal.
Durch Zufall haben wir diese entdeckt und sie probehalber ausgemacht und wie von Zauberhand, das Gepiepse ist weg.
Natürlich hat die Laura das niemals getan.
Was für eine Frage Oma Huber !!!

Bitte wer kommt denn schon auf die Idee, dass eine Wetterstation eine Alarmfunktion hat und man die auch als Wecker verwenden könnte.
Beschreibung die dabei gewesen ist, hat natürlich keiner gelesen. Wer macht denn das auch schon ?

Wie ist das bei euch, wenn ihr ein neues Gerät bekommt, lest ihr euch das Handbuch oder die Beschreibung genau durch ?

Urheberrechte/© Andrea Voss

WIEN – Wie ich es sehe

Der Toboggan

im Wiener Wurstelprater wurde nach dem Vorbild anderer Rutschtürme in europäischen Großstädten errichtet und 1913 unter dem Namen Teufels Rutsch eröffnet.
Erster Besitzer war der russische Schausteller Nikolai Kobelkoff.
Zwischenzeitlich gab es auch andere Rutschtürme im Prater, doch nur die Teufels Rutsch hat das Kommen und Gehen ähnlich gearteter Attraktionen überlebt.
Während des Zweiten Weltkrieges brannte der hölzerne Turm völlig ab, wurde aber 1947 anhand von alten Plänen wieder errichtet.

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Im Jahr 2000 wurde der 25 Meter hohe Rutschturm schließlich aufgrund von Baumängeln außer Betrieb genommen.

 

Von Herbst 2008 bis Anfang 2009 wurde der denkmalgeschützte Toboggan generalsaniert, die Gesamtkosten von 350.000 Euro wurden
teilweise vom Wiener Kulturamt, dem Bundesdenkmalamt und privaten Sponsoren getragen.
Zu Beginn der Prater-Saison im März 2009 wurde er wiedereröffnet

Die Frage des Tages

Also in 2 Tagen ist das Jahr zu Ende und wir werden Silvester feiern.
Wir feiern zu Hause, mit uns allein und ganz gemütlich.
Es wird Raclette geben, um Mitternacht ein Gläschen Sekt, dazwischen vielleicht ein oder zwei Gläser Rotwein.
Vielleicht läuft im TV ein netter Film, ansonsten wissen wir uns auch miteinander zu unterhalten.

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Und wie feiert ihr Silvester ?
Geht ihr aus ? Macht ihr Party ?
Ladet ihr Freunde ein ?

Sonntagsgeschichte

Also eigentlich ist das keine Sonntagsgeschichte, aber sie fühlt sich irgendwie so an.
Passiert ist sie an einem Dienstag, genauer gesagt am 22. Dezember, also 2 Tage vor Weihnachten:
Wir waren einkaufen, wie man das vor dem großen Fest, das man vorhat mit der ganzen Familie zu feiern, so macht.
Unser Einkaufstrolly war ziemlich voll gepackt und es war auch schon ziemlich dunkel.
Da fährt an uns ein etwas eigenartiges Gefährt vorbei, sieht aus, wie ein rollendes Häuschen.
Wir bleiben stehen und betrachten es lachend und sind irgendwie begeistert.
Das Gefährt parkt sich haargenau vor uns ein.
Sieht das herzig aus….

2015-12-22
Mein Herzensmann zückt sein Handy, denn Kamera haben wir natürlich beim Einkauf keine dabei und macht ein Foto von dem fahrenden Häuschen.
Da klettert ein Mann aus dem Auto, wenn man es denn so nennen mag und grinst uns an.
Wir sind also nicht die Ersten die stehen bleiben, staunen und fotografieren:
“Nein, das sicher nicht” meint er, “aber weil bald Weihnachten ist, hab ich ein Geschenk für sie”
Öffnet den hinteren Teil des Hauses und kramt einige Dinge zusammen, drückt sie uns in die Hand und wünscht uns “Frohe Weihnachten” – und weg war er. Wir kamen gar nicht richtig dazu uns zu bedanken.
Wir verstauen die Dinge erst mal und packen zu Hause dann aus.
Ein wunderschöner Keramikteller, 3 Platzsets und 2 kleine Stofftiere.
Das war echt eine Überraschung und wir haben uns total gefreut.

