Kohlrabigulasch

Ich liebe für mein Leben gern, Kartoffelgulasch.
Aber Kartoffeln gehen im Moment eher nicht, also hab ich mein Gemüsefach durchforstet und beschlossen, was Kartoffeln können, das können Kohlrabi wohl auch.
Und so entstand das
Kohlrabigulasch.

2 Kohlrabi – schälen und würfeln
1kl Zwiebel – fein hacken
1 Knolle Jap. Knoblauch – ebenfalls fein gehackt
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL geräuchertes Paprikapulver
1 KL Suppenpulver (ohne Glutamat)
1 EL Cremefin – Rahmersatz
1 KL Flohsamenpulver – zum Binden

Nun wird das Ganze wie ein normales Kartoffelgulasch zubereitet.
Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch dazu (aufpassen der wird schnell schwarz)
Die Kohlrabi hab ich in kleine Würfel geschnitten und ebenfalls angedünstet, Paprikapulver dazu, schnell mit Wasser aufgießen und Suppenwürze, Salz und Pfeffer zugehen.
Und dann dsa Ganze solange köcheln lassen, bis die Kohlrabiwürferl weich sind.
Mit dem Flohsamenpulver binden, dabei sehr vorsichtig dosieren, zu viel kann schnell zu dick werden und dann mit dem Cremefin verfeinern.
Anstatt dem Flohsamenpulver kann man auch einige Kohlrabiwürfel wegnehmen, die pürieren und wieder zugehen, macht bestimmt auch sämig.

Ich hab dann noch ein Geflügelwürstchen in Scheiben geschnitten und zum Gulasch gegeben.

Die Menge ergibt ca 2-3 Portionen.

Guten Appetit !

Wiener Zwiebelrostbraten

1zwiebelrostbraten1
Heute gibt es wieder ein typisches Gericht aus Wien.
Der Wiener Rostbraten wird nicht, wie vielleicht anderswo, kurz gebraten, sondern weich gedünstet.
Dadurch verbinden sich die Aromen des Fleisches besonders gut mit dem Saft.

 

Dafür braucht ihr:

4 Stück Rostbraten je ca. 200 g
4 große, in Ringe geschnittene Zwiebeln
Fett zum Braten
Rindsuppe nach Bedarf
Mehl zum Wenden
1 EL Butter
Pfeffer und Salz

Und so gehts:

Die Rostbratenscheiben klopfen, am Rand mehrmals einschneiden, leicht salzen und pfeffern.
Rostbraten in Mehl wenden, dann beidseitig in Fett braten (immer ein Stück nach dem anderen)
Wenn alle Scheiben geröstet sind, das Fleisch warm stellen und das Fett aus der Pfanne abgießen.
Einen Esslöffel Butter in derselben Pfanne schmelzen, 1 bis 2 Zwiebeln in Ringe geschnitten, darin braten
bis die Zwiebelringe braun sind, dann die Rostbratenscheiben wieder in die Pfanne legen, mit Suppe aufgießen und weich dünsten.
Jetzt die restlichen Zwiebelringe,leicht in Mehl wenden und in reichlich Fett goldbraun rösten, abtropfen lassen und salzen.
Zwiebelrostbraten auf Tellern verteilen, Saft zugießen und mit den gerösteten Zwiebelringen garnieren.
Dazu isst man Bratkartoffeln.

Wiener Küche – Mohnnudeln

mohnnudelnMOHNNUDELN
sind eine Schmankerl der Wiener Küche.
Ich glaube ja, dass sie heute gar nicht mehr so oft gekocht werden, weils doch ein klein wenig aufwändiger ist, den Erdäpfelteig selbst herzustellen.
Man kann natürlich auch fertige Gnocci dafür hernehmen und dann nur noch die Mohnbrösel selbst herstellen. Aber selbst gemacht schmecken sie einfach köstlicher.

Für die Nudeln braucht ihr:

500 g Erdäpfel (mehlig)
40 g Butter
100 g Mehl
50 g Hartweizengrieß
50 g Maisstärke (Maizena)
100 g Topfen (20 % Fettgehalt)
1 Ei
1 Eidotter
Muskatnuss (gerieben)
Salz

Für die Mohnbrösel:
150 g Mohn (fein gerieben)
80 g Butter
4 cl Rum
4 EL Staubzucker
2 EL Semmelbrösel
Staubzucker (zum Bestreuen)

Und so gehts:

Die geschälten Erdäpfel in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Noch heiß durch eine Erdäpfelpresse drücken.
Mit Butter, Mehl, Maizena, Topfen, Ei, Eidotter, Grieß, Salz und Muskatnuss zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Eine 3 cm dicke Rolle formen und daumendicke Stücke abschneiden.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit der Handfläche zu kleinen Nudeln wutzeln (formen).
Die Nudeln in einen großen Kochtopf legen (achtgeben, dass sie nicht zusammen kleben) und leicht wallend ca. 5 Minuten ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen.

Für die Mohnbrösel die Butter aufschäumen und alle Zutaten gut vermengen. Die fertigen Nudeln darin schwenken. Mohnnudeln mit Staubzucker bestreuen und anrichten.
Dazu schmeckt besonders gut ein selbstgemachter Zwetschkenröster.

Wiener Küche – Butterschnitzeln

butterschnitzeln
Ich möchte euch hier gerne traditionelle Gerichte aus Wien vorstellen.

Dazu gehören BUTTERSCHNITZELN, die mit Schnitzeln im eigentlichen Sinn nicht sehr viel zu tun haben.
Aber lest selbst:
Butterschnitzel sind eine spezielle Form der Faschierten Laibchen, allerdings aus Kalbfleisch und nicht aus Rind/Schweinefleisch und sie werden nach dem Anbraten in einer Bratensauce geschmort.

Zubereitung:
Es wird zuerst Kalbfleisch, mit in Obers oder Milch  eingeweichten, altbackenen Semmeln durch den Fleischwolf gedreht und die Masse mit Eiern zu einem Teig verarbeitet.
Gewürzt wird mit Salz, schwarzem Pfeffer, Muskat sowie etwas Zitronensaft.
Anschließend werden aus dem Teig handtellergroße Laibchen geformt, die in sehr wenig Semmelbröseln gewendet und in Butter auf beiden Seiten angebraten werden. Dann werden die Laibchen in eine Pfanne oder Auflaufform gegeben, der Bratensatz mit Kalbsfond (oder anderer Suppe) abgelöscht und dazu gegeben.
Schließlich werden Butterflocken auf die Laibchen gesetzt und alles im Backofen zu Ende geschmort.

Typische Beilagen sind Petersilie-Erdäpfel oder Erdäpfelpüree und grüner Salat.

Auberginenaufstrich

aubergineIch liebe ganz einfache Gerichte, die nicht viel Aufwand verursachen und trotzdem gut schmecken.
Dieser Aufstrich erfüllt diese Kriterien.
Ihr solltet ihn einfach mal versuchen und dann ein richtig gutes, frisches Brot dazu nehmen.

 

Man nimmt dafür:

1 große Aubergine
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Petersilie
Salz und Pfeffer

Und so gehts:

Die Aubergine bei 200°C im Backofen so lange backen, bis die Schale Blasen wirft (30–40 Minuten).
Aubergine auskühlen lassen, abschälen und grob zerschneiden.

In einer Schüssel Aubergine, Knoblauchzehen, Petersilie und Olivenöl pürieren und den Auberginenaufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken.