So geht die Tür nicht zu….

Da viele unserer Mitbürger die Fahrzeit in den Öffis dazu nützen ihre Mails zu checken, Nachrichten am Handy zu lesen oder im WhatsApp zu kommunizieren (das merkt man an dem seligen oder dämlichen Lächeln, das manche dabei aufsetzen), kommt es öfters mal vor, dass diese Fahrgäste so in der Tür stehen, dass sie die Lichtschranke blockieren und somit die Tür nicht zu geht.

In regelmäßigen Abständen drückt der Fahrer dann ein Knöpfchen und es kommt eine Durchsage vom Band:


“Liebe Fahrgäste, sie verzögern die Abfahrt, bitte halten sie den Türbereich frei.”


Das ignorieren diese Leute dann aber, bzw. fühlen sie sich gar nicht angesprochen.
So erlebt wieder dieser Tage in meinem Lieblingsbus.


Nach der 3. Ansage vom Band, erhob mein Sitznachbar seine Stimme, eine sehr tiefe und sonore Stimme:
“Junger Mann, ich weiß nicht was sie heute noch vorhaben, ich jedenfalls muss zur Arbeit, also gehen sie zurück, wenns weiter mitfahren wollen oder steigens aus, so jedenfalls geht die Tür nicht zu !”


Der Jüngling hat ganz erschrocken ausgeschaut, wie vermutet, war er so vertieft in sein Smartphone, dass er die Ansage weder gehört noch sich betroffen gefühlt hat.


“Ich steig bei der nächsten Station aus” murmelt er in seinen nicht vorhandenen Bart.

“Ich auch, wenn wir irgendwann dort hin kommen” meinte darauf die sonore Stimme.

Na bitte….. geht doch !!! *smile*


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8 Responses to So geht die Tür nicht zu….

  1. Ocean says:

    Liebe Peggy,

    das kann ja auch gefährlich werden, wenn die Leute so vertieft in ihr Smartphone sind, dass sie gar nichts mehr um sich herum wahrnehmen. Immerhin hat sich dieser “aufwecken” lassen ;-)

    Übrigens hatte ich dir am Freitag schon kommentiert, sehe meinen Kommentar aber nicht, vielleicht ist er im Spam gelandet? Mal sehen, ob es diesmal klappt.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche für dich,
    Ocean

  2. Susanna says:

    Genial der Kommentar vom Sitznachbarn ;-)))) Wenn ich länger als 15 Minuten ohne umsteigen in einem Öffi sitze, dann spiel ich schon auch mal Candy Crush oder schau auf whats app, aber im stehen wäre mir das viel zu umständlich… Dass das oft der Grund für die Ansagen ist, wusste ich auch nicht, dachte da sind einfach so viele die rein oder raus wollen, bzw. so langsam…

  3. teafortwo says:

    Diese vermehrten Ansagen sind mir auch schon aufgefallen – aber ich hab nicht kapiert, wieso das so ist… :)
    Kein Wunder, als Nicht-Smartphone-Besitzerin *g*

    Ich schau in den Öffis gerne, was die Leute so machen… Die meisten schauen in ihre Smartphones, einige seltene Exemplare (wie ich) lesen *g* – Buch oder Zeitung…

  4. k says:

    Ja ja das Smartphone… ohne geht scheinbar gar nichts mehr.
    Ich nutze meins inzwischen zwar auch mehr als ursprünglich gedacht, aber ich mache mein Leben davon nicht abhängig. Sitze ich in Bus und Bahn, schaue ich auch kurz drauf. Aber noch lieber halte ich einen kurzen Schnack mit Sitznachbarn. Ja doch gibt es noch.
    Liebe Grüsse, k

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