Eine neue Bahngeschichte

Heute war ich mal wieder öffentlich, das heißt erst mit der U-Bahn und dann mit der Straßenbahn unterwegs.
Und da widerfuhr mir mal wieder eine Geschichte, die schon fast unglaublich klingt.
Ein sehr junger Vater sitzt mit seinem Sohn am Schoss, der Kleine war ca. 1 1/2 Jahre alt, das Jüngelchen quengelt, denn er wollte absolut nicht so sitzen wie Papa das wollte.
Er windet sich hin und her und irgendwann wird das dem Vater zu blöd und er lässt den Buben gewähren, was heißt, er stellt ihn einfach in den Mittelgang der Straßenbahn.
Jüngelchen läuft los und….. landet auf der Nase.
Hat mich nicht wirklich gewundert, weil so ein kleines Kind kann in der fahrenden Bahn schlecht die Balance halten.
Da erhebt sich einige Sitzreihen weiter eine junge Frau, die sich als Mutter des Buben outet, in einer Hand das Smartphone, von dem sie kaum weg sehen kann, mit der anderen Hand hebt sie den Sohnemann auf, trägt ihn zu ihrem Sitz, vor dem sich kein anderer Sitz befindet, setzt den Kleinen dort hin und schreibt auf dem Handy weiter:
Sie schaut das Kind nicht mal wirklich an und schon ist es passiert, der Kleine rutscht vom Sitz und liegt wieder am Boden der Straßenbahn, diesmal ist das Geschrei  noch ärger als beim ersten Sturz.
Nun erhebt sich der Vater, steckt seinerseits das Smartphone in die Jackentasche und gesellt sich zu Frau und Kind.
Der Bub weint immer noch. Also greift der Vater zu einem essbaren Tröstmittel und drückt dem Kind einen Krapfen in die Hand, der für die kleine Kinderhand sowieso schon mal viel zu groß war.
Und was meint ihr wo der Bub in den Krapfen rein gebissen hat ?
Genau dort wo die  Marmelade sitzt !
In einem Schwall ergießt sich die klebrige Masse über Gesicht und Anorak des Kindes, der seinerseits den Krapfen fallen lässt und versucht die Marmelade weg zu wischen.
Der Sitz der Straßenbahn hat auch einiges abbekommen.
Der Vater sucht verzweifelt in seinen Jackentaschen nach Taschentuch oder sonst einem Teil womit der den Sohn sauber machen kann.

Die Mutter schreibt inzwischen noch immer am Smartphone ohne ihren Blick zu heben.

Ich hab zwar keine kleinen Kinder mehr im Schlepptau, aber ein Feuchttücherl und eine Packung Taschentücher hab ich immer dabei.
Beides hab ich dem Vater angeboten, der sich sehr herzlich dafür bedankt hat.

Die Mutter schreibt immer noch und grinst vor sich hin.
Und erklärt dann laut und streng: Wir steigen aus !!

Ich hoffe die Fahrgäste, die als nächstes einsteigen werden, sehen rechtzeitig die Bescherung auf dem Sitz und bleiben nicht drauf kleben, wenn sie sich dennoch setzen.

Unglaublich solche Eltern !

Montags-Talk

Guten Morgen am Montag.
Wie war euer Wochenende ?
Wie war eure Vorwoche ?………… frage ich euch auch heute wieder neugierig !

Und schon wieder ist das Wochenende vorbei…. so stöhnen viele, die heute wieder zur Arbeit müssen.
Mich stört das ja nicht, ich hab ja irgendwie immer Wochenende.
Die vergangene Woche, die war sehr ereignisreich. Ich bin jeden Tag mit der neuen Kamera herum gelaufen.
Mein Mann hat sich jetzt die gleiche Kamera gekauft und wir waren sehr damit beschäftigt die diversen Funktionen zu erkunden.
Das hat richtig Spaß gemacht.
Und nachdem wir im Vorjahr, durch verschiedene Ereignisse nicht sehr viel fotografiert haben, hat uns das Fotofieber wieder  gepackt.

Am Samstag, also gestern waren wir auf der Wiener Donauinsel.
Kaum zu glauben, aber dort findet man sogar um diese Jahreszeit eine Menge Motive, die es wert sind aufgenommen zu werden.

Am Sonntag hab ich dafür dann wieder mal den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und gefaulenzt.
Ein kleiner Spaziergang war drin, einen Kuchen gebacken und lecker gekocht. Alles ohne Anstrengung.

Und jetzt seid ihr dran, ich freu mich auf den Bericht von eurem Wochenende und eurer Vorwoche.
In diesem Sinne einen gemütlichen “Montags-Talk”.
Entweder hier in den Kommentaren oder mit einem Beitrag in eurem Blog, den ihr dann hier verlinken könnt.

ich wünsch euch eine angenehme Woche !!

 

Das Sonntags-Foto

Dieser *Leuchtturm* steht in Wien auf der Donauinsel.

Der Leuchtturm war Teil der Kulisse der Bregenzer Festspielbühne 1989 und 1990. Er war Teil des Bühnenbildes des „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner.

Nach  1991 wurde eine andere Oper auf der Bühne in Bregenz gezeigt und somit war der Leuchtturm überflüssig.
Er wurde zerlegt und nach Wien transportiert, wo er 1991 anlässlich einer  Ausstellung  vor dem Technischen Museum Wien aufgebaut wurde.
1997 wurde er abermals zerlegt und an seinen heutigen Standort auf die Donauinsel gebracht.

Quelle: Wikipedia

 

Ich weiß nicht, wie es euch geht….

…. aber ich sehne mich schon sehr nach dem Frühling.

Schon klar, es ist noch nicht mal Mitte Februar, trotzdem freue ich mich über jeden Sonnenstrahl.
Ich würde auch schon so gerne wieder neue Frühlingsfotos machen, da eine frisch aufgeblühte Blume, dort eine Blüte auf einem Obstbaum.
Diese Zeit genieße ich immer sehr und freu mich daher auch schon richtig drauf.
Wenn ich dann am Morgen aus dem Fenster schau und es ist wieder grau in grau, obwohl die Wettertante am Vorabend, strahlend blauen Himmel versprochen hat, bin ich richtig enttäuscht.

Das Foto zeigt eine *Stinkende Nieswurz* , die hab ich am Donnerstag im Botanischen Garten fotografiert und die hat, für mich einen Hauch von Frühling versprüht und hat gar nicht gestunken *gg*. Immerhin die blüht schon fast.

Also hoffen wir, dass es in ein paar Tagen, maximal Wochen, mehr an Blüten geben wird und dass dann der Frühling tatsächlich kommt.