Was wir schon immer wissen wollten – 28.01.

In Zeiten von WhatsApp und Co, werden angeblich nur noch wenige SMS versendet.
Ich kann das so gar nicht glauben, denn ich hab schon Bekannte, die entweder kein Smartphone haben, somit auch kein WhatsApp oder auf ihrem Smartphone weder Facebook noch WhatsApp installiert haben.
Die bekommen und versenden sehr wohl noch SMS.


Habt ihr ein Smartphone mit WhatsApp oder anderen Messenger ?
Oder kommt euch sowas nicht ins Haus ?
Versendet ihr noch SMS ??

Der Herr Jakob und die neue Aussicht

Der Herr Jakob war einige Tage krank, eine Verkühlung hat ihn ereilt und er konnte wenig bis gar nicht am Fenster sitzen.
Es war aber Gott sei Dank nicht gar so schlimm, ein wenig Husten und Schnupfen und erhöhte Temperatur. Aber er war doch ein paar Tage im Bett. Jetzt nach einigen Tagen hat er seinen Sessel wieder ans Fenster stellen können und da war er dann sehr überrascht über den ungewohnten Ausblick.
Denn in seiner Abwesenheit ist das Würstelstandel vis a vis weg gekommen.
Erst dachte er ja, er sehe nicht richtig, aber als die Frau Matzner den Herrn Jakob am Fenster erblickte, hat sie schnell ihr Zigarettenpackerl und das Feuerzeug geschnappt, ist in ihren Mantel geschlüpft und zum Herrn Jakob geeilt. Das Blumengeschäft hat sie inzwischen abgesperrt und das Schild mit Komme gleich angehängt.
„Na was sagen sie dazu ? Das Würstelstandel ist weg“ schnauft die Frau Matzner zwischen zwei Zügen an ihrer Zigarette.
Der Herr Jakob war erst mal sprachlos. Was nicht so alles geschehen kann, wenn er nur ein paar Tage nicht am Fenster zur Straße sitzt.
Er fragt die Frau Matzner, was denn da passiert ist, aber genau weiß sie es auch nicht.
Angeblich hat der Besitzer sich irgendwie übernommen und hat Konkurs anmelden müssen.
Und deswegen ist das Standel abgebaut worden.
Nun ja, der Herr Jakob begann sich daraufhin etwas zu freuen, denn nun hatte er wieder mehr Ausblick und er hoffte außerdem dass jetzt die launigen Biertrinker, die gern beim Würstelstand waren und sich oft sehr lautstark unterhalten haben, weg sind.
Die Frau Matzner erzählt auch noch, dass die Bäckersleute auch sehr froh sind, denn die hoffen ja nun, dass wieder mehr Leute in ihr Geschäft kommen.
Den Herrn Jakob aber interessiert ob die Frau Matzner schon eine neue Floristin eingestellt hat.
Da erinnert sich die gute Frau daran, dass sich ja gleich eine Frau vorstellen kommen wird. Sie drückt schnell ihre Zigarette aus, packt sie in ihren Miniaschenbecher und eilt in ihr Geschäft.
Vielleicht ist das ja ihre neue Kollegin und die möchte sie nur ungern warten lassen.
Am Eingang winkt sie dem Herrn Jakob noch schnell zu. Denn nun sieht er ja wieder zum Blumengeschäft der Frau Matzner.
Und er freut sich schon, wenn es Frühling wird und vor dem Geschäft wieder die Kübeln mit den bunten Blumen stehen werden.
Eine schöne wiedergewonnene Aussicht.

 

