Frau Huber – es piept nicht mehr

frauhuber1Sicher warten schon Einige von euch darauf, wie das mit dem Piepen bei Frau Huber weiter gegangen ist.
Nun ich denke es hat sich alles aufgeklärt.
Vor einiger Zeit, Frau Huber weiß es nicht mehr genau, ich glaube es war im Sommer, da hat ihr der Herr Hans eine Wetterstation geschenkt.
Frau Huber hatte damals nur ein Thermometer am Fenster, das bei Fensterputzen zu Bruch gegangen ist.
Danach hat sie den Herrn Hans immer angerufen und gefragt, wie viel Grad es denn heute hat.
Obwohl die Beiden nahezu jeden Tag miteinander telefonieren, vielleicht hat ihn diese Frage genervt, denn er hat dann beim Diskonter eine Wetterstation für die Lintschi gekauft, damit sie selbst sehen kann, wie das Wetter vor der Tür ist.

Nun war am Tag vor Weihnachten die Laura, das ältere Enkelmädchen bei ihr zu Besuch und hat eben diese Wetterstation bewundert und wie Kinder nun mal so sind, auch wenn sie keine Kleinkinder mehr sind, sie schauen nicht nur mit den Augen, nein da müssen schon auch noch die Hände mit dabei sein.
Die Wetterstation hat eine Alarmfunktion, ähnlich einem Wecker und da hat Laura dran rumgespielt und diese Alarmfunktion offenbar aktiviert.
Sie dürfte das gleich für mehrere Tage eingestellt haben, daher das Gepiepse nicht nur einmal.
Durch Zufall haben wir diese entdeckt und sie probehalber ausgemacht und wie von Zauberhand, das Gepiepse ist weg.
Natürlich hat die Laura das niemals getan.
Was für eine Frage Oma Huber !!!

Bitte wer kommt denn schon auf die Idee, dass eine Wetterstation eine Alarmfunktion hat und man die auch als Wecker verwenden könnte.
Beschreibung die dabei gewesen ist, hat natürlich keiner gelesen. Wer macht denn das auch schon ?

Wie ist das bei euch, wenn ihr ein neues Gerät bekommt, lest ihr euch das Handbuch oder die Beschreibung genau durch ?

Urheberrechte/© Andrea Voss

Es piepst bei der Frau Huber

frauhuber1Am Tag nach Weihnachten stand die Frau Huber vor meiner Tür und bat mich zu ihr mitzukommen.
Es piep bei ihr – nein nicht im Kopf, da ist Frau Huber klar wie immer, aber in ihrer Wohnung, da piep es.
Im 10 min Abstand ertönt ein leiser Piepton, aber doch so laut, dass man ihn gut wahrnehmen kann.
Sie hat keine Ahnung wo das Piepen her kommen könne.
Ob ich nicht mal nachsehen kann…. Klar kann ich….
Allerdings war da momentan gar nichts zu hören.
Also setzte ich mich im Wohnzimmer an den Tisch, bekam einen Kaffee serviert und Kekse.
Wir plauderten eine Weile und dann war da tatsächlich der von Frau Huber erwähnte Piepston zu hören.
Wirklich lokalisieren konnte ich ihn nicht gleich, also wieder 10 Min. warten.
Dann piepste es wieder und ich vermutete dass das Geräusch aus dem Wandschrank der Frau Huber kam.
Allerdings konnte ich schwer die Türen und Laden öffnen und hab sie nur gefragt ob sie irgendwas Neues dorthin gelegt hat.
Sie dachte nach, aber es fiel ihr nichts ein, was da piepsen könnte.
Wieder 10 min gewartet und…..kein Piepston, auch nach weitern 10 Min und einem weitern Kaffee – NICHTS !

Nun war die Frau Huber erleichtert und ich zog von dort nach hier.
Am nächsten Morgen kam Frau Huber wieder – es piepst schon wieder.
Und die Suche geht weiter, ich tippte auf einen neuen Wecker, aber den hatte Frau Huber nicht und ihrer steht im Schlafzimmer – wer braucht schon einen Wecker im Wohnzimmer ?
Und wieder war das Piepsen nach einiger Zeit wie von Zauberhand weg.

Im Wohnzimmerschrank liegt nicht wirklich was Neues, da ist sich Frau Huber ganz sicher.
Das neue Handy, das sie erst in Verdacht hatte, piepst auch nicht alle 10 min am Morgen und hört dann von allein wieder auf. Bis jetzt haben wir alle keine Ahnung wo das seltsame Geräusch her kommen könnte.

