Der Dienstag-Satz

fernrohrVervollständigt, wenn ihr wollt, diesen Satz:

Man muss behutsam sein, wenn….

 

Ihr könnt den Dienstag-Satz hier in den Kommentaren, auf eurem Blog oder eurer Facebookseite oder bei Google+ vervollständigen.
Setzt dann den Link zu eurer Seite in die Kommentare dieses Postings.

Bin gespannt ob das diese Woche klappt. Ich freu mich auf euch !
Traut euch……

Frau Huber und der Friedhof

frauhuber1Der Mann von Litschi Huber ist vor 15 Jahren gestorben.
Ein klein wenig hat sie den Verlust immer noch nicht verwunden.
Aber warum auch ?
Sie geht einmal die Woche zum Grab ihres Mannes, der Friedhof ist nicht weit weg und Frau Huber ist ja noch sehr gut zu Fuß.
Zwar hat sie eine Gärtnerei beauftragt, die den Blumenschmuck am Grab pflegt, aber sie schaut dort trotzdem ganz gern nach dem Rechten.
Damals als der Herr Huber gestorben ist, da hat sich die Lintschi einen Klapphocker mitgenommen, damit sie ein wenig am Grab ihres Mannes sitzen kann. Inzwischen hat die Friedhofsverwaltung dort eine Bank aufgestellt. Das war fast wie ein Weihnachtsgeschenk und jetzt kann Frau Huber, wenn es das Wetter erlaubt auf dem Bankerl sitzen und ihrem Mann erzählen, was ihr so die ganze Woche widerfahren ist.
Wenn es kühl ist, dann nimmt die Frau Huber einen Sitzpolster mit, damit sie sich nicht verkühlt und wenns heiß ist, eine Flasche Wasser. Was davon dann übrig ist, bekommen die Blumen am Grab.
Sie weiß schon, dass das ein bisserl schrullig ist, wenn sie da auf ihrem Bankerl sitzt und dem Leo Huber erzählt, was ihr die Liesel im Kaffeehaus für Sachen gesagt hat.
Aber sie sagt, ihre Schrulligkeit, ist der Luxus des Alters. Ab einem gewissen Alter darf man schrullig sein.
Manchmal kommt der Herr Hans, der platonische Freund der Frau Huber, mit.
Das ist der Frau Huber aber gar nicht so recht, weil das geht den ja nichts an, was sie ihrem Mann zu erzählen hat. Dabei hat der Herr Hans auf dem Friedhof doch gar nichts verloren, dem seine verstorbene Frau liegt auf einem ganz anderen Friedhof und dort geht er fast nie hin.
Wahrscheinlich hat er seiner Frau nichts mehr zu erzählen, meint die Frau Huber und lächelt dabei verschmitzt.

Wie haltet ihr es mit den Besuchen bei euren verstorbenen Verwandten ?

Ich geb zu, ich besuche meine verstorbenen Eltern eher sehr selten, dabei bin ich sehr gerne auf Friedhöfen. Man findet dort sehr schöne Motive zum Fotografieren.

Urheberrechte/© Andrea Voss

Frühstück bei…..

kaffee23Einmal möchte ich es noch versuchen…..
Irgendwie fürchte ich aber, dass sich dieses Projekt nicht verwirklichen lassen dürfte.
Wenn ihr also diesmal mitmachen wollt, dann fotografiert doch euer Frühstück, setzt das Foto in euer Blog (kann auch bei Facebook oder Google+  ect.. sein) und setzt den Link dazu dann in die Kommentare dieses Beitrags.
Voraussetzung: Das Foto muss selbst fotografiert sein.
Über den kleinen blauen Button könnt ihr euer Frühstück ebenfalls hier einfügen.
Ein Klick auf das Foto führt dann zu eurem Beitrag in eurem Blog.

Und das ist mein Frühstück. 
Sojajoghurt, Kaffee und 2 Nektarinen.