Friseurbesuch in pink

Heute hatte ich ein Erlebnis, also da hab ich mal wieder in den Glückstopf gegriffen.
Ich war heute Vormittag beim Friseur und wollte mir meinen Schopf vorne, der im Gegensatz zu meinem Avatarfoto nicht mehr kupferfärbig, sondern weiß ist, wieder auf kupfer umfärben lassen.
Meine Friseurin meinte: Kein Problem.
Sie hat das dann mit ihrer Assistentin der Christina besprochen und die hat fluggs angefangen die Strähnen zu teilen und einzufärben.
Der Gatsch den sie da rauf getan hat war magenta-pink – ich meinte: Na gut, es ist ja Fasching.
Christina beeilte sich, mir zu versichern, dass das schon kupfer wird.
Mitnichten – als ich nach dem Waschen in den Spiegel geschaut hab, hat mich der Schlag getroffen, mein Schopf war genau so pink wie sie ihn eingefärbt hat.
Meine Friseurins ist blass geworden und hat ein wenig gestottert, was sonst gar nicht ihre Art ist.
Na was mach ma denn da ????
Also erstmal hat sie versucht zu bleichen, das Resultat war nun nicht mehr pink, sondern zuckerlrosa. Auch nicht wirklich besser…..
Ich habs mit Humor genommen – was blieb mir auch anderes übrig.
Nach einigem Hin und Her, war der Schopf dann so dunkelrot wie mein restliches Haupthaar.
Gut, das war nicht wirklich das was ich wollte, aber immer noch besser wie pink.
In ein paar Wochen starten wir dann einen neuerlichen Versuch, wobei ich da wieder eher zu weißblond tendiere, da kann weniger passieren.
Angeblich hat die Firma da irgendwas in den Tuben vertauscht – keine Ahnung ob mich das nur beruhigen hat sollen oder tatsächlich so ist.

Bezahlt hab ich die komplette Färberei nicht, nur das Schneiden und Fönen und einen 10 Euro Gutschein hab ich auch noch bekommen.
Alles wieder gut :herz:

Frau Huber und das Hörgerät

Vorige Woche war Frau Huber bei dem netten neuen Arzt. Sie wollte eigentlich nur ein Rezept für ihre Blutdrucktabletten haben, aber die junge Ordinationshilfe erklärte ihr, dass sie der Herr Doktor gern sehen möchte.
Also nahm sie im Ordinationsraum Platz und kurz drauf kam auch der Arzt. Er will nur mal kurz Blutdruck messen.
Breites Lächeln macht sich auf dem Gesicht des Doktors breit: „Alles in Ordnung, Frau Huber“.
Frau Huber ist erleichtert und will sich schon aufmachen, die Praxis zu verlassen, da fragt der Doc sie: „Wie schauts denn mit dem Hören aus ?“ Frau Huber hat ihn nicht richtig verstanden und fragt nach, was er denn gefragt hat.
Der Arzt aber wusste schon Bescheid und bittet sie in einen Nebenraum, wo er einen Hörtest machen möchte.
Seufzend lässt Frau Huber es geschehen. sie hat ohnehin schon bemerkt, dass sie in letzter Zeit etwas schwer hört.
Und genau das ergibt auch der Test.
Aber das sei kein Problem, ein Hörgerät schafft da schnell Abhilfe.
„Ohje, ein Hörgerät!“ Frau Huber weiß natürlich, dass die neuen Geräte klein und handlich sind, trotzdem ist sie nicht erfreut, dass sie jetzt auch so ein „Ding“ tragen soll.
Der Emmanuel Haller, ihr erinnert euch, der hat auch seit Weihnachten eins und ist gar nicht so glücklich darüber.
Der Doktor gibt der Frau Huber eine Zuweisung für ein Hörgeräteinstitut mit und bittet sie, dort bald hin zu gehen.

Und heute war es soweit, sie war in dem Institut und man hat ihr so ein Hörgerät angeboten und angepasst und jetzt darf sie es 2 Wochen zur Probe tragen.
Eigentlich findet sie es nicht unangenehm, dieses Ding im Ohr, aber ob sie damit wirklich besser hört ?
Eine große Wirkung kann sie nicht feststellen, bis zu Hause ihr Telefon läutet.
Da erschrickt sie regelrecht, weil das so laut läutet, das ist ihr neu, kann es tatsächlich sein, dass sie das Telefon so laut gestellt hat, weil sie es sonst nicht hören würde ?
Und als später die Linda anruft, hört sie sie plötzlich so nahe, als ob sie neben ihr stehen würde.
Linda ist ganz erstaunt, dass ihre Mutter sie bittet, nicht so laut zu sprechen.
Frau Huber hat ihr nämlich gaar nichts erzählt davon, dass sie sich ein Hörgerät zulegen wird müssen.
Und die nächste Überraschung kam, als sie am Abend ihren Fernseher aufgedreht hat, der hat sie regelrecht niedergebrüllt.
Frau Huber denkt an ihre armen Nachbarn, die sich bestimmt belästigt gefühlt haben durch den lauten Fernseher.
Gott sei Dank hat sich nie jemand beschwert.

Sanft lächelnd greift sich Frau Huber an ihr Ohr und freut sich heimlich, dass der neue Doc so aufmerksam war und ihr zu einem besseren Hören verholfen hat.