Langsam wird es der Frau Huber unheimlich – ich bin gespannt obs morgen wieder bei ihr piepst.

Habt ihr eine Ahnung was da piepsen könnte ?

Weihnachten im Hause Huber

frauhuber1Vielleicht habt ihr euch schon gefragt wie die Frau Huber heuer Weihnachten verbringen wird.
Nun das ist eigentlich schnell erzählt, denn sie wird bei ihrer Tochter mit den Enkelmädchen und dem neuen Mann der Tochter feiern.
Aber schön der Reihe nach.
Am Morgen geht sie zum Friseur.
Das ist ein richtiger Alt-Damen-Friseur. Dort bekommen die Ladys ein Gläschen Prosecco und ein paar Kekse und dann werden die Haare gewaschen und eingedreht, dann sitzen die Damen unter der monströsen Trockenhabe und warten bis die Haare auf den Lockenwicklern getrocknet sind.
Hübsch auffrisiert und leicht alkoholisiert gehts dann nach Hause, da werden die Geschenke zusammen gepackt, das neue hübsche Kleid angezogen und dann steht schon Frau Tochter mit laufendem Motor vor der Tür und scheucht die Mama ein wenig auf, weil sie zu Hause noch eine Menge Arbeit hat und sie froh ist wenn ihre Mutter ihr die Töchter vom Leib halten wird.
Etwas Unbehagen macht der Frau Huber nur der *Neue*, irgendwie scheint sie mit dem noch nicht so ganz warm zu sein.
Sie überlegt schon seit Tagen was sie denn mit dem reden wird.
Ich glaub aber dass sie sich da unnötige Sorgen macht, weil die Linda wird den neuen Mann schon einteilen mit Katoffeln schälen und Salat putzen.
Der wird gar keine Zeit haben zum Plaudern mit der Neo-Schwiegermutter.

Den Baum haben die Enkelmädchen schon aufgeputzt und die Geschenke darunter gelegt.
Dann gehts an die Bescherung. Da freut sich die Lintschi schon auf die freudigen Augen der Enkelmädchen, wenn sie die Päckchen öffnen und sehen was ihre Oma sich für sie ausgedacht hat.
Aber hoffentlich geraten sich die beiden Girls nicht wieder so arg in die Haare wie voriges Jahr.
Da hat eine einen roten Pullover bekommen und die andere einen grünen und partout wollte die Jüngere den roten Pulli haben, die Ältere hat ihn aber nicht hergeben wollen, weil er der Kleinen eh nicht gepasst hätte.
Auch für die Linda hat sie ein nettes Geschenk besorgt.
Heuer kein Haushaltsgerät, weil ihr die Linda voriges Jahr gesagt hat, dass sie das eigentlich nicht so gern mag.
Also gibts heuer was Flauschiges zum Anziehen.
Da ist allerdings fraglich, ob das der Linda wirklich gefallen wird.
Sie hat ja neuerdings einen eher ausgefallenen Geschmack, der nicht immer ganz kostengünstig ist.
Der neue Mann in ihrem Leben dürfte sie sehr verwöhnen.

Essen ist danach angesagt, es gibt Karpfen und Erdäpfelsalat.
Das freut die Frau Huber, weil zu Hause mag sie keinen Fisch rausbacken, weil ihre Wohnung davon 3 Tage und Nächte stinkt.
Der Linda macht das offenbar weniger. also freut sich Lintschi auf ein gutes Stück Fisch und auch auf den Salat.
Wenn die Jungen dann in die Mette gehen, bringen sie die Frau Huber vorher nach Hause, weil die Mette bis nach Mitternacht, die würde der Frau Huber zu viel sein.
Zu Hause wird die Frau Huber dann noch mit dem Herrn Hans telefonieren, der sitzt zuerst im Cafe und dann allein zu Hause vorm Fernseher.
Macht ihm nichts aus, sagt er. Ganz glauben kann die Frau Huber das aber nicht.
Und ein Päckchen hat ihr der Herr Hans nach dem Wichteln auch noch in die Hand gedrückt.
Ihr aber zugeflüstert, dass sie das erst am Hl. Abend öffnen darf.

Schön, so ein Weihnachtsabend in der Familie Huber.
Eigentlich wie Weihnachten überall, oder….?

Und wie wird Weihnachten bei euch sein ?

