Die Frage des Tages – Glücksbringer

gluecksbringer2Mir hat vor 2 Jahren, als wir in Istanbul waren, ein Restaurantbetreiber, einen blauen Stein geschenkt, auf dem ein Auge sichtbar ist. Diese Symbole bekommt man in Istanbul an jeder Ecke, das Auge soll vor dem bösen Blicken der Mitmenschen bewahren.
Diesen Stein hab ich immer noch bei mir und ich denke er bringt mir Glück.

Die Frage des Tages:

Fragezeichen1
Habt ihr einen Glücksbringer ?
Wenn ja, woher habt ihr ihn und tragt ihr ihn immer mit euch ?

Plauderei im Cafe – Der lästige Abfall

geplauderEs war früh am Morgen, die kleine Serviererin, die heute Dienst hat, schaut sich nochmal schnell in den Spiegel ob die Frisur sitzt und der Lippenstift schön glänzt, dann nimmt sie die Schlüssel und sperrt die Eingangstür zum Cafe auf.
Der erste Gast, wird wie jeden Tag der Herr Kraus sein. Er trinkt einen Kaffee und isst ein Kipferl dazu, sein Frühstück. Herr Kraus spricht nicht viel, nimmt sich eine Zeitung und blättert sie kurz durch, trinkt den Kaffee und beißt dreimal vom Kipferl ab, dann ist es weg, sein Frühstück beendet und er geht, nachdem er das Geld auf die Theke gelegt hat.
Danach wird es spannend, denn die kleine Serviererin wettet mit sich selbst, wer als nächstes kommt um zu frühstücken.
Heute muss sie allerdings eine Weile warten und sie putzt inzwischen die Vitrine, obwohl die ohnehin spiegelblank ist, aber wenn sie nur rumsitzt bekommt sie ein schlechtes Gewissen, weil das aussieht als hätte sie keine Arbeit.
Und da öffnet sich auch schon die Tür und Bertl und Johann kommen herein. Die beiden Männer setzen sich an einen der Tische und bestellen Kaffee und Wasser.
Bertl trägt ein blaues Sackerl mit sich und stellt erschrocken fest, dass er vergessen hat, den Müll den ihm seine Frau an der Tür in die Hand gedrückt hat, in den Müllraum zu bringen.
Er stellt den Beutel neben sich und nimmt sich vor, ihn gleich zu entsorgen, wenn er seinen Kaffee mit dem Johann getrunken hat.
Johann fragt ihn so nebenbei ob er und seine Familie denn auch den Müll trennt.

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Die Frage des Tages – Lieblingsessen

alteskochbuch1Mir ist vor Kurzem ein altes Kochbuch in die Hände gefallen, mit sehr bodenständigen Gerichten.
Dabei ist mir eingefallen, dass mein Vater und auch mein Großvater sehr gerne “Saure Leber” gegessen haben.
Das war Leber in kleine Stücke geschnitten, geröstet, aufgegossen, damit gut Saft dabei war und dieser wurde dann mit Mayoran und Essig sauer gemacht. Dazu gabs Kartoffelpüree.
Nun ist ja Leber und Innrerei an sich, wirklich nicht jedermanns Sache und meine Großmutter väterlicherseits war auch keine so begnadete Köchin, aber dieses Gericht konnte sie hervorragend kochen und hat es sogar uns Kindern schmackhaft gemacht.

Dazu meine Frage:

Fragezeichen1
Erinnert ihr euch an die Lieblingsgerichte eurer Väter oder Großväter ?

(Lassen wir mal die anderen Familienmitlgieder außen vor, mit denen beschäftigen wir uns in einer anderen Frage)

 

Krimidinner

dinnerleicheSpannung und Genuss beim Krimidinner
Am Freitag wars soweit, wir waren in Enzersfeld, einem kleinen Ort im Weinviertel, im Gasthof Scheiterer zum Kreativ morden– Eine sehr nett vorgeführte Krimi-Vorstellung, dazwischen gab es ein 3 Gänge Menü.
Das Menü war ausgezeichnet. Man kann dieses Lokal wirklich nur empfehlen.
Und mit unseren Freunden hatten wir viel Spaß beim Aufklären des vorgespielten Mordes.
Es ist unserer Gruppe zwar nicht gelungen, den Mörder zu überführen, dem Spaß hat das aber keinen Abbruch getan.
Dass wir dann die Letzten waren, die den Ort des Geschehens verlassen haben, muss ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen.
Wir haben dann auch in dem Gasthof übernachtet und uns dann zum Frühstück wieder getroffen.

