Frau Huber und die kleine Mimi

frauhuber1Das Kätzchen Mimi hat sich bei Frau Huber gut eingelebt.
Nachdem sie die Wohnung inspiziert hatte und das erste Mal am Futterschüsselchen genascht hat, war die Welt der kleinen Mimi offenbar in Ordnung. Hier fühlt sie sich wohl, hier ist sie zu Hause.
Die Hängematte, die die Frau Huber an der Heizung angebracht hat, hat Mimi sofort in Beschlag genommen.
Unglaublich dass so ein kleines Katzenkind gleich weiß, dass das Stück Stoff da an dem Heizkörper für sie bestimmt ist.
Auch das für sie bestimmte Körbchen hat sie ganz allein gefunden.
Frau Huber hat nun den ganzen Tag zu tun, sie schaut der Kleinen sehr gern beim Spielen zu und hat dadurch schon die eine oder andere Fernsehsendung verpasst. Das hat ihr aber gar nichts ausgemacht, denn das Ersatzprogramm war mindest genau so spannend.
Und Mimi scheint eine besonders kuschelfreudige Katze zu sein. Am Abend, beim fernschauen, rollt sie sich neben Frau Huber zusammen und stupst sie immer wieder an, wenn sie gestreichelt werden will.
Zu gern hätte sie im Bett bei der Frau Huber geschlafen, aber das hat sie sich vorher geschworen, Katze kommt nicht ins Bett.
Und seither ist die Schlafzimmertür der Frau Huber geschlossen, wenn sie zu Bett geht.

Mimi hat sich damit abgefunden. Erst maunzt sie ein paar Minuten vor der Tür, wohl in der Hoffnung, dass sich die Frau Huber erweichen lässt und sie doch ins Bett darf, dann aber trollt sie sich in ihr Körbchen und schläft dort tief und fest.
Am Morgen allerdings kennt Mimi kein Pardon, wenn sie der Hunger überkommt, dann wird laut gemaunzt, bis die Frau Huber im Bademantel auf der Bühne erscheint und die Futterschüssel füllt.
Die Beiden unterhalten sich auch schon sehr heftig.
Frau Huber erzählt Mimi aus ihrem Leben, von ihren Geschwistern und ihren Eltern und natürlich auch von ihrem Mann Leo. Mimi scheint das sehr zu interessieren, denn sie sitzt dabei auf Frau Hubers Schoß und spitzt die Ohren. Ab und zu antwortet sie miauenderweise sogar.
Es ist herzallerliebst den beiden dabei zuzusehen.
Sind ein richtig nettes Paar geworden, die Lintschi Huber und ihre kleine Katze Mimi.

Habt ihr eine Katze ? Oder ein anderes Haustier ?

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

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2 Responses to Frau Huber und die kleine Mimi

  1. Susanna says:

    Nein. Hunde mag ich generell nicht so, Katzen zwar sehr gerne, aber ich würd keine eigene wollen. Mir möcht mir die ständige Verantwortung mit füttern, Kisterl machen, auch Tierarztbesuche etc. nicht antun und jederzeit spontan was unternehmen und wegfahren können…. Wenn man so alt ist wie die Frau Huber und die meiste Zeit alleine zu Hause ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass so ein Kätzchen was schönes ist, umgekehrt was wenn es ihr selber grad nicht so gut geht und sie sich dann auch noch um die Katze kümmern muss… Kistern reinigen ist in dem Alter sicher auch nicht mehr so einfach oder sie zum Tierarzt schleppen… das sind halt so die für und wider die mir dabei durch den Kopf gehen, sodass ich unterm Strich keine würd haben wollen 😉

  2. Marion says:

    Es ist schon schön ein Haustier zu haben, aber wenn man sich dafür entscheidet grenzt es ein aber auch ein. Ich wollte kein Haustier mehr und habe nun Snoopy.Zu Ihm kam ich wie die Jungfrau zum Kind…sage ich immer. 😉 Ein Hund ist wie ein Kind was nie erwachsen wird.

Sag bitte was dazu - ich freu mich darüber