Weihnachtsstern
Nov 5th, 2008 by Peggy
Neben dem Christbaum ist keine Pflanze so untrennbar mit dem Advent verbunden wie der Weihnachtsstern. Dass das schmucke Wolfsmilchgewächs ausgerechnet zu dieser Jahreszeit in allen Geschäften zu finden ist, hat seinen Grund, denn im Gegensatz zu anderen Blumen, die vorwiegend im Frühjahr und Sommer blühen, gewinnt Euphorbia pulcherrima erst ab Anfang Oktober an Farbe, wenn die Tage wieder kürzer werden.
Wer sich einen Weihnachtsstern zulegt, sollte vor allem darauf achten, dass dieser nicht bei frostigen Temperaturen an der Zugluft beispielsweise beim Geschäftseingang steht. Auch beim Transport ist es wichtig, die wärmeliebende Pflanze vor allzu großer Kälte zu schützen und gut einzupacken. Die eher unscheinbaren, gelben Blüten, die sich in der Mitte der auffälligen, zumeist roten Hochblätter befinden, sollten zudem noch frisch aussehen und nicht verwelkt sein. Am wohlsten fühlt sich der Weihnachtsstern bei rund 20Grad C, wobei starke Temperaturschwankungen ebenso zu vermeiden sind wie allzu große Trockenheit und Staunässe.
Verliert der Weihnachtsstern seine roten Blätter und Blüten, muss er jedoch noch lange nicht weggeworfen werden. Es genügt ihn im Frühjahr auf ca. 15 cm zurück zuschneiden und ein wenig trockener zu halten. Im Sommer sollte man ihn dann etwas stärker gießen und düngen. Werden die Tage schließlich wieder kürzer und sind keine störenden Lichteinflüsse wie Zimmerlampen oder Straßenlaternen vorhanden, beginnt der Weihnachtsstern abermals zu blühen und rote Hochblätter auszubilden. Nötigenfalls kann man die über zwölf Stunden unbedingte Dunkelheit auch mit Hilfe eines Kübels oder einer ähnlichen Abdeckung - beispielsweise täglich von 18.00 bis 8.00 Uhr - erzeugen. Mit der richtigen Pflege kann somit jeder jahrelange Freude mit einem Weihnachtsstern haben.





[…] Ganz wichtig: Weihnachtssterne vertragen überhaupt keine Zugluft. […]