Und so wurde aus einem Dienstagserlebnis eine Sonntagsgeschichte oder auch eine Weihnachtsgeschichte.
Wie gefällt euch das rollende Häuschen ?

 

Es piepst bei der Frau Huber

frauhuber1Am Tag nach Weihnachten stand die Frau Huber vor meiner Tür und bat mich zu ihr mitzukommen.
Es piep bei ihr – nein nicht im Kopf, da ist Frau Huber klar wie immer, aber in ihrer Wohnung, da piep es.
Im 10 min Abstand ertönt ein leiser Piepton, aber doch so laut, dass man ihn gut wahrnehmen kann.
Sie hat keine Ahnung wo das Piepen her kommen könne.
Ob ich nicht mal nachsehen kann…. Klar kann ich….
Allerdings war da momentan gar nichts zu hören.
Also setzte ich mich im Wohnzimmer an den Tisch, bekam einen Kaffee serviert und Kekse.
Wir plauderten eine Weile und dann war da tatsächlich der von Frau Huber erwähnte Piepston zu hören.
Wirklich lokalisieren konnte ich ihn nicht gleich, also wieder 10 Min. warten.
Dann piepste es wieder und ich vermutete dass das Geräusch aus dem Wandschrank der Frau Huber kam.
Allerdings konnte ich schwer die Türen und Laden öffnen und hab sie nur gefragt ob sie irgendwas Neues dorthin gelegt hat.
Sie dachte nach, aber es fiel ihr nichts ein, was da piepsen könnte.
Wieder 10 min gewartet und…..kein Piepston, auch nach weitern 10 Min und einem weitern Kaffee – NICHTS !

Nun war die Frau Huber erleichtert und ich zog von dort nach hier.
Am nächsten Morgen kam Frau Huber wieder – es piepst schon wieder.
Und die Suche geht weiter, ich tippte auf einen neuen Wecker, aber den hatte Frau Huber nicht und ihrer steht im Schlafzimmer – wer braucht schon einen Wecker im Wohnzimmer ?
Und wieder war das Piepsen nach einiger Zeit wie von Zauberhand weg.

Im Wohnzimmerschrank liegt nicht wirklich was Neues, da ist sich Frau Huber ganz sicher.
Das neue Handy, das sie erst in Verdacht hatte, piepst auch nicht alle 10 min am Morgen und hört dann von allein wieder auf. Bis jetzt haben wir alle keine Ahnung wo das seltsame Geräusch her kommen könnte.

Langsam wird es der Frau Huber unheimlich – ich bin gespannt obs morgen wieder bei ihr piepst.

Habt ihr eine Ahnung was da piepsen könnte ?

Neu in meinem Ebook-Reader

margitfischerWas wir weitergeben
Margit Fischer erzählt ihre Geschichte und damit auch die Geschichte dieser Republik. Sie schildert ihre frühe Kindheit in Schweden, dem Land, das ihren Eltern Schutz vor den Nationalsozialisten gab und ihr zur zweiten Heimat wurde. Sie beschreibt das Aufwachsen im beengten Wien der Nachkriegszeit. Sie erzählt, wie sie ihren Mann, Heinz Fischer, kennen- und lieben lernte und an seiner Seite Politik über fünfzig Jahre aus nächster Nähe miterlebte, ohne sich selbst aus den Augen zu verlieren. Margit Fischer ist keine Persönlichkeit, die das Licht der Öffentlichkeit sucht. Aus der zweiten Reihe beobachtet sie vieles und hinterlässt ihre Spuren. Ihre Erinnerungen sind ein Stück Zeitgeschichte, ihre Gedanken zur Gegenwart machen nachdenklich. Die Autobiografie einer hochpolitischen und sehr klugen Frau.


Autorin:

Margit Fischer begleitete die Politik wie kaum eine andere Frau der 2. Republik Österreichs.
1943 im schwedischen Exil geboren, erlebte sie ihre Kindheit und Jugend im zerbombten Wien der Nachkriegsjahre und sammelte an der Seite ihres Mannes Bundespräsident Heinz Fischer über fünf Jahrzehnte politische Erfahrung

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