Weihnachten im Hause Huber

frauhuber1Vielleicht habt ihr euch schon gefragt wie die Frau Huber heuer Weihnachten verbringen wird.
Nun das ist eigentlich schnell erzählt, denn sie wird bei ihrer Tochter mit den Enkelmädchen und dem neuen Mann der Tochter feiern.
Aber schön der Reihe nach.
Am Morgen geht sie zum Friseur.
Das ist ein richtiger Alt-Damen-Friseur. Dort bekommen die Ladys ein Gläschen Prosecco und ein paar Kekse und dann werden die Haare gewaschen und eingedreht, dann sitzen die Damen unter der monströsen Trockenhabe und warten bis die Haare auf den Lockenwicklern getrocknet sind.
Hübsch auffrisiert und leicht alkoholisiert gehts dann nach Hause, da werden die Geschenke zusammen gepackt, das neue hübsche Kleid angezogen und dann steht schon Frau Tochter mit laufendem Motor vor der Tür und scheucht die Mama ein wenig auf, weil sie zu Hause noch eine Menge Arbeit hat und sie froh ist wenn ihre Mutter ihr die Töchter vom Leib halten wird.
Etwas Unbehagen macht der Frau Huber nur der *Neue*, irgendwie scheint sie mit dem noch nicht so ganz warm zu sein.
Sie überlegt schon seit Tagen was sie denn mit dem reden wird.
Ich glaub aber dass sie sich da unnötige Sorgen macht, weil die Linda wird den neuen Mann schon einteilen mit Katoffeln schälen und Salat putzen.
Der wird gar keine Zeit haben zum Plaudern mit der Neo-Schwiegermutter.

Den Baum haben die Enkelmädchen schon aufgeputzt und die Geschenke darunter gelegt.
Dann gehts an die Bescherung. Da freut sich die Lintschi schon auf die freudigen Augen der Enkelmädchen, wenn sie die Päckchen öffnen und sehen was ihre Oma sich für sie ausgedacht hat.
Aber hoffentlich geraten sich die beiden Girls nicht wieder so arg in die Haare wie voriges Jahr.
Da hat eine einen roten Pullover bekommen und die andere einen grünen und partout wollte die Jüngere den roten Pulli haben, die Ältere hat ihn aber nicht hergeben wollen, weil er der Kleinen eh nicht gepasst hätte.
Auch für die Linda hat sie ein nettes Geschenk besorgt.
Heuer kein Haushaltsgerät, weil ihr die Linda voriges Jahr gesagt hat, dass sie das eigentlich nicht so gern mag.
Also gibts heuer was Flauschiges zum Anziehen.
Da ist allerdings fraglich, ob das der Linda wirklich gefallen wird.
Sie hat ja neuerdings einen eher ausgefallenen Geschmack, der nicht immer ganz kostengünstig ist.
Der neue Mann in ihrem Leben dürfte sie sehr verwöhnen.

Essen ist danach angesagt, es gibt Karpfen und Erdäpfelsalat.
Das freut die Frau Huber, weil zu Hause mag sie keinen Fisch rausbacken, weil ihre Wohnung davon 3 Tage und Nächte stinkt.
Der Linda macht das offenbar weniger. also freut sich Lintschi auf ein gutes Stück Fisch und auch auf den Salat.
Wenn die Jungen dann in die Mette gehen, bringen sie die Frau Huber vorher nach Hause, weil die Mette bis nach Mitternacht, die würde der Frau Huber zu viel sein.
Zu Hause wird die Frau Huber dann noch mit dem Herrn Hans telefonieren, der sitzt zuerst im Cafe und dann allein zu Hause vorm Fernseher.
Macht ihm nichts aus, sagt er. Ganz glauben kann die Frau Huber das aber nicht.
Und ein Päckchen hat ihr der Herr Hans nach dem Wichteln auch noch in die Hand gedrückt.
Ihr aber zugeflüstert, dass sie das erst am Hl. Abend öffnen darf.

Schön, so ein Weihnachtsabend in der Familie Huber.
Eigentlich wie Weihnachten überall, oder….?

Und wie wird Weihnachten bei euch sein ?

Rumkugeln

Gestern haben wir die Weihnachtskekse finalisiert.
Mit unseren allseits beliebten Rumkugeln.
Ist zwar ein wenig Patzerei, aber sie schmecken wirklich total gut.
So sehen sie aus

rumkugeln

Und so werden sie gemacht:

200 g geriebene Haselnüsse
200 g geschmolzene Schokolade
100 g Staubzucker
1 Pkt. Vanillezucker
5 EL Rum
3 EL Wasser
Kristallzucker und Schokostreusel, zum Wälzen

GeriebeneHaselnüsse, geschmolzene Schokolade, Staubzucker, Vanillezucker, Rum und Wasser verrühren
und die Masse über Nacht an einem kühlen Ort erkalten lassen.
Am nächsten Morgen kleine Kugeln formen und in Kristallzucker oder Schokostreusel wälzen.

