Frau Huber und die Motten
Jetzt ist es passiert – Frau Huber hatte Motten.
Ganz aufgeregt ist sie deswegen gewesen.
In ihrer Küche haben sich Lebensmittelmotten breit gemacht.
Ich vermute jetzt mal, das ist jedem von uns schon mal passiert.
Also mir auf jeden Fall schon zwei Mal.
Frau Huber versteht die Welt nicht mehr, sie ist doch so reinlich und leert ihren Müll jeden Tag aus:
Ganz vorsichtig hab ich ihr versucht klar zu machen, dass das mit Reinlichkeit gar nichts zu tun haben muss.
Diese verdammten Viecher kann man sich mit einer Packung Mehl oder mit Nüssen einschleppen.
Das Wort Nüsse machte sie hellhörig. Sie hatte vor, einen Nusskuchen zu backen, den ihre Enkelmädchen so gerne essen.
Wir haben dann nachgeschaut und tatsächlich, die noch verschlossene Packung hatte winzigkleine Löcher.
Vorsichtig haben wir das Säckchen dann aufgeschnitten und da hat es nur so gewimmelt – die Larven der Motten sehen aus wie kleine Würmer.
Absolut ekelig !!
Schnell haben wir diese Packung Nüsse entsorgt.
Und beim nächsten Einkauf hab ich Frau Huber eine Lebensmittelfalle mitgebracht.
Grundsätzlich sollte man dann ja auch alle offenen Lebensmittel, wie Mehl, Brösel oder Haferflocken ect. entsorgen.
Da hat Frau Huber schon da Herz geblutet, aber man weiß ja nie wie schnell sich diese Viecher auch dort eingenistet haben.
Haben sich bei euch solche Tierchen auch schon mal eingenistet ?
Ich hab mir Lebensmittelmotten mal mit einer Packung Mohn heim getragen.
Der Mohn war sogar in einer Alupackung und trotzdem sind da so kleine Löcher gewesen über die die Motten geschlüpft sind.
Da hilft wirklich nur, alles wegwerfen, gründlich sauber machen und dann alle anfälligen Lebensmittel in dichte Behälter geben.
Frau Huber ist jetzt jedenfalls wieder mottenfrei und inspiziert jeden Tag ihre Schränke ob sich nicht doch noch wo ein Mottchen verborgen hat.
Urheberrechte/© Andrea Voss