Frau Huber und das Wichteln im Cafe

frauhuber14. Adventsonntag,
heute ist es so weit, das Wichteln im Cafe wird stattfinden.
Frau Huber war vor ein paar Tagen am Christkindlmarkt um ein passendes Geschenk auszusuchen.
Es sollte ja etwas sein, das Frauen und Männern gleichermaßen eine Freude macht, denn die Runde im Cafe ist ja bunt gemischt, Männlein und Weiblein.
Gar nicht so einfach, muss die Lintschi dabei feststellen.
Da waren bunte Schals, aber das ist eindeutig ein Frauen-Geschenk, geht also gar nicht.
Und die hübschen Engelsfiguren ? Nein geht auch nicht.
Frau Huber stellt sich grad vor, wie der Herr Hans schauen würde, wenn er eine Engelsfigur oder so einen Damenschal auspacken würde.
Also weiter im Gedränge…..
Ein Stand mit Kerzengläsern, alles funkelt und glitzert und die Frau Huber ist begeistert.
So ein Kerzenglas, das wäre doch was Nettes und das kann auch ein Mann hübsch finden.
Also ersteht sie so ein Glas, dabei überlegt sie, dass ihr selbst das Glas auch sehr gut gefallen würde und sie beschließt es zu behalten, wenn sie noch was anders sieht, das sich zum Wichteln eignet.
Weiter im Gedränge….
Irgendwie ist sie dann plötzlich in der “Freßmeile” gelandet, da riecht es nach Bratwurst, Langos und Kartoffelpuffer und man bekommt, ob man will oder nicht, Hunger.
Ein Kartoffelpuffer wandert in die Finger von Frau Huber und ein Häferl mit Beerenpunsch in die andere Hand.
Na man gönnt sich ja sonst nichts…..
Aber Wichtelgeschenk das sie begeistert hat sie noch nicht, denn das Kerzenglas würde sie schon wirklich gern selbst behalten.
‘Da kommt sie an einem Stand vorbei, da gibt es erlesene Marmeladen, Gelees und Öle.
Ja genau, das ist es was sie  sucht.
Die Lintschi kauft ein Glas der kostbaren Marmelade und ist restlos glücklich, dass sie so ein nettes Wichtelgeschenk erstehen hat können.
Zu Hause verpackt sie das Gläschen in silbernes Weihnachtspapier und gibt eine rote Schleife drauf. Sieht echt bombastisch aus.
Und sie ist natürlich sehr gespannt wer ihr Geschenk bekommen wird.
Und natürlich ist sie auch neugierig, was in ihrem Wichtelpaket sein wird.

Am Nachmittag des 4. Adventsonntags wandert die kleine Pensi-Gruppe fröhlich und ein wenig aufgeregt ins Cafe.
Am Gabentisch, den die Wirtin schon weihnachtlich dekoriert hat, stehen schon ein paar nette Päckchen.
Jedes Päckchen bekommt eine Nummer. Die Nummernschilder hat eine der Pensi-Damen mitgebracht, die war früher mal Grafikerin und kann sowas. Also selbst gemacht, schaut wirklich toll aus.
Erst wird Kaffee getrunken und die mitgebrachten Kekse verspeist, natürlich auch selbst gebacken von einigen der Frauen.
Und dann klingelt die Liesel mit einem goldenen Glöckchen und es gibt die Wichtelbescherung.
Ein Säckchen wird herum gereicht, in dem sind kleine Zettelchen, mit ebensolchen Nummern, wie auf den Päckchen, auch von der pensionierten Grafikerin erstellt.
Jeder zieht eine solche Nummer und dann beginnt die Liesel die Päckchen der Reihe nach zu verteilen.
Mit vielen Ahhhs und Ohhs nehmen die Leutchen ihre Geschenke entgegen.
Keiner weiß von wem das Geschenk ist, das war Bedingung. Und die Überraschungen sind groß.
Die Frau Huber bekommt…… tata…. so ein Kerzenglas, das sie sich selbst am Weihnachtsmarkt geschenkt hat.
Sie muss laut lachen, freut sich aber sehr, denn zwei der Gläser ergeben bestimmt ein wunderschönes Lichtspiel.
Das Marmeladegläschen, das Lintschi gekauft hat, bekommt die Helga.
Der gönnt sie es sehr, denn die hat nur eine kleine Pension und könnte sich so ein Gläschen nie und nimmer leisten.
Die Männer sind auch zufrieden, der Herr Hans z.b. hat ein kleines Kartenspiel bekommen.
Die Frau Huber weiß schon jetzt, dass er das an eins der Kinder seines Neffen weiter schenken wird, aber so erfüllt es ja auch seinen Zweck.
Alle sind rundherum zufrieden und es werden noch einige Häferl Punsch getrunken.
Und auch noch das eine oder andere Glas Wein oder Bier.
Und dann geht die kleine Pensi-Runde gut gelaunt nach Hause.
Gottseidank hat niemand den Anschein gemacht, dass er unzufrieden gewesen sei.
So war die kleine Weihnachtsfeier der Pensi-Runde ein guter Erfolg und man beschließt dass man das nächstes Jahr wieder machen wird.