Falls man keinen Alkohol in den Kugeln haben möchte, lässt man den Rum weg und nimmt stattdessen mehr Wasser oder Milch.

Papa Olli und der ärgerliche Einkauf

papa-zeichnung2Papa Olli muss sich ja selbst versorgen und das klappt auch schon ganz wunderbar.
Nach der Trennung von Bettina hat er sich da mitunter sehr schwer getan, aber mit der Zeit ist der tägliche Einkauf schon Routine.
Und manchmal geht Olli sogar auf Schnäppchenjagd.
Aber so hin und wieder hat diese Schnäppchenjagd auch so ihre Tücken.

Erst kürzlich sieht Olli am Käseregal ein Sonderangebot seines Lieblingskäses, immerhin fast 1 Euro günstiger. Also schnappt er sich gleich 3 Packungen, nachdem er das Haltbarkeitsdatum kontrolliert hat und festgestellt hat, dass er noch 3 Wochen haltbar sein soll.
Er geht fröhlich zu Kasse, sehr erfreut, dass er so ein Schnäppchen ergattert hat.
Aber da zeigt die Kasse plötzlich den originalen Preis an.
Sehr verwundert weist er die Kassierin drauf hin, dass am Regal ein anderer Preis steht.
Die meint nur lakonisch, dass der Preis erst ab dem nächsten Tag gilt.
Wie bitte kommt das ?
Die Filialleiterin, die dann gerufen wird, weil Olli nicht auf fast 3 Euro Preisnachlass verzichten will, erklärt das so, dass der günstigere Preis ab dem nächsten Tag gilt, weil da die Sonderangebote des Flugblattes zum Tragen kommen.
Und warum steht dann der günstige Preis schon heute da,will Olli nun wissen.
Ja, weil das Personal die Order hatte schon am Vortag der Angebote die Preise neu auszuzeichnen.
Olli schüttelt verärgert den Kopf und besteht nach wie vor darauf, den günstigeren Preis zu bezahlen.
Es gibt einen ziemlich heftigen Wortwechsel zwischen Kassierin, Filialleiterin und Olli.
Am Ende geben sie ihm gnädigerweise den Käse zum Schnäppchenpreis.
Olli ärgert sich trotzdem, weil er versteht nicht, warum der Laden die Preisschilder nicht erst an dem Tag anbringen kann, an dem die Preise dann auch gelten.

Ist euch so ein Vorfall auch schon mal passiert ?
Und wie würdet ihr reagieren ?

Die Frage des Tages

Heute stelle ich euch zwei ganz banale Fragen, die ich aus einem “Stöckchen” eines anderen Blogs geklaut habe, die mir aber so gut gefallen haben, dass ich sie hier verwenden möchte.
Und dabei hoffe ich natürlich auf viele Antworten.

Fragezeichen1
Lacht ihr laut, auch wenn ihr alleine seid ?

Könnt ihr über euch selbst lachen ?

 

Ich bin gespannt auf euer *Gelächter*

Neues im PeggyTalk

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, macht mir das Bloggen wieder sehr viel Spaß.
Woran immer es gelegen haben mag, dass ich so eine Blog-Unlust hatte, es ist vorbei.
Und da kommen nun jede Menge neuer Beiträge – ich hab unzählige Ideen im Kopf und werde euch damit beglücken.

Und ich freu mich über eure Kommentare in den einzelnen Beiträgen.
Nur keine Scheu – immer ran an die Tasten. Hier beißt niemand.

Wer gerne per Mail eine Nachricht bekommen möchte, wenn im PeggyTalk ein neuer Beitrag erscheint, kann seine Mailadresse rechts im Benachrichtigungstool eingeben.
Man kann dann selbst entscheiden bei welcher Kategorie ein Mail versendet werden soll.

Wer bei bestimmten Artikeln eine Benachrichtigung wünscht, kann am Ende jedes Beitrags die Mailbenachrichtigung aktivieren.

Außerdem sind in der Kategorie “Hier lese ich gerne” einige neue Links hinzu gekommen.
Vielleicht ist da das eine oder andere Blog dabei, das euch gefallen könnte.