scheiterer

Die Frage des Tages – Aufklärung

babystorchWir haben im Freundeskreis, sehr launig und witzig, über Aufklärung diskutiert.
Es war ja in früheren Jahren nicht selbstverständlich, dass Eltern ihre Kinder aufgeklärt haben.
Viele haben sich z.b. die Erklärung wie denn Kinder gezeugt werden, aus Heften oder Büchern geholt.
Oder man wurde von älteren Geschwistern oder Freunden, die auch nicht immer wirklich Bescheid wussten, aufgeklärt.

Dazu meine Frage:

Fragezeichen1
Haben euch eure Eltern aufgeklärt ?
Oder woher sonst habt ihr die Weisheit genommen,
dass nicht der Storch die Babys bringt ?

Der Herr Jakob sieht nur blau

herrjakob_klSeit heute früh parkt ein großer, blauer Lieferwagen genau vor dem Fenster des Herrn Jakobs.
Dieser Lieferwagen versperrt dem Herrn Jakob jegliche Aussicht.
Wenn er an seinem geliebten Fenster sitzt kann er normalerweise die ganze Straße übersehen, aber wenn das blaue Auto da steht, sieht er nichts, außer eben- BLAU.
Leider stand das Auto schon morgens, ehe der Herr Jakob ans Fenster kam da und er hat den Fahrer leider nicht gesehen, als er den Wagen zum Parken abgestellt hat.
Er hätte ihn gebeten, woanders zu parken, weil er doch so nichts sehen konnte.
Allerdings überlegt er auch, ob er denn überhaupt was sagen hätte können, Parkplatz war rar in der Straße.
Aber wenn man den ganzen Tag nichts sieht, außer blau, wo man doch gewohnt war, den Überblick über die Straße zu haben, dann war das wirklich nicht lustig.
Herr Jakob ist nun jede Stunde zum Fenster gelaufen um zu sehen, ob der Lieferwagen schon weg gefahren ist, aber der parkte am Abend, gegen 20.00 Uhr, immer noch da.
Da hat sich Herr Jakob dann zum fernsehen gesetzt.
Ganz langsam stieg ein wenig Ärger in Herrn Jakob auf. Wer parkte denn schon einen Lieferwagen den ganzen Tag an der gleichen Stelle. Ein Lieferwagen war doch zum Liefern da und das dauert doch niemals den ganzen Tag und die halbe Nacht.
Und wie Herr Jakob es sich gedacht hat, stand das blaue Auto auch am nächsten Morgen immer noch da.
Die Frau Clara musste heute zwei mal klopfen, um dem Herrn Jakob die Handsemmeln zu übergeben und fragte ihn ganz erstaunt wieso er denn heute nicht am Fenster sitzen würde.
“Na wegen dem da” schimpfte der Herr Jakob und fügt traurig hinzu: “Ich seh ja nur blau, sonst nichts”.
Der Lieferwagen war der Frau Clara gar nicht aufgefallen, aber sie fand es verständlich, das sich der Herr Jakob ärgerte, weil er seine Straße nicht sehen konnte.
Auch der Mohamed, der dem Herrn Jakob die Zeitung brachte, schüttelte nur den Kopf und konnte auch nicht helfen.
Zu Mittag hat sich der Herr Jakob, ganz gegen seine Gewohnheit zu einem Schläfchen auf das Sofa im Wohnzimmer gelegt um ein kleines Schläfchen zu machen.
Ihm war entsetzlich langweilig und es war auch ziemlich dunkel in der Wohnung. Zum einen weil es ein regnerischer Tag war, zum anderen weil das blaue Auto immer noch vor seinem Fenster stand.
Als er aufwachte war es hell geworden.

Hat der  Regen hat aufgehört  ??? – Das nicht, aber das Auto war weg.
Ein Strahlen ging über das Gesicht des Herrn Jakob. Er zog seinen Lieblingssessel ans Fenster holte sich eine Tasse Kaffee und setze sich an sein Fenster.

Jetzt konnte er wieder dem Treiben in seiner Straße zusehen.
Den vielen Menschen, mit den bunten Schirmen die durch den Regen liefen und den Geschäftsleuten auf der anderen Seite der Straße.
Herrn Jakobs Welt war wieder in Ordnung.

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

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