 

Foto des Tages

Makro Montag bei Britta
Diese Seite hab ich neu gefunden und mich entschlossen da mitzumachen.
Wie man ja inzwischen weiß, mag ich solche Blogprojekte sehr gern.
Dazu also mein Makro von gestern.
Das Blümchen hat mich richtiggehend angebettelt, es abzulichen.

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Neu in meinem Ebook-Reader

Glückliche Menschen küssen auch im Regen
von Agnès Martin-Lugand

glücklichemenschen

 

Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt …

 

An sich bin ich ja ein Fan von liebevoll gemachten Covern. Um die bringe ich mich, seit ich Bücher nur noch im Ebook-Reader lese.
Zumindest in meiner Uraltversion des Kindle sehe ich die Cover nicht.
Dieses Buch hat einen sehr netten Umschlag, der mir bestimmt gefallen hätte.
Die Geschichte ist eher traurig – na doch einige lustige Passagen gibt es schon.
Eine nett geschriebene Story, genau richtig für ein eher trübes, verregnetes Wochenende.
Das Buch hat nur 200 Seiten und man kann es mehr oder weniger in einem Rutsch durchlesen.

Das Schicksal von Diana geht einem zu Herzen. Ihre kleine Tochter stirbt und man möchte sich als Mutter gar nicht vorstellen. Ich kann gut verstehen, dass man da erst Mal in der Versenkung verschwinden möchte.
Aber irgendwann taucht man wieder auf und dann stellt einem das Leben vor neue Herausforderungen.

Frau Huber und die Motten

frauhuber1Jetzt ist es passiert – Frau Huber hatte Motten.
Ganz aufgeregt ist sie deswegen gewesen.
In ihrer Küche haben sich Lebensmittelmotten breit gemacht.
Ich vermute jetzt mal, das  ist jedem von uns schon mal passiert.
Also mir auf jeden Fall schon zwei Mal.
Frau Huber versteht die Welt nicht mehr, sie ist doch so reinlich und leert ihren Müll jeden Tag aus:
Ganz vorsichtig hab ich ihr versucht klar zu machen, dass das mit Reinlichkeit gar nichts zu tun haben muss.
Diese verdammten Viecher kann man sich mit einer Packung Mehl oder mit Nüssen einschleppen.
Das Wort Nüsse machte sie hellhörig. Sie hatte vor, einen Nusskuchen zu backen, den ihre Enkelmädchen so gerne essen.
Wir haben dann nachgeschaut und tatsächlich, die noch verschlossene Packung hatte winzigkleine Löcher.
Vorsichtig haben wir das Säckchen dann aufgeschnitten und da hat es nur so gewimmelt – die Larven der Motten sehen aus wie kleine Würmer.
Absolut ekelig !!
Schnell haben wir diese Packung Nüsse entsorgt.
Und beim nächsten Einkauf hab ich Frau Huber eine Lebensmittelfalle mitgebracht.
Grundsätzlich sollte man dann ja auch alle offenen Lebensmittel, wie Mehl, Brösel oder Haferflocken ect. entsorgen.
Da hat Frau Huber schon da Herz geblutet, aber man weiß ja nie wie schnell sich diese Viecher auch dort eingenistet haben.

Haben sich bei euch solche Tierchen auch schon mal eingenistet ?

Ich hab mir Lebensmittelmotten mal mit einer Packung Mohn heim getragen.
Der Mohn war sogar in einer Alupackung und trotzdem sind da so kleine Löcher gewesen über die die Motten geschlüpft sind.
Da hilft wirklich nur, alles wegwerfen, gründlich sauber machen und dann alle anfälligen Lebensmittel in dichte Behälter geben.
Frau Huber ist jetzt jedenfalls wieder mottenfrei und inspiziert jeden Tag ihre Schränke ob sich nicht doch noch wo ein Mottchen verborgen hat.

Urheberrechte/© Andrea Voss

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