Lieben Gruß aus Wien

 

Frau Huber und das Wichteln im Cafe

frauhuber14. Adventsonntag,
heute ist es so weit, das Wichteln im Cafe wird stattfinden.
Frau Huber war vor ein paar Tagen am Christkindlmarkt um ein passendes Geschenk auszusuchen.
Es sollte ja etwas sein, das Frauen und Männern gleichermaßen eine Freude macht, denn die Runde im Cafe ist ja bunt gemischt, Männlein und Weiblein.
Gar nicht so einfach, muss die Lintschi dabei feststellen.
Da waren bunte Schals, aber das ist eindeutig ein Frauen-Geschenk, geht also gar nicht.
Und die hübschen Engelsfiguren ? Nein geht auch nicht.
Frau Huber stellt sich grad vor, wie der Herr Hans schauen würde, wenn er eine Engelsfigur oder so einen Damenschal auspacken würde.
Also weiter im Gedränge…..
Ein Stand mit Kerzengläsern, alles funkelt und glitzert und die Frau Huber ist begeistert.
So ein Kerzenglas, das wäre doch was Nettes und das kann auch ein Mann hübsch finden.
Also ersteht sie so ein Glas, dabei überlegt sie, dass ihr selbst das Glas auch sehr gut gefallen würde und sie beschließt es zu behalten, wenn sie noch was anders sieht, das sich zum Wichteln eignet.
Weiter im Gedränge….
Irgendwie ist sie dann plötzlich in der “Freßmeile” gelandet, da riecht es nach Bratwurst, Langos und Kartoffelpuffer und man bekommt, ob man will oder nicht, Hunger.
Ein Kartoffelpuffer wandert in die Finger von Frau Huber und ein Häferl mit Beerenpunsch in die andere Hand.
Na man gönnt sich ja sonst nichts…..
Aber Wichtelgeschenk das sie begeistert hat sie noch nicht, denn das Kerzenglas würde sie schon wirklich gern selbst behalten.
‘Da kommt sie an einem Stand vorbei, da gibt es erlesene Marmeladen, Gelees und Öle.
Ja genau, das ist es was sie  sucht.
Die Lintschi kauft ein Glas der kostbaren Marmelade und ist restlos glücklich, dass sie so ein nettes Wichtelgeschenk erstehen hat können.
Zu Hause verpackt sie das Gläschen in silbernes Weihnachtspapier und gibt eine rote Schleife drauf. Sieht echt bombastisch aus.
Und sie ist natürlich sehr gespannt wer ihr Geschenk bekommen wird.
Und natürlich ist sie auch neugierig, was in ihrem Wichtelpaket sein wird.

Am Nachmittag des 4. Adventsonntags wandert die kleine Pensi-Gruppe fröhlich und ein wenig aufgeregt ins Cafe.
Am Gabentisch, den die Wirtin schon weihnachtlich dekoriert hat, stehen schon ein paar nette Päckchen.
Jedes Päckchen bekommt eine Nummer. Die Nummernschilder hat eine der Pensi-Damen mitgebracht, die war früher mal Grafikerin und kann sowas. Also selbst gemacht, schaut wirklich toll aus.
Erst wird Kaffee getrunken und die mitgebrachten Kekse verspeist, natürlich auch selbst gebacken von einigen der Frauen.
Und dann klingelt die Liesel mit einem goldenen Glöckchen und es gibt die Wichtelbescherung.
Ein Säckchen wird herum gereicht, in dem sind kleine Zettelchen, mit ebensolchen Nummern, wie auf den Päckchen, auch von der pensionierten Grafikerin erstellt.
Jeder zieht eine solche Nummer und dann beginnt die Liesel die Päckchen der Reihe nach zu verteilen.
Mit vielen Ahhhs und Ohhs nehmen die Leutchen ihre Geschenke entgegen.
Keiner weiß von wem das Geschenk ist, das war Bedingung. Und die Überraschungen sind groß.
Die Frau Huber bekommt…… tata…. so ein Kerzenglas, das sie sich selbst am Weihnachtsmarkt geschenkt hat.
Sie muss laut lachen, freut sich aber sehr, denn zwei der Gläser ergeben bestimmt ein wunderschönes Lichtspiel.
Das Marmeladegläschen, das Lintschi gekauft hat, bekommt die Helga.
Der gönnt sie es sehr, denn die hat nur eine kleine Pension und könnte sich so ein Gläschen nie und nimmer leisten.
Die Männer sind auch zufrieden, der Herr Hans z.b. hat ein kleines Kartenspiel bekommen.
Die Frau Huber weiß schon jetzt, dass er das an eins der Kinder seines Neffen weiter schenken wird, aber so erfüllt es ja auch seinen Zweck.
Alle sind rundherum zufrieden und es werden noch einige Häferl Punsch getrunken.
Und auch noch das eine oder andere Glas Wein oder Bier.
Und dann geht die kleine Pensi-Runde gut gelaunt nach Hause.
Gottseidank hat niemand den Anschein gemacht, dass er unzufrieden gewesen sei.
So war die kleine Weihnachtsfeier der Pensi-Runde ein guter Erfolg und man beschließt dass man das nächstes Jahr wieder machen wird.

