Makro Montag – 15.02.

Es ist Montag und wieder Zeit für schöne Aufnahmen von kleinen Dingen.
Makro-Montag bei Britta
Mein Beitrag dazu:
Schneerose – auch Christrose genannt.
Ein blumiger Lichtblick, in der sonst so blütenarmen Zeit des Winters.

Wiener Alltagsgeschichten

Es ist Montag und wieder Zeit für schöne Aufnahmen von kleinen Dingen.
Makro-Montag bei Britta
Mein Beitrag dazu:
Schneerose – auch Christrose genannt.
Ein blumiger Lichtblick, in der sonst so blütenarmen Zeit des Winters.


Bei Frau Waldspecht sagt... gibt es jeden Montag die Aktion MONTAGSHERZ
Nach einer langen Pause bin ich diese Woche wieder mit dabei.
Mit einem Herz aus Glas.
Sehr zerbrechlich und empfindsam. Wenn es zerbricht, kann man es nur schwer wieder zusammen setzen.

Dieses Bild hängt neuerdings bei uns an der Wand.
Ein Baumstumpf den mein Mann fotografiert hat.
Wir versuchen grad unsere Wände mit selbst fotografierten Bildern zu schmücken.
Nicht immer ganz billig, aber wir möchten gerne unseren Freunden und Besuchern unsere Werke zeigen.
Meine heutige Frage an euch:

Welche Bilder schmücken eure Wände ?
Könnt ihr sie beschreiben oder ein Foto davon auf eurem Blog zeigen ?
(Kann auch auf FB, Instagram , Google+ oder Picasa sein)
Wenn jemand sich etwas eigentümlich benimmt, dann sagt man gerne “Der hat ja nicht alle Tassen im Schrank”.
Daran musste ich denken, als ich heute morgen meinen Küchenschrank geöffnet habe und die kunterbunt zusammen gewürfelten Kaffeebecher und Häferl gesehen habe.
Da sind welche dabei die gabs mal bei “MC Doof” und einige die haben wir vom Christkindlmarkt mitgenommen und dann stehen da natürlich auch meine Eulentassen.
Und ja wir haben auch “schöne Tassen”, also ein Service.
Dazu ist mir die Frage des Tages eingefallen:

Habt ihr alle Tassen im Schrank “lach” ?
Kunterbunt zusammen gewürfelte ?
Oder alle von einer Sorte ?
Tausend Jahre Kaiserschmarrn
Wisst ihr was ein Kaiserschmarren ist ?
Natürlich wisst ihr das – ein Schmarren ist ein “Unsinn” – oder aber
eine süße österreichische Mehlspeise.
Bei Georg Markus ist es Satire.
Satire vom Feinsten – ein Geschichtsbuch, bei dessen Lektüre herzhaft gelacht werden darf.
Auf seiner Reise in die Vergangenheit begegnet Georg Markus den Großen aus 1000 Jahren Österreich: Kaiser Franz Joseph, “Sissi” und Maria Theresia, Mozart und Johann Strauß, Nestroy und dem Lieben Augustin, Figl und Kreisky. Messerscharf pointierte Visionen zeigen, wie nahe Wahrheit und Satire einander sind. Komische Situationen mit Walther von der Vogelweide, Kronprinz Rudolf, Radetzky, Freud u. v. a. Georg Markus beweist mit diesem Buch seine Meisterschaft in der Satire.
Der Autor:
Prof. Georg Markus
zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern und Zeitungskolumnisten Österreichs.
Geboren wurde er am 2. Februar 1951 in Wien, er war Assistent von Karl Farkas am Kabarett „Simpl“. 1970 wurde er zunächst Volontär und danach Redakteur und Kolumnist bei verschiedenen Tageszeitungen.
Mein Fazit:
Ich liebe Österreich und ich liebe seine Geschichte.
Dieses Buch hat sie mir humorvoll ins Gedächtnis gerufen und mir einige neue Aspekte aufgezeigt.
Dabei war es spannend und zugleich witzig zu lesen.
Auch für Nicht-Österreicher eine Lektüre, die man ungern aus der Hand legt.
Ja wer ist denn nun wieder Lottie, werdet ihr euch fragen.
Die Frau ist eine kleine Geschichte wert.
Die Frau Huber ist ja eine ganz taffe Frau, trotz ihres hohen Alters ist sie noch sehr mobil und wirklich gut unterwegs. Körperlich wie geistig.
Aber manche Hausarbeit, wie Fenster putzen oder Boden aufwaschen ist ihr schon etwas beschwerlich.
Und da kommt Lottie ins Spiel.
Lottie ist die Putzfrau der Frau Huber und kommt einmal im Monat in die Wohnung der Frau Huber um grobe Arbeiten zu übernehmen.
Lottie putzt auch bei der Tochter von der Frau Huber, bei der Linda. Durch sie ist die Lottie auch zur Frau Huber gekommen.
Lottie ist eine große, sehr rundliche Person mit einem lauten Organ, wenn sie da ist, weiß man das im ganzen Haus. Sie singt und pfeift bei der Arbeit und erzählt laut von ihrer Familie. Ja und eigentlich heißt Lottie nicht Lottie, sondern hat einen unaussprechlich polnischen Namen und irgendwer, bei dem sie auch putzt, hat ihr den Namen Lottie gegeben.
Ich liebe ganz einfache Gerichte, die nicht viel Aufwand verursachen und trotzdem gut schmecken.
Dieser Aufstrich erfüllt diese Kriterien.
Ihr solltet ihn einfach mal versuchen und dann ein richtig gutes, frisches Brot dazu nehmen.
Man nimmt dafür:
1 große Aubergine
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Petersilie
Salz und Pfeffer
Und so gehts:
Die Aubergine bei 200°C im Backofen so lange backen, bis die Schale Blasen wirft (30–40 Minuten).
Aubergine auskühlen lassen, abschälen und grob zerschneiden.
In einer Schüssel Aubergine, Knoblauchzehen, Petersilie und Olivenöl pürieren und den Auberginenaufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Vis a vis vom Haus des Herrn Jakobs gibt es eine Bäckerei.
Kein so moderner Laden mit großer Glasscheibe, nein, ein kleiner Laden, mit weißer Theke, auf der ein paar Körbe stehen, mit frischen Semmeln und Salzstangerl. Hinter der Theke ist eine Wand mit Holzregalen, auf denen Brotwecken und Laibe liegen.
Neu sind zwei kleine Tische mit Sesseln. Auf den Sesseln liegen rote Polster und da kann man sich hinsetzen um einen Kaffee zu trinken, oder ein kleines Frühstück einzunehmen.
Die Bäckerei gehört dem Ehepaar, Clara und Martin Jung. Der Herr Jung hat die Bäckerei von seinem Vater übernommen und die Clara hat angefangen dort mitzuarbeiten, als sie den Martin geheiratet hat.
Sie hat im Verkauf geholfen, den früher Martins Mutter geführt hat.
Als die alten Bäckersleute in Pension gegangen sind, war klar, die Clara verkauft Brot und Gebäck und der Martin steht in der Backstube.
Als die Kinder von Clara und Martin gekommen sind, haben sie kurzzeitig eine Aushilfe eingestellt gehabt, ansonsten war die Clara ganz allein dafür verantwortlich, ja ein Lehrmädel habens auch immer gehabt im Verkauf und einen Lehrbub in der Backstube.