Frau Huber und der Muttertag

frauhuber1Frau Huber hat ja eine Tochter, die Linda und bei der Geburt von der Linda da war die Frau Huber schon fast 40 Jahre. Man muss bedenken vor fast 40 Jahren, da war das nicht so selbstverständlich wie Heute, dass man in dem Alter noch Kinder bekommt.
Sie war eine sogenannte Spätgebärende und die Ärzte haben bedächtig mit dem Kopf gewackelt, als sie die Schwangerschaft festgestellt haben. Aber alles ist gut gegangen und die Linda ist pumperlgesund zur Welt gekommen.
Heute bekommen viele Frauen erst um die 40 ihr erstes Kind und jeder findet das ganz normal.
Die Frau Huber wurde damals von einer Nachbarin gefragt, ob das jetzt ein Wechselbalg ist. Da war die Frau Huber beleidigt. Nicht wegen dem Wechsel, sondern weil man ihr Ungeborenes ein Balg genannt hat.
Ja die dubiosen Ausdrücke der Leute !!!

Morgen ist Muttertag und viele werden mit ihren Kindern und Enkeln feiern.
Auch die Frau Huber freut sich auf den gemütlichen Sonntag bei der Linda und hofft, dass es schönes Wetter gibt, weils dann alle im Garten sitzen können.

Wie feiert ihr den Muttertag ?
Ist er euch wichtig ?

Ich freu mich auch, meine Kinder um mich zu haben, aber nicht wegen dem Muttertag, sondern weils einfach schön ist, wenn wir alle beisammen sein können und sich jeder ein paar Stunden Zeit nimmt.
Weil Zeit ist heute wirklich schon ein kostbares Gut !

 

Urheberrechte/© Andrea Voss

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6 Responses to Frau Huber und der Muttertag

  1. Susanna says:

    Meine Mutter war auch schon 35 als ich auf die Welt kam und ich war in der Klasse damals die einzige mit einer „alten“ Mutter. Kann mir also vorstellen wie es Frau Huber bzw. Linda ging. Meine Mama legt schon Wert auf den Muttertag, aber wenn wir 1 Woche davor oder danach „feiern“ dann ist es auch kein großes Problem. Das Argument, dass dann alle Lokale so voll sind akzeptiert sie durchaus 😉

  2. teafortwo says:

    Habe letzte Woche mit meiner Mutter telefoniert, um das ausgefallene Mittagessen vom 1. Mai auszumachen und hab sie gefragt, wann sie Zeit hat. Ihre Spontanantwort „Nur nicht am Sonntag – da sind alle Lokale voll!“ GsD hat sie für sich (und uns) vor Jahrzehnten den Muttertag abgeschafft… Wir kümmern uns das ganze Jahr um sie – da braucht es diesen einen Tag nicht.

  3. Manzanita says:

    Meine Mutter hat den Muttertag abgelehnt. 1. Weil er aus USA zu uns übergeschwappt ist, 2. weil sie der Meinung war, dass dieser Tag überhapt nichts mit der Emanzipation zu tun hat, 3. weil im 2. Weltkrieg dieser Tag noch zum Feiern forciert wurde, 4. weil sie die Konsumtrottelei nicht mochte.

    Bei uns war der Muttertag also nicht groß angesagt.

    Meine beiden Omas wollten hofiert werden, genauso wie meine Schwiegermutter auch jetzt noch genießt, groß gefeiert und ausgeführt und reich beschenkt zu werden.

    Sicher, Mütter sollen geehrt werden, sie haben uns zur Welt gebracht, uns genährt, und erzogen und viele viele Sachen beigebracht, aber warum sollte ich meine Mutter nur an einem Tag im Jahr ehren ?`

  4. Linda says:

    Seit die Kindergarten- und Grundschulzeit vorbei ist, ist mit Muttertag nur noch selten was, grins, aber das ist auch egal, klar freut sich die Mutter, wenn am Muttertag an sie gedacht wird, aber noch viel mehr freue ich mich, wenn einfach so an mich gedacht wird, und das ist, bei erwachsenen Kindern, auch nicht selbstverständlich. Es sind die kleinen Dinge, die mich dann glücklich machen. Morgen wird das Haus sowieso so gut wie fast ganz leer sein, also Muttertag? Der steht eben im Kalender und bringt den Geschäften Geld ein.
    Liebe Grüße!

  5. Terragina says:

    Ganz ehrlich? Ok, es gibt den Muttertag und ich sehe auch zu, dass ich meiner Mama eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lasse. Aber im Grunde ist dieser Tag doch auch wieder ein Tag der Blumenindustrie und das mag ich nicht unterstützen.

    Schließlich hat das Jahr noch 364 bis 365 andere Tage, an denen die Mutter genauso wichtig sein sollte.

    Und auch von meinen Kindern erwarte ich nicht, dass sie mich am Muttertag betüteln und meinen, sie müssten an diesem Tag alles anders machen als sonst.

    Bin ich zu hart? Nein, das ist meine ur-eigene Meinung.

    Viele liebe Grüße,
    Kerstin

  6. Hans-Georg says:

    Meine Mutter ist eine „Muttertagsmutter“, d.h. sie möchte gern zum Muttertag hofiert werden, auf die eine oder andere Art. Ist ja halt Muttertag. Ich war gestern schon bei ihr, 2 x ca. 65 km mit dem Wagen gefahren – 1 x hin und 1 x zurück. Hab ihr 2 Blühpflanzen für ihre Terrasse gebracht.
    Wenn man nur am Muttertag an seine Mutter denkt ist der Tag eigentlich überflüssig. Immer mal wieder ein Besuch, ein kleines Geschenk – das ist es doch, was die Verbindung zwischen Kindern und Müttern ausmachen sollte. Nur am Muttertag – nein, das ist der falsche Weg. Aber es gibt halt Mütter – so wie meine – für die ist der Muttertag wichtig.

Sag bitte was dazu - ich freu mich darüber