Was wären denn für euch nette Wichtelgeschenke ?
Oft wirklich gar nicht so einfach etwas zu finden, was die Beschenkten zufrieden stellt, wenn man nicht weiß, wer sein Päckchen bekommen wird.

Frau Huber und Weihnachten im Cafe

frauhuber1Wie die geneigten Leser ja nun bereits wissen, geht Frau Huber oft und gerne ins Cafe eine Straße weiter.
Dort trifft sie sich mit ihrer Freundin Liesel. Und dazu haben sich eine hübsche Runde anderer älterer Menschen gesellt. Eine richtig nette Pensi-Gruppe.
Nun wurde heftig diskutiert ob und wie man Weihnachten im Cafe begehen will.
Einige der Leutchen sind allein, haben keine Familie mehr und würden am Hl. Abend allein zu Hause sitzen.
Die Lintschi Huber hat ja das große Glück, dass sie ihre Familie hat, mit der sie den Hl. Abend begehen kann und auch wird.
Aber nicht alle betagten Menschen haben dieses Glück.
Nun wurde die Idee geboren, eine Weihnachtsfeier im Cafe zu machen.
Nicht unbedingt am Hl. Abend, weil da wären ja die Leute, die Familie haben nicht dabei, sondern vorher.
Am 4.Adventsonntag.
Und zu einer solchen Weihnachtsfeier gehört auch eine Bescherung.
Aber wenn jeder für jeden was einpackt, dann wäre das einfach zu viel und wenn man nur an ausgesuchte Leute schenkt, dann gäbe das vielleicht Unmut, weil es da vorkommen könnte, dass einer viel und einer gar nichts bekommt.
Ich hab der Frau Huber dann den Tipp mit dem Wichteln gegeben.
Jeder packt eine Kleinigkeit hübsch ein. Und dann kommen alle Päckchen auf einen Gabentisch.
Die Verteilung kann dann in Form eines Spiels stattfinden.
Das hat der Pensi-Gruppe sehr gut gefallen und man hat das auch sofort so beschlossen.

Nun ist es soweit, der 4. Adventsonntag ist da und die Gruppe stürmt, so gut es geht, ins Cafe.
Jeder legt ein wunderschönes Päckchen auf den Gabentisch. Daneben steht der geschmückte Weihnachtsbaum vom Cafe.
Der Wirt des Cafes spendet zur Feier des Tages Punsch und einige der Frauen haben Keksteller mitgebracht.
Leise wird Weihnachtsmusik über die Lautsprecher gespielt  und die Damen und Herren haben sich richtig hübsch gemacht.
Frau Huber hat sich auch ein neues Kleid gekauft, Grün, das steht ihr besonders gut, ist die Farbe des neuen Kleides und sie hat auch die Perlenkette, die sie von ihrem Mann vor vielen Jahren bekommen hat, angelegt.
Es sieht richtig festlich aus, in dem kleinen Cafe.

Es wird der Punsch ausgeteilt und für diejenigen die keinen Alkohol trinken, gibt es Tee.
Die Keksteller werden herumgereicht und es entsteht eine gewisse Spannung, wie das auch sonst so vor einer Bescherung ist.
Alle sind neugierig, welches Päckchen ihnen zugelost wird und vor allem was da so alles verpackt worden ist.

Ja und das erfahren wir dann im 2. Teil der Geschichte……..

Habt ihr schon mal am Wichteln teilgenommen und wie sind da eure Erfahrungen ?

Die Frau Huber bekommt Zuwachs

frauhuber1Was stellt man sich unter dem Titel vor.
Nein, nein, die Tochter bekommt kein Baby. Ich glaube die hat sich das wieder überlegt.
Obwohl sie mit dem neuen Mann sehr glücklich sein dürfte.
Die beiden Enkelmädchen sind ja nun schon groß, fast erwachsen.
Ob da wirklich ein Baby noch willkommen wäre ??
Ja welchen Zuwachs bekommt die Frau Huber denn nun ?

