Sehr gegensätzliche Gedanken


Im Moment gehen mir sehr viele Dinge durch den Kopf.
Die Gedanken sind sehr gegensätzlich und vielleicht doch nicht.

Zum einen beschäftigt mich der Tod grad sehr. Das kommt daher, dass eine sehr liebe und innige Freundin von mir, vorige Woche für immer gegangen ist.


Zum anderen beschäftigt mich grad meine Kindheit gedanklich sehr.
Ich bin kein Psychologe und kann nicht feststellen ob das zusammen hängt, aber es ist irgendwie schräg, wenn man in einem Rutsch an glückliche Tage als Kind denkt und gleich drauf überlegt, dass das Leben doch sehr endlich ist.

 

Heute Nacht habe ich dann einige Erlebnisse meiner Kindheit versucht aufzuschreiben und möchte hier eine eigene Rubrik dafür machen.
Ein paar Geschichten habe ich schon mal in einem *alten Blog*,  das wir irgendwann gelöscht haben, geschrieben.
Leider finde ich sie nicht mehr, aber in meinem Kopf sind diese Geschichten noch und so werde ich sie eben neu verfassen.

Und da das Wetter nun wirklich auf kühler geschalten hat, hab ich dazu auch gleich wieder mehr Freude.

 

 

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6 Responses to Sehr gegensätzliche Gedanken

  1. k says:

    Liebe Peggy ♥
    Das Leben ändert sich manchmal von einem auf den nächsten Moment.
    Meine Mama musste ich auch vor 4 Monaten zu Grabe tragen und mein Papa kommt da gar nicht mit klar.
    Das Leben verändert sich schlagartig.

    Da ich im eigenem Umfeld die letzten Wochen einige schwierige Dinge erfahren musste, denke ich auch viel über das Leben und dem Tod nach.
    Man muss nur aufpassen, sonst zieht es einen zu sehr runter.
    Aber es gibt auch nette Erinnerungen und an die sollte man zuerst denken.

    Sei lieb gegrüsst und tut mir leid dass deine Freundin so früh gehen musste. Eine Lücke entstand dadurch, die schwer zu schliessen ist.
    k
    Übrigens… Lebensfreude heisst das Zauberwort. Man muss es sich selber schön machen!

    • Peggy says:

      Es tut mir leid, dass du deine Mama gehen lassen musstest. Das ist ein sehr einschneidender Moment, wenn man seine Mutter verliert.
      Meine ist schon vor mehr als 20 Jahren gestorben und dennoch denke ich sehr oft, dass ich ihr gern noch was sagen würde.
      Und dein Zauberwort finde ich schön, man ist auf jeden Fall selbst zuständig für seine Lebensfreude.
      Auch nach dunklen Tagen wird es wieder mal hell !

  2. Susanna says:

    Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen, da ich dieses Jahr auch mehr mit dem Tod konfrontiert bin, als in anderen Jahren. Anfang Juni ist meine Mama für immer gegangen und jetzt deine liebe Freundin, die ich ja auch kannte…. Ich vermute schon, dass auch die Kindheitsgedanken damit zusammenhängen, weil man generell über sein bisheriges Leben nachdenkt, sowohl wie es weiter geht als auch was man bisher schon alles erlebt hat… Meine Gedanken gehen derzeit in die Richtung, wie unterschiedlich lange wir doch zu leben haben… Meine Vater wurde gerade mal 53 Jahr, mein geliebter Onkel 70, dafür “durfte” meine Mama 91 werden… das sind doch Jahrzehnte Unterschiede und niemand weiß, wieviel Zeit wir noch haben und vor allem auch mit welche Lebensqualität…

    • Peggy says:

      Wie gut du meine Gedanken beschrieben hast, genau dass man nicht weiß wie lange man noch Zeit haben wird.
      Wie oft seh ich noch die Bäume blühen ect….???

  3. Elke says:

    Liebe Andrea,

    das kenne ich. Meine Eltern sind sehr früh gestorben. Meine Mutter war 41 und mein Vater gerade mal 64 Jahre. Ich habe schon zwei Operationen hinter mir die gerade mal so gut ausgegangen sind. Meine Halswirbel OP im Jahre 2013 mit zwei neuen künstlichen Wirbeln ist gut ausgegangen, aber die Hiobsbotschaft habe ich vor 2 Wochen erhalten, das sich über und unter dem Operierten es sich massiv verschlechtert hat. Da kommen natürlich Ängste hoch. Wie lange kann ich eine OP verhindern, wenn ? Geht die so gut aus wie die letzte. Es ist schliesslich mein Bewegen. Wie lange kann ich meinen Beruf ausüben… und und und. Daher verstehe ich deine Gedanken nur zu gut.

    Liebe Grüße
    elke von elkeworks

    • Peggy says:

      Ach Elke, ja das hört sich echt schlimm an, denn *nur* leben ist ja fein, aber man möchte ja gut leben, sich richtig bewegen können und ohne Hilfe zurecht kommen.
      Ich drück dich mal….
      Und die natürlich die Daumen, dass alles gut geht !

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