Montags-Herz und Montags-Talk

Bei Frau Waldspecht gibt es jede Woche das “Montagsherz” , dort könnt ihr noch mehr Herzen ansehen.

Mein Montags-Herz hängt über einem Papier- Und Geschenkeladen in Wien.

Und jetzt zu meinem Wochenrückblick:

Die Woche hat besonders nett begonnen, denn ich hab mich mit meinen Forums-Mädeln zum Frühstück getroffen. Diesmal in einem für uns neuen Lokal. Es hat uns dort echt gut gefallen, vor allem die Bedienung war sehr nett und mir hat die Marmelade aufs dem Semmerl so gut geschmeckt.
Dürfte eine Hagebuttenmarmelade gewesen sein. Damit gibt es angeblich auch Krapfen, da muss ich nächstes mal zugereifen.
Leider hab ich total vergessen zu fotografieren.

Am Dienstag hat mich dann wieder mal dieser elende Husten ereilt.
Ich bin jetzt aber ziemlich sicher, dass das allergiebedingt ist.
Ich hab jetzt ein Medikament bekommen und einen Nasenspray.
Damit scheine ich gut zurecht zu kommen.

So hatte ich wenigstens viel Zeit zum Lesen.
Das Buch habe ich schon in der Vorwoche angefangen  und ich jetzt fertig gelesen hab:


Ende der Einsamkeit

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein

Das Buch war so schön, es hat mir echt leid getan, dass es zu Ende war.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall und guten Gewissens jedem empfehlen.

Quelle: Amazon

 

Seit Donnerstag Abend geht es mir wieder richtig gut.
Also am Freitag dann Wochenendeinkauf, muss halt auch sein, wenn ich auch nicht wirklich gern einkaufen gehe.

 

Das Wetter war am Samstag und am Sonntag wunderschön, sehr sonnig und warm, fast schon sommerlich könnte man sagen.
Mein Herzensmann und ich haben also unsere Kameras eingepackt und raus in den Botanischen Garten.

Heute haben wir dann einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt gemacht.

Ich wünsche allen eine schöne, hoffentlich frühlingshafte Woche !!

Der Freitags-Füller

Ich hab bei diesem Spiel, das es jede Woche bei BARBARA gibt, lange nicht mehr mit gemacht.
Jetzt hat mich die Lust dazu wieder gepackt.
Und ich werde versuchen wieder öfters den Freitagsfüller, wie der Name schon sagt, auszufüllen.

1. Die Kombination von hell und dunkel macht sich auf Fotos besonders gut.

2. Manche Wortmeldungen in der Politik sind überflüssig.

3.  Pizza mit Käse kann ich leider nicht essen.

4.  Hier sagt man nicht Karneval, denn in Wien ist das der Fasching

5.  Ich sag besser nicht, was ich von manchen jungen Eltern denke.

6.   Die Sonne  wärmt mich bei diesem Wetter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gutes Essen , morgen habe ich geplant, endlich den Wasserhahn zu reparieren  und Sonntag möchte ich gerne richtig ausschlafen !

Ich wünsche einen schönen Freitag !

Zur Info: Die fett geschriebenen Worte sind meine Füller, die normal geschriebenen Worte sind von Barbara vorgegeben.

Die angepatze Frau

* dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)

Das ist wieder mal eine U-Bahngeschichte, teil witzig für die Zuseher, teils ärgerlich für die Beteiligten.
Für jene die es nicht wissen können, weil keine Wiener, sei erklärt, dass seit irgendwann im Jänner, ein allgemeines Essverbot in der Wiener U-Bahn besteht.

Es war erst nur auf der Linie U6, weil dort offenbar viele Leute es für nötig gefunden haben, ihre Mahlzeiten in der U-Bahn einzunehmen.
Aber nicht, dass ihr denkt, man hätte dort picknickmäßig eine Serviette ausgebreitet und Teller und Besteck hervorgeholt, nein es wurden einfach Kebab, Pizza und Döner gefuttert, die eine etwas erhöhten Geruchsverbreitung hatten.

Nachdem das offenabr gut angekommen ist bei der Bevölkerung, hat man das allgemeine Essensverbot auf alle U Bahn Linien ausgedehnt. Und es per Piktogramm, Durchsagen ect. verbreitet.

Und nun zur heutigen Geschichte.
Es steigt eine junge Frau, ich hab sie auf knapp unter 30 geschätzt mit einem Becher Eis ein und nimmt neben einer anderen Frau Platz, die sie argwöhnisch anschaut, aber nichts sagt.
Die Frau löffelt mit seligem Blick ihr Eis, bis die U Bahn mit einen kräftigen Ruck stehen bleibt. Im dunklen Schacht sieht man nicht warum. Aber der Frau mit dem Eis entgleitet ein Löffelchen der Masse Eis und landet, anstatt im geöffneten Mund, auf ihrer Jean.
Nun ja, was solls, sie kramt mit einer Hand in ihrem Rucksack nach einem Taschentuch und versucht etwas ungelenk, weil ja der Becher Eis in der anderen Hand, samt Löffelchen ist, den Fleck weg zu putzen. Das gelingt ihr nur mäßig, eher vergrößert sich das Unglück.
Die Bahn fährt wieder an und sie kann das Löfferl wieder im Mund verschwinden lassen.
Genau bis zum nächsten Ruck, der diesmal gar nicht so heftig war, aber Frau war wohl durch den Fleck auf der Jean, den sie weiter argwöhnisch beäugt, etwas abgelenkt und *wies der Teufel will* landet die rosa-weiße Eismasse diesmal auf der Jacke ihrer Nachbarin.

