Mit den Öffis unterwegs – 14.02.18

Heute war ich wieder mal mit Bus und U-Bahn und später auch mit der Straßenbahn unterwegs.
Und da gibt es wieder Einiges zu erzählen.
Bei der Haltestelle, bei der ich einsteige, standen als ich ankam, schon sehr viele Leute, was mich vermuten ließ, dass schon länger kein Bus gefahren ist.
Mein Blick fiel auf die Anzeigentafel – 6 Min. – nun ja, kann man nichts machen ;-)
Der Bus war rappelvoll, eigentlich eh wie immer auf der Linie 14A.
Heimlich hoffte ich ja, dass gleich ein zweiter Bus hinter her kommen würde, aber mitnichten. Also hab ich mich rein gequetscht.
Nach 2 Stationen war Endstation – der Bus wird kurzgeführt.
Nun muss man wissen, dass da eine Remise für Busse und Straßenbahnen ist und da die Fahrer meist wechseln. Das ist schon ein ziemlicher Aufwand, aus Sicht der Fahrer, denn der eine muss seinen Kram zusammen klauben, der andere muss es sich häuslich einrichten. Das dauert….
Aber heute hat der Fahrer gleich mal alle Leute aus dem Bus geworfen. Die ganze Menschenmenge, ein voller Bus beherbergt schon eine ziemliche Horde Leute, trabte los, denn der nächste Bus wäre auch erst in 7 Min. gekommen.
Da bei der nächsten Station der Bus sich sowieso meist leert, weil man da umsteigen kann zur U-Bahn, sind die meisten Leute also gleich zu Fuß gegangen.
Das Gemecker war groß, man munkelte von zu wenig Personal, bzw. zu viele Fahrer sind krank ect.
Keine Ahnung was da los ist bei den Wiener Linien, denn das ist diese Woche schon das dritte Mal, dass der Bus dieser Linie kurz geführt worden ist, zweimal ist mein Mann drin gewesen und heute ich.
Die Fahrpreise sind Anfang Jänner ziemlich erhöht worden, das schmeckt den Kunden der Wiener Linien sowieso nicht und wenn man dann mehrmals die ‘Woche aus dem Bus komplimentiert wird, dann erhöht sich der Groll natürlich.

Aber es ging dann munter weiter. Auf die U-Bahn musste ich ebenfalls 7 Min. warten.
Da fährt übrigens auch nur jede 2. Bahn bis Endstation, ich hatte aber Glück, soweit musste ich nicht fahren.
Dafür stand eine U-Bahn parat als ich den Rückweg angetreten habe und die war noch dazu gähnend leer, obwohl es da grad 16.00 Uhr war, also der Beginn der sogenannten Stoßzeit.

Den Bus 14 A hab ich mir dann nicht angetan, Wartezeit diesmal 10 Min.
Dafür nahm ich die Straßenbahn der Linie 6, ziemlich voll, aber nicht so voll, wie die die mir davon gefahren ist und die kam auch schon nach 2 Min.
Da saßen einige Kantenhocker.
Der aufmerksame Leser meiner Geschichten weiß, dass das Leute sind, die am Innenplatz sitzen und den Fensterplatz leer lassen.
Bis vor einiger Zeit hab ich mich über diese Leute nur geärgert, jetzt ersuche ich, dass sie mich auf den leeren Platz setzen lassen.
Manche rutschen rein, die meisten stehen auf uns lassen mich durch.
Fein, so hab ich meist einen Sitzplatz.
Heute also wieder eine Kantenhockerin, die war nicht amused dass ich an ihr vorbei wollte, sie murmelte etwas von:”Mir tun die Knie so weh” – tat mir zwar leid für sie, aber ich wollte trotzdem sitzen.
Da ich nach 3 Stationen aussteigen wollte, musste sie nochmal aufstehen, wieder Gemecker, diesmal so laut, dass man sie verstehen konnte. “Jetzt muss ich wieder aufstehen, mir tun eh die Knie so weh”
Ich meinte dann nur, dass ich ja schlecht bis zur Endstation fahren kann, nur damit sie nicht wieder aufstehen muss.
Was auch nichts genützt hätte, denn spätestens dort müsste sie sowieso aufstehen.
Sie hat aber aus der Situation nichts gelernt, weil sie hat sich wieder an die Kante gesetzt.
Schwupps war ein junger Mann zur Stelle, der sie bat, ihn rein setzen zu lassen.
Wie heißt es so schön: Wer nicht hören kann, muss fühlen !!

https://fruehstueckbeiemma.com/mit-bus-und-bahn/

 

Bookmark the permalink.

5 Responses to Mit den Öffis unterwegs – 14.02.18

  1. Birgitt says:

    …da kann man was erleben, wenn man so unterwegs ist…bei meinem Wienbesuch im letzten Jahr habe ich nur gute Erfahrungen mit U-Bahn und Straßenbahn gemacht, da hatten wir wohl Glück…besonders gefreut haben mich die vielen freundlichen aufmerksamen WienerInnen, wir haben dann schon gesagt, da muß man sich mit dem Stadtplan nur mal Luft zufächeln, schon fragt Jemand, ob er weiter helfen kann…eine Frau ist mit uns eine Haltestelle mit der Straßenbahn weiter gefahren, um uns zu zeigen, wo wir umsteigen müssen…das habe ich so noch in keiner Großstadt erlebt, ich bin sehr begeistert,

    liebe Grüße Birgitt

  2. Susanna says:

    ja das Öffi Fahren ist mitunter echt mühsam und ich find total schade, dass es bei den neuen Straßenbahnen nicht mehr wie früher eine ganze Reihe mit Einzelsitzen gibt. Ich mag absolut nicht beim Fenster sitzen und von Fremden eingezwickt sein, da steh ich lieber wenn ich keinen Rand oder Einzelsitz bekomme. Zum Glück hab ich nicht mehr so weit wie früher, 1x 4 Stationen, dann umsteigen und nochmal 4 Stationen.

    • Peggy says:

      In meinem Alter gebe ich zu, sitze ich lieber.
      Manche Busfahrer fahren auch dermaßen wild, dass sie dann irgendwann bremsen müssen, seis vor Ampeln oder Fußgeherübergängen, dass man Angst haben muss, durch den Bus zu fliegen.

  3. die3kas says:

    Eine ähnliche Tour hatte ich am Dienstag auch. Erst mal S-Bahn-Verspätung, dann Ausfall der Bahn, dann proppe voll. Dann pünktliche Bahn, dann die Kantenhocker. Ich fahre die Bahn fast bis zum Ende, da sitze ich gerne direkt am Fenster und die Bahn wird immer leerer.
    Scheinbar sind etliche Fahrer krank…Keine Bahn kam wie sie sollte. Es sass auch eine Frau dabei, die nur am meckern war. Jeden jammerte sie die Ohren voll… Ob das was ändert? ;-)

    Liebe Grüsse, kkk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.