Überall und mittendrin….

Als es mich vor ca. 23 Jahren ins Internet gespült hat, da war die Auswahl an Plattformen, auf denen man sich tummeln konnte, sehr begrenzt.
Für mich gab es da erstmal nur ein paar Chatrooms.

Später dann habe ich Foren entdeckt und denen meine ganze Aufmerksamkeit geschenkt.
Ich hab vor ein paar Wochen alte Lesezeichen gefunden, wo ich mir diese Foren eingetragen habe, es gibt 80% davon nicht mehr. Ein paar fristen noch ein eher langweiliges Dasein.
Ein paar sind heute erfolgreicher denn je. Kommt ganz drauf an, welchem Thema sie sich gewidmet haben.

Damals hab ich mich entschlossen, selbst ein Forum aufzumachen und das war eine echt gute Idee, denn für damalige Verhältnisse lief das Forum echt gut.
Mit vielen Höhen und Tiefen gibt es das Forum immer noch, in einer jetzt doch sehr verkleinerten Form. Denn in der Zwischenzeit gibt es viel mehr, wo man seine Fotos herzeigen kann, sich mit anderen Leuten unterhalten kann, Freunde von früher treffen kann und auch Nachrichten aus aller Welt empfangen kann.

Facebook, Instagram, Twitter und wie sie alle heißen. Gibt sicher noch einige die mir jetzt so auf Anhieb gar nicht einfallen.
Und allen voran die diversen Messenger, wie Whats App usw.

Klar, ich bin auch bei Facebook und auch auf Instagram. Bei Twitter hab ich mich wieder abgemeldet, da komm ich irgendwie nicht zurecht damit.
Dafür bin ich auf einigen Foto-Plattformen, wo man seine Fotos dem geneigten Publikum zukommen lassen kann. Das macht auch viel Spaß.

Ja und nicht zuletzt sind es die Blogs die von vielen Usern viel Aufmerksamkeit bekommen. Eine wirklich sehr schöne Sache, die aber, im Gegensatz zu Facebook oder Instagram doch mehr Aufwand bedeutet.
Denn meist ist es nicht damit getan, dass man schnell ein Foto auswählt oder bekannt gibt wo man grad zum Essen ist.

Da werfen dann viele Leute schnell wieder das Handtuch. Ich finde das echt schade, weil ich Blogs doch wesentlich persönlicher finde, als alle anderen Plattformen zusammen. (Bis auf Foren, natürlich “zwinker”)
Auf der anderen Seite kann es natürlich passieren, dass man in einem Blog zu schnell, zu viel Privates erzählt. Da kann es dann schon vorkommen, dass das jemanden auf den Kopf fällt.

Und eigentlich bin ich der Meinung, man muss ja auch nicht überall dabei sein. Und dann kommt doch der Gedanke auf, dass einer der Freunde plötzlich kein Blog mehr hat, weil es ihm auf Facebook oder anderswo besser gefällt und man selbst dort nicht so wirklich zu Hause ist und dass man dann den Kontakt zu jemanden verlieren könnte…..
Na ja…..

Ich freu mich jedenfalls jeden Tag auf meine Blogrunde und hoffe sehr, dass mir meine Lieblingsblogs und vor allem mein Forum noch lange erhalten bleiben.


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10 Responses to Überall und mittendrin….

  1. Catharina says:

    Ich denke das vielen nicht wissen was der Knopf am Computer bedeutet und wissen was die damit anfangen können.
    Dazu kommt das vielen sich nicht bewusst sind was mit ihrer Text passieren kann oder wird.
    Ich habe auch eine Liste fertig liegen die ich noch veröffentlichen möchte über soziale Netzwerke.
    Alle die ich Hobbymäßig getestet habe, meine guten und nicht guten Erfahrungen gemacht habe, du hast schon großenteils erwähnt.
    Du hast erwähnt; Der Boom an sich dürfte vorbei sein, aber viele bleiben, weil die Neugierde überwiegt.
    Solange es kostenlos ist werden die große Masse bleiben, es ist oft so dass die große Masse selber nicht von sich schreiben, sondern nur verlinken und es gefallt mir klicken.
    Die meiste, nicht alle.
    Ich hatte mal in Facebook ein link nach meiner damaligen Homepage eingefügt und sehe dar fast alle gefällt mir geklickt, wenn ich Einzel gefragt habe hat es dir gefallen könnten die mir nicht antworten.
    Ja, so wird gelesen in Soziale Netzwerke.

  2. Ellen says:

    Meine Anfänge im Netz waren eine kleine Homepage. Dann kam recht bald ein Blog dazu. Lange Zeit hatte ich beides. Zwischendurch hatte ich mal kurz ein Forum, aber da hatte keiner meiner Freunde wirklich Lust, sich auszutauschen. Also weg damit. Irgendwann kamen Facebook, Twitter und später noch Instagram dazu. Also ausprobiert habe ich vieles, kann ich sagen!
    Liebe Grüße Ellen

  3. k says:

    Ich war zuerst bei AOL und später bei ebay in den Foren. Alles platt!
    Dann kamen die Blogs auf und mein erstes Blog habe ich dann auch gleich eröffnet.
    Mit Facebook und Twitter kann ich mich nicht anfreunden.
    Liebe Grüsse ♥
    k

    • Peggy says:

      Die Foren von Ebay kenn ich gar nicht, ist aber vermutlich deswegen so, weil ich auf ebay nichts kaufe oder verkaufe.
      Schön, dass du beim bloggen geblieben bist.

  4. Ocean says:

    Da bist du ja schon richtig lange dabei..wow.

    Bei uns hat es mit AOL Chats angefangen..
    Damals hat mich das Internet aber noch nicht so interessiert.

    2002 die erste HP mit Blog via http://FTP..dann Blogs, viele verschiedene.

    Social Media hatte ich.. ist mir mittlerweile zu viel, hab ich mich wieder abgemeldet. Nur noch Bloggen.

    WhatsApp habe ich auch nicht mehr.

    Blogs mag ich auch am liebsten, weil sie persönlich sind.

    LG, Ocean

    • Peggy says:

      Ich kenne inzwischen sehr viele Leute die Social Media abgemeldet haben und sich von dort komplett zurück gezogen haben. Der Boom an sich dürfte vorbei sein, aber viele bleiben, weil die Neugierde überwiegt.

  5. Hans-Georg says:

    Twitter und Facebook sind mir zu supekt. Und man muss ja nicht auf allen Hochzeiten tanzen, nur weil das gerade “in” ist. Instagram nutze ich als Fotoalbum um damit vielleicht interessierte Gleichgesinnte zu erreichen. Wenn Insta mal off ist, geht für mich davon die Welt nicht unter. Insta ist nicht das Leben, ebnsowenig wie Twitter und Facebook das sind.
    Das Leben spiegeln Blogs wieder. Und ja, in gewisser Weise ist ein Blog exibitionistisch. Aber ich habe keine Lust, mir selbst einen Maulkorb zu verpassen und zu überlegen: Soll oder kann ich das schreiben? Wem meine veröffentlichen Gedanken zu diversen Themen nicht passen, braucht ja nicht wiederzukommen.

    • Peggy says:

      Ich glaube, dass es weniger ein Problem ist, dass manchen Leuten das was man schreibt nicht gefällt, der muss ja, wie du schreibst nicht wieder kommen.
      Eher haben manche Blogger ein Problem mit dem was sie preisgeben und dass das dann in falsche Hände geraten kann.
      Da muss aber eh jeder selbst wissen was er schreibt.

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