Dass die nicht amüsed war, kann man sich vorstellen.
Mit einem *sans gscheit* – was soviel heißt wie *sind sie verrückt* (ja der Wiener Dialekt sagt nicht immer das was gemeint ist) pfaucht die Nachbarin die Eisesserin an.
Die zieht den Kopf ein wenig ein und murmelt ein *Tschuldigen*
Aber sie hat nicht mit der Reaktion der umsitzenden, anderen Fahrgäste gerechnet, denn die erklären jetzt einer nach dem anderen und auch durcheinander, dass doch ein allgemeines Essverbot besteht, dass man das doch auch sehen kann, wenn man nicht lesen kann (woher der gescheite Mann die Weisheit genommen hat, dass die Eisesserin nicht lesen kann, weiß ich nicht)
*Aber doch nur für Pizza und Döner, Eis stinkt ja nicht* kommt die wenig schlaue und leise Antwort der Patzerin.
Die angepatzte Frau will jetzt *die Daten* der Eisesserin haben, weil die muss die Reinigung der Jacke übernehmen.
Da ist sie aber grad an die Richtige gekommen. Als geübte Hausfrau sieht sie auf einen Blick, dass die angepatze Jacke waschbar sei und das schleudert sie der *angepatzten Frau* auch entgegen.
Im breitesten Wiener Dialekt schleudert sie der angepatzten Frau entgegen: “Steckens die Jacke in die Woschmaschin und lassens mi in Ruah”
Ehe sich die andere weiter aufregen hat können, weil sie ob so viel Frechheit, erst mal Luft hat holen müssen, hat die Eisesserin verschwunden., Den leeren Becher hat sie auf den Sitz gestellt.
Dort steht er vermutlich noch immer.

Ich hab das Schauspiel amüsiert verfolgt und mir gedacht, jetzt hab ich mir doch glatt die Karten fürs Simple (das ist eine Kabarett Bühne in Wien) erspart.


Montagstalk (4)

Und wieder ist das Wochenende vorbei und wir wollen zurück blicken auf die vorige Woche.
Erzählt uns doch davon…
Was hat euch in der Woche glücklich gemacht ?
Gab es auch den einen oder anderen traurigen Moment ?
Seid ihr einem Hobby nachgegangen ?
Was habt ihr gelesen ?
Seid ihr in der Stadt gewesen ? Habt ihr eingekauft ?
Wart ihr in der Natur oder in einem Museum ?

Nun hab ich genug gefragt.

Also zu meiner Woche.
Wir waren einige Male fotografieren.
Im Tiergarten Schönbrunn, am Wiener Naschmarkt und bei Madame Tussauds im Wiener Prater.

Der Wiener Naschmarkt ist einer der interessantesten Orte in Wien. Wir waren schon öfter da, jedes Mal hat dort der Bär gesteppt. Da ging es gar nicht so sehr um das gewöhnliche Einkaufen, er ist eher eine Sehenswürdigkeit, wo man ganz spezielle Dinge bekommt.
Und wo man auch ausgesprochen gut essen kann.

Diese Fotospaziergänge machen mich immer richtig glücklich. Ich kann beim Fotografieren die Welt um mich vergessen, damit auch eventuelle Sorgen und unangenehmen Dinge.

Ich lese zur Zeit *JEDERMANN* ein Krimi von Manfred Baumann. Der ist ein österreichische Autor und schreibt sehr gute Krimis, die in Salzburg spielen und in denen man auch jede Menge über diese schöne Stadt erfahren kann.


Etwas traurig war ich, weil mir nach den Fotowalks meine Füße und Knie so weh getan haben. Irgendwie halte ich nicht mehr sehr viel aus.
In der Stadt, gemeint ist also die Wiener Innenstadt, war ich diese Woche nicht und ich war auch nicht shoppen.
Also Geld gespart.
Wobei die Eintrittspreise sowohl im Zoo, als auch im Wachsfiguren Museum recht teuer waren.

Der Samstag war sehr ruhig und entspannt.
Wir haben eigentlich nichts getan, außer Fotos bearbeitet, ein wenig gehäkelt und im Blog gebastelt.

Der Sonntag musste zum Auskurieren der Verkühlung herhalten.
Das Wetter war ohnehin nicht gar so toll, da fiel es mir leichter nicht raus zu gehen.

Und jetzt würde ich mich freuen, wenn sich Einige von euch am *Montags-Talk* beteiligen würden.
Entweder hier in den Kommentaren, wenn ihr keine Blog habt oder im eigenen Blog ( dafür könnt ihr gern auch das Logo mitnehmen) und dann den Link hier in den Kommentaren einsetzen.
Ich wünsche euch eine schöne Woche und viel Spaß, was immer ihr vorhabt.

Ich hab gelauscht …..

Gestern waren wir in Schönbrunn, im Tiergarten.

Herrliches Wetter, in Wien sagen wir es herrscht “Kaiserwetter”.
Wir setzen uns, für eine kleine Pause auf eine der Bänke und genießen ein wenig die Frühlingssonne.
Auf der Nebenbank sitzt ein junges Pärchen.
Sie eine Urwienerin mit dem dazu gehörigen Dialekt, er offenbar zu Besuch in Wien.
Sie erklärt ihm was man alles in Wien sehen sollte.
Dabei meint sie, man sollte noch zur Gloriette gehen, wenn man denn schon in Schönbrunn wäre.
Er schaut sie etwas “sparsam” an und fragt was das denn sei, die Gloriette.

Ihre Antwort:
” Na des Häusl, des da so allein steht” 

Und so schaut das *Häusl* aus