Die Sackerlwirtschaft

Zuerst einmal eine Begriffserklärung.
In Wien bekommt man zu einem Einkauf ein Sackerl, in weiten Teilen unseres Nachbarlandes fragen die Kassierinnen ob man eine Tüte braucht.
Wenn also hier jetzt von Sackerln die Rede ist, dann sind damit Tüten gemeint.

stofftasche-DMDie EU will diese Plastiksackerl verbieten, weil die Müllberge werden einfach zu groß.
Nun steigen einige Geschäfte auf Papiersackerl um oder man kann auch Stoffsäckchen kaufen.
Die finde ich besonders praktisch, lassen sich klein zusammen falten und wenn mal was daneben geht, dann kann man sie waschen.
Besonders nett finde ich die bunten Stofftaschen vom DM. Davon hab ich gleich mehrere erstanden und in meine diversen Handtaschen verstreut.
Das sind Stofftaschen aus ÖKO-Baumwolle und man kann sie, wenn sie verschmutzt oder kaputt gegangen sind, kostenlos tauschen.
Allerdings löst das noch nicht das Problem mit Obst und Gemüse.
Da hängen immer noch diese dünnen Plastikdinger am Obstregal. Da finde ich ehrlich gesagt Papiersäckchen nicht so optimal. Bin gespannt wie der Handel das lösen wird. Auch was die Kosten anbelangt.

Grundsätzlich aber geht die Tendenz schon in die richtige Richtung.
Vor allem wenn sich dann endlich mal alle Läden daran halten werden.

11 Kommentare

  • Hallo liebe Peggy,
    Plastiktüten nehme ich ganz selten mit, denn ich habe so gut wie immer passende Einkaufstaschen bei mir. Da gibt es ja jetzt so viele Möglichkeiten Plastik zu umgehen. “Stoffsackerl” ist für mich Norddeutsche ein herrlich neues Wort, gefällt mir. Also, Stoffsackerl sind große Klasse!
    Gruß von Inge

  • Es gibt in wien ja ein Geschäft, dort kann man nahezu alle Grundnahrungsmitteln und auch Obst und Gemüse, selbst lose einpacken.
    Entweder man nimmt von zu Hause ein entsprechendes Gefäß mit oder man bekommt dort Glasbehälter oder für trockene Produkte wie Reis oder Nudeln Papiersackerl.
    Find ich echt gut, das Konzept.
    Aber in Supermärkten sind die Auflagen derart rigoros, dass das nicht machbar wäre.
    Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass man Obst und Gemüse anstatt der dünnen Plastiksackerl in Papiersäckchen gibt.
    Die Kunden müssten das halt auch annehmen.

    • Danke für deinen lieben Besuch auf meinem Blog. :-)
      Ich finde das mit dem Obst in Plastiktüten auch unsinn. Bei uns wiegt aber die Kassiererin an der Kasse das Obst und Gemüse, und die muß auch sehen, was da drin ist, ob das bei Papiertüten so einfach wäre, ich weiß es nicht.
      Neulich kaufte ich eine ziemlich teure Jeans in der Stadt, da bekam ich eine Papiertüte, das fand ich super. Bei einer billigeren Jeans in einem anderen Laden gab es wie immer Plastiktüte. Beim normalen Einkauf habe ich immer einen Einkaufskorb und Stofftaschen dabei, aber oftmals kann man sich dem Plastikkram gar nicht entziehen.
      Liebe Grüße!
      Linda

      • Hallo Linda

        Ich sag dir jetzt hier “Hallo” und herzlich Willkommen im PeggyTalk. Freu mich dass du hergekommen bist.

        Irgendwie sagt einem eh der klare Menschenverstand, dass dieses viele Plastik, nicht gut für die Umwelt ist. Vor allem weil diese Tüten ja oftmals gleich nach dem ersten Gebrauch weggeworfen werden.

        Ich sag oft, wenn ich mehrere Sachen kaufe und man mir noch ein neues Sackerl geben will, dass man sich das sparen kann, weil das gekaufte Objekt eh in das Sackerl das ich schon habe dazu geht.
        Aber da auf den meisten Säckchen auch Werbung drauf steht, zwingt man uns diese trotzdem auf.

  • teafortwo

    Danke für den Tipp mit dm! Das wusste ich nicht… seit der dm bei mir ganz in der Nähe übersiedelt ist (und sie außerdem kein gscheites Katzenfutter mehr haben ;)) geh ich nicht mehr hin… Aber das ist ein guter Grund! Ich hab alte Plastiksackerln im Rucksack = Handtasche. Aber Stoff ist natürlich noch viel besser…

    Und was Loku geschrieben hat, ist mir am Bauernmarkt (!) auch aufgefallen – früher haben sie mir die Sachen einfach in den Korb gelegt, jetzt haben sie Unmengen an dünnen Plastiksackerln – und jede Ware wird in ein extra Sackerl gegeben…

  • Loku

    Es gab doch früher auch die spitzen Papiertüten für Obst und Gemüse und auch für losen Reis, Nudeln etc, warum geht das heute nicht mehr?
    nachdenkliche Grüße
    Loku

    • Hallo Loku
      Herzlich willkommen hier im PeggyTalk.
      Schön, dass du hergefunden hast.

      Und wie ich weiter oben schon erwähnt habe, ich könnte sehr gut mit diesen Papierstanzeln leben.

  • Caro

    Ich muss jetzt unbedingt eine bunte Stofftasche vom DM haben :-)
    Habe die noch gar nie gesehen. Danke für den Tipp.

    Ich habe auch jeden Tag eine meiner Stofftaschen mit. Ich liebe sie und dadurch habe ich meine “Sackerlwirtschaft” sehr reduziert.

    LG Caro

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