Ein Kätzchen !!

Das Kätzchen wird in der Woche nach Weihnachten Einzug halten und nein, es ist kein Weihnachtsgeschenk.
Frau Huber hat sich für das Tierchen entschieden, sie bekommt es von einem Bauern, dessen Katze trächtig geworden ist, ehe er sie kastrieren lassen konnte und der nun für die 3 Katzenbabys gute Plätze gesucht hat.
Die Mutterkatze ist inzwischen kastriert und es werden da keine neuen Kitten nachkommen.
Frau Huber wird ein Katzenmädchen nehmen.
Gerne hätte sie noch ein zweites Kätzchen genommen, aber die beiden anderen Kitten waren schon vergeben.

Jetzt ist die Frau Huber dabei, sich einen Namen für das Kätzchen auszudenken.
Wollen wir ihr dabei helfen ?
Habt ihr Vorschläge ?

Wir dürfen also auf weitere spannende Geschichten um Frau Huber, ihrer Familie und nun auch dem Kätzchen gespannt sein.

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

Die Frau Huber und das geheimnisvolle Geschenk II

frauhuber1Ja nun ist es in der Tat Zeit, dass das Geheimnis gelüftet wird.
Pünktlich am 1. Dezember hat Frau Huber ihr Päckchen geöffnet und heraus kam ein…..
ADVENTKALENDER.
Liebevoll gestaltet von ihrer Tochter und den beiden Enkelmädchen.
Es sind 24 Säckchen an einer Schnur befestigt und in jedem Säckchen ist eine kleine Überraschung.
Die Idee hatte die Linda, als ich ihr erzählt habe, dass wir im Forum ein *Adventkalenderwichteln* veranstalten.
Sie kannte diese Art des Wichtelns nicht, aber es hat ihr gefallen.
Und dann kam die Idee, die Frau Huber damit zu überraschen. Die kannte das nämlich auch nicht.
Ich finde das ja wirklich sehr herzig, vor allem, weil es doch sonst eher so ist, dass die Oma den Kindern einen Adventkalender bastelt oder kauft.
Die Frau Huber hat sich auf jeden Fall sehr gefreut und strahlt jeden Tag, wenn sie eins der Säckchen öffnet.

Ich fand es auch äußerst nett, dass die Mitleser und Mitschreiber hier im Blog dachten, das Paket sei von mir.
Wäre auch eine nette Idee und Geste gewesen und mir ist dazu eine Sache für Weihnachten eingefallen.
Die bekommt ihr dann nach den Weihnachtsfeiertagen zu lesen.

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

Die Frau Huber und das geheimnisvolle Geschenk

frauhuber1Frau Huber bekommt eher selten Post. Meist nur Werbung und ab und zu mal einen Brief von einer entfernten Verwandten.
Dafür aber nimmt sie gerne die Pakete der anderen Mitbewohner an, wenn diese nicht zu Hause sind.
Ich bin ihr dafür auch sehr dankbar, denn sonst müsste ich doch recht oft zur Poststelle laufen.
Nun war dieser Tage ein kleines Paket für die Frau Huber selbst dabei.

Erst dachte sie ja, der Postbote würde sie veräppeln, aber der gute Mann, über den ich ja schon einige Male an anderer Stelle berichtet habe, ist kein Freund von humoristischen Einlagen und das weiß selbst die Frau Huber.
Sie war ziemlich erstaunt, denn sie kannte weder die Schrift auf dem Packerl, noch den Absender.
Misstrauisch wie sie nun mal ist hat sie mich angerufen und gebeten, ich soll ihr beim Öffnen behilflich sein.
Ich dachte, dass das Paket so gut verschnürt sei und sie es nicht aufbekommt, aber sie hatte Angst, dass da eine böse Überraschung drinnen sein könnte und wollte daher nicht allein sein, wenn sie es aufmacht.
Also haben wir eine Schere geholt und ritsch ratsch das Papier abgenommen.
Zum Vorschein kam eine entzückende Schachtel mit einem schon eher weihnachtlichen Motiv.
Eine Karte klebte oben drauf mit der Bitte, dass sie die Schachtel erst am 1. Dezember öffnen soll.

Sie ist sehr gespannt was da drinnen sein wird und vor allem wer ihr das Geschenk geschickt hat.
Was meint ihr, was in der Geschenkschachtel drinnen sein wird ?

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

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