{"id":7748,"date":"2018-10-05T09:07:07","date_gmt":"2018-10-05T07:07:07","guid":{"rendered":"https:\/\/peggytalk.peggy-forum.at\/?p=7748"},"modified":"2018-10-05T20:07:31","modified_gmt":"2018-10-05T18:07:31","slug":"plauderei-im-cafe-zucker-im-kaffee-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peggytalk.peggy-forum.at\/?p=7748","title":{"rendered":"Plauderei im Cafe &#8211; Zucker im Kaffee (2)"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6832\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6832\" class=\"wp-image-6832 size-full\" src=\"https:\/\/peggytalk.peggy-forum.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/plaudern-e1505458440382.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"167\" \/><p id=\"caption-attachment-6832\" class=\"wp-caption-text\">Zeichnung: Dominik Voss<\/p><\/div>\n<p>Der Junge r\u00fchrt immer wieder in seinem Kaffee um, der Jo denkt, dass sich der Zucker langsam aufgel\u00f6st haben d\u00fcrfte, aber er will den Burschen nicht dr\u00e4ngen, denn offenbar tut sich der schwer mit seiner Erz\u00e4hlung.<br \/>\nEs stellt sich heraus, dass sich die Eltern getrennt haben, die Mutter eine kaprizi\u00f6se Frau, die immer im Mittelpunkt stehen will, der Vater ein in sich gekehrter Mann, viel \u00e4lter als seine Frau, der die Pensionierung nur schwer verkraftet hat. Der Bub wird von beiden verw\u00f6hnt, von der Mutter aber sehr vereinnahmt.<br \/>\nMitten in die Erz\u00e4hlung fragt die neugierige Frau Winter, was denn in dem Kuvert ist, das der Junge liegen gelassen hat.<br \/>\n*Da sind meine Adoptionspapiere drinnen* ziemlich gepresst kommen diese Worte.<br \/>\nAlle halten die Luft an, damit hat keiner gerechnet.<br \/>\n*ich hab erst jetzt erfahren, dass ich adoptiert worden bin und bin so entt\u00e4uscht, dass meine Mutter mich jahrelang angelogen hat*<br \/>\nAlle nicken verst\u00e4ndnisvoll. *Aber es hat dich bestimmt nicht nur deine Mutter angelogen, dein Vater war da wohl auch dran beteiligt* mischt sich die kleine Serviererin ein. *Ja aber der hat sich wenigstens entschuldigt, w\u00e4hrend meine Mutter meint, dass das normal ist, dass man das einem Kind nicht so ohne weiteres erz\u00e4hlt. Das *einem Kind* betont er ganz besonders. *Wie alt bist du eigentlich ?* fragt ihn der Jo *Ich war gestern 19 und als Geschenk hab ich erfahren, dass ich adoptiert bin* bitter klingen die Worte des jungen Mannes.<br \/>\n*Ich hab daraufhin meine Sachen gepackt und bin zu meinem Vater gezogen, nur die Papiere hab ich liegen gelassen und die hat mir meine Mutter heute nachgebracht und sie will, dass ich sofort wieder heim komme, zu ihr*<br \/>\n*Und wirst wieder nach Hause ziehen ? fragt die kleine Serviererin<br \/>\nInzwischen sind fast alle G\u00e4ste gegangen, nur der Herr Schiller sitzt noch an seinem Platz am Fenster.<br \/>\n*Nein, das wird er nicht*<br \/>\nAlle drehen sich ruckartig um.<br \/>\n*Papa ???*<br \/>\nDer Junge springt erstaunt auf und l\u00e4uft zum Herrn Schiller hin.<br \/>\nDer Dichter deutet seinem Sohn, dass er sich setzen soll<br \/>\nDie umstehenden Leute mitsamt der Frau Winter, die ausnahmsweise mal still ist, schauen erstaunt auf.<br \/>\nDa sitzt der Dichterf\u00fcrst ganz still und leise im Cafe und der Bub merkt nicht, dass sein Vater auch da ist.<br \/>\nDer Jo gibt den Leuten einen Wink, dass man die Beiden jetzt in Ruhe lassen soll.<br \/>\nEr geht zur Theke und stellt das schmutzige Geschirr zusammen, die Serviererin r\u00e4umt die Tische ab, von denen die G\u00e4ste schon gegangen sind und die Frau Winter nimmt ihren Einkaufskorb und verabschiedet sich, nicht ohne anzuk\u00fcndigen, dass sie wieder kommen wird, damit sie erf\u00e4hrt, was sich weiter getan hat.<\/p>\n<p>Kommt ihr auch wieder um weiter zu lesen :-)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Junge r\u00fchrt immer wieder in seinem Kaffee um, der Jo denkt, dass sich der Zucker langsam aufgel\u00f6st haben d\u00fcrfte, aber er will den Burschen nicht dr\u00e4ngen, denn offenbar tut sich der schwer mit seiner Erz\u00e4hlung. 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