Was wären denn für euch nette Wichtelgeschenke ?
Oft wirklich gar nicht so einfach etwas zu finden, was die Beschenkten zufrieden stellt, wenn man nicht weiß, wer sein Päckchen bekommen wird.

Papa Olli und der Weihnachtstrubel

papa-zeichnung2Weihnachten gehts bei Papa Olli sehr unterschiedlich zu.
Am Hl. Abend feiert er mit Mutter Hilde.
Das ist zwar nicht wirklich Ollis Traumweihnachten, denn seine Mutter ist da mitunter noch anstrengender als sonst, aber ehe er allein daheim sitzt vor dem Fernseher und den Sängerknaben lauscht, nimmt er seine Mama in Kauf.
Mutter Hilde wird kochen, auch das ist nicht so toll, wie es sich vielleicht anhört, denn Hilde ist keine so begnadete Köchin, aber eine Packung Tiefkühlfisch paniert in der Pfanne gebacken und dazu zwei Salate bekommt sie grad so eben hin.
Olli denkt dabei an das wirklich leckere Essen, dass seine beiden Ex-Frauen jeweils auf den Tisch gestellt haben.
Das ist aber schon eine Weile her.
Das Geschenk von Hilde, das Olli schon Wochen im Voraus kennt, wird heuer ein Armband aus Silber sein.
Hilde schenkt jedes Weihnachten Schmuck. Und Olli darf sagen, ob er eine Halskette, eine Uhr, ein Armband oder einen Ring haben möchte.
Sehr spendabel ist Mutter-Hilde ja, da darf der gute Olli nicht meckern.

Nach dem Essen gehts dann zu den Nachbarn von Hilde, gute Freunde, seit vielen Jahren und dort wird dann Punsch getrunken und ruhig gefeiert.
Gegen Mitternacht macht sich Olli dann auf den Weg nach Haus.

Am 1. Feiertag holt er dann Evy und verbringt den Tag mit ihr, auch wieder bei Oma Hilde, denn Olli hat bei sich daheim keinen Weihnachtsbaum und Evy wäre sehr enttäuscht, wenn sie das Geschenk von Papa und Oma ohne Lichterglanz entgegen nehmen müsste.
Lieber wäre es Olli ja, wenn er bei Bettina daheim feiern könnte, aber Bettina ist zwar meist kooperativ wenn es um Evy geht, ansonsten ist sie auf Olli nicht so gut zu sprechen, denn er hat sie damals vor 3 Jahren wegen Mareike verlassen und das verzeiht sie ihm nie.
(Diese Geschichte um das “Bäumchen-wechsle-dich”-Spielchen erzähle ich ein anderes Mal.)
Also Evy abholen und zu Oma Hilde düsen, dort Geschenke auspacken und mit Evy spielen.
Dann möchte Olli noch einen Spaziergang mit Evy, was sich gar nicht so einfach gestaltet, denn der Wetterbericht sagt nicht grad weihnachtliches Wetter vorher.
Außerdem vermutet Olli ja, dass Evy lieber wird spielen wollen, als draußen herum laufen.
Er hat für Evy eine Puppe besorgt und Oma Hilde einige Anziehteile die dazu passen.
Das Geschenk musste mit Bettina bis ins Detail abgesprochen werden, damit Evy ja nicht überladen wird und auch damit sie kein Geschenk zwei Mal bekommt.

Am 2. Feiertag holt er dann für ein paar Stunden Benny zu sich.
Mit ihm kann er in seiner Wohnung sein, denn Benny ist ja erst zwei Jahre alt und dem ist es egal ob da ein Weihnachtsbaum steht oder nicht, das nimmt Olli zumindest so an.
Außerdem hat es Mareike nicht so gern, wenn Olli mit Benny bei Hilde ist, wegen dem Zigarettenrauch, dem er dort wahrscheinlich ausgesetzt wäre, auch wenn Hilde verspricht in seiner Gegenwart nicht zu rauchen, in der Wohnung riecht es nun mal nach Rauch.
Benny bekommt eine kleine Holzeisenbahn, die baut Olli schon auf, ehe er seinen Sohn abholt und dann wird er ein paar Stunden am Boden liegend verbringen und mit seinem Sprössling Zug spielen.

Und dann ist Weihnachten für Papa Olli auch schon wieder vorbei.
Gerne würde er dieses Prozedere ändern und mit den beiden Frauen gemeinsam das Fest verbringen.

Ob das den beiden Frauen gefallen würde ?
Was meint ihr, könnte ihm das irgendwann gelingen ?
Wie machen das eigentlich andere geschiedene Papas ?

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