Jetzt stinkt es wieder….

Da es in den letzten Wochen und Monaten so heiß war, war auch der Geruch in den Wiener U-Bahnen nicht wirklich angenehm.
Leider gibt es Mitmenschen die nehmen es mit der Körperhygiene nicht ganz so genau und oft sitzt man neben einer Person, die schon am Morgen unheimlich nach Schweiß riecht.

Dazu wollten sich die Wiener Linien etwas einfallen lassen und haben den Versuch gestartet, die Waggons der U-Bahnen zu beduften.
Verschiedene Duftnoten standen zu Auswahl und man hat die Fahrgäste mittels Onlinebefragung abstimmen lassen, welche Duft am gefälligsten sei und ob es überhaupt ankommt, wenn die Fahrgastbereiche beduftet werden.

Ich hab das Vergnügen auch zwei Mal gehabt, mit so einer U-Bahn zu fahren und konnte ehrlich gesagt keinen Unterschied zu anderen U-Bahnen finden, also der Geruch war nicht wirklich wahrnehmbar.
Vermutlich auch besser so, denn Schweißgeruch mit Parfüm zu überdecken macht sich bestimmt nicht gut.

 

Diese Onlineabstimmung ging nun so aus, dass das Publikum die Beduftung nicht wirklich gut befunden hat.

Und nun stinkt es wieder in der U-Bahn……

Energieanfall

Kennt ihr das ?

So ganz plötzlich und unverhofft spürt man eine unsägliche Energie und Lust am Aufräumen, Putzen und vor allem am Entrümpeln der Wohnung.

Erst hab ich ja überlegt mich in eine Ecke zu setzen und zu warten bis der Anfall vorbei ist, aber dann war das Gefühl doch überwältigend und ich hab angefangen.
Erst die Küche, das war mehr als nötig, so viel unnützes Zeug, dass sich da angesammelt hatte.
Und da auch ab und zu ein kleiner Flatterer, sprich eine Motte, gesichtet worden ist, bin ich gleich auf die Jagd danach gegangen.
Ich hab aber keinen Befall feststellen können. Keine Ahnung wo die Biester hergekommen sind.
Für alle Fälle hab ich eine Mottenfalle aufgestellt.
Als die Küche fertig geputzt war, dachte ich ja schon fast, dass die Energie erschöpft wäre, aber mitnichten.
Also hab ich mir meinen großen Schrank im Schlafzimmer vorgenommen.
Jetzt stehe ich mit seligem Lächeln davor, wenn ich ihn öffne, denn es ist endlich wieder Platz und außerdem hab ich auch gleich alles neu geordnet.

Den Schrank meines Mannes hab ich ausgelassen.
Da muss er dabei sein, sonst weint er seinen Klamotten ewig und 3 Jahre nach.
Die Fenster sind geputzt und neue Vorhänge hab ich auch gekauft und aufgehängt.
Richtig schön, schaut das Schlafzimmer jetzt aus.

Als nächstes wird mein Krimskrams-Kastel im Wohnzimmer dran kommen.
Ohje, das wird noch eine Arbeit werden. Das muss aber noch sein.

Dann ist wieder Luft in der Wohnung.
Es wirkt irgendwie befreiend, wenn man aufräumt und vor allem wenn man sich von ganz viel Zeugs trennt, das sich so ansammelt im Laufe der Jahre.

So geht die Tür nicht zu….

Da viele unserer Mitbürger die Fahrzeit in den Öffis dazu nützen ihre Mails zu checken, Nachrichten am Handy zu lesen oder im WhatsApp zu kommunizieren (das merkt man an dem seligen oder dämlichen Lächeln, das manche dabei aufsetzen), kommt es öfters mal vor, dass diese Fahrgäste so in der Tür stehen, dass sie die Lichtschranke blockieren und somit die Tür nicht zu geht.

In regelmäßigen Abständen drückt der Fahrer dann ein Knöpfchen und es kommt eine Durchsage vom Band:


“Liebe Fahrgäste, sie verzögern die Abfahrt, bitte halten sie den Türbereich frei.”


Das ignorieren diese Leute dann aber, bzw. fühlen sie sich gar nicht angesprochen.
So erlebt wieder dieser Tage in meinem Lieblingsbus.


Nach der 3. Ansage vom Band, erhob mein Sitznachbar seine Stimme, eine sehr tiefe und sonore Stimme:
“Junger Mann, ich weiß nicht was sie heute noch vorhaben, ich jedenfalls muss zur Arbeit, also gehen sie zurück, wenns weiter mitfahren wollen oder steigens aus, so jedenfalls geht die Tür nicht zu !”


Der Jüngling hat ganz erschrocken ausgeschaut, wie vermutet, war er so vertieft in sein Smartphone, dass er die Ansage weder gehört noch sich betroffen gefühlt hat.


“Ich steig bei der nächsten Station aus” murmelt er in seinen nicht vorhandenen Bart.

“Ich auch, wenn wir irgendwann dort hin kommen” meinte darauf die sonore Stimme.

Na bitte….. geht doch !!! *smile*


Die Frage des Tages

Wir waren im Juni auf Urlaub, in Ägypten wie schon 13 Jahre vorher auch. Tolles Hotel, schöner Strand, herrliches Meer.
Allerdings war der Flug hin und auch zurück sehr anstrengend
Und die Hitze war heuer auch eher unerträglich, obwohl es ja meist so ist, dass man 40° dort nicht so empfindet wie in der Stadt.
Nun überlegen wir wohin es nächstes Jahr gehen soll.
Eine Location die weniger weit weg ist, wobei ja 4 Stunden Flug eh nicht so weit und so lang ist, aber es wird bestimmt nähere Ziele geben.

Griechenland würde mir persönlich gut gefallen, aber auch Spanien oder Bulgarien bietet sich an.
Jetzt werden wir im Herbst mal die Nordsee erkunden, ich war dort ja noch nie, also Flug nach Hamburg und dann per Mietwagen an die Nordsee.
Bin schon sehr gespannt wie es mir da gefallen wird. Mein Mann kennt das ja, er kommt ja aus der Ecke.
Ob sich diese Gegend auch für einen Sommerurlaub anbietet, das werden wir uns da mal überlegen.

Und nun zu meiner heutigen Frage:

Wie soll euer idealer Urlaub aussehen ?
Jedes Jahr am gleichen Ort ?
Relaxurlaub oder Städtetrip ?