Weihnachten ist fast vorbei

Foto@ Andrea Voss

Wünsche allen meinen Lesern und Leserinnen einen schönen 2. Weihnachtstag und hoffe, dass auch bei euch Stress und Hektik vorbei ist.
Wir hatten einen wunderbaren Weihnachtsabend, mit Kindern und Schwiegersöhnen. Mit liebevoll ausgesuchten Geschenke, die mich teilweise zu Tränen gerührt haben und gutem Essen.
Ich bin dankbar für meine Familie., meine wohlgeratenen Kinder und meinen liebevollen Mann.

Ganz langsam gleiten wir nun wieder in den Alltag, heute wollen wir unsere Kameras auspacken und uns auf den Weg in die Stadt machen um wieder neues Futter an Fotos zu bekommen. Das Wetter scheint dafür gut zu sein, zumindest regnet es nicht.
Vielleicht finden wir auch noch einen Punschstand, der noch offen hat oder wir setzen uns in eins der tollen Cafes unserer Stadt und gönnen und eine gute Jause.

Merry Christmas !!

Steigen sie aus….

Ihr kennt ja meine Bus- und Bahngeschichten, aber ab und zu fahre ich auch mit einem Taxi, manchmal auch mit meinem Mann gemeinsam.
Und da haben wir folgende Geschichte erlebt…..

taxiEs war ein regnerischer Abend und wir wollten eigentlich die Lange Nacht der Museen mit Freunden erleben.
Aber irgendwie wurde die Gruppe immer kleiner und dann haben auch mein Mann und ich uns entschlossen nach Hause zu fahren.
Leider hatten wir keinen Schirm mit und an der Haltestelle der Straßenbahn wurde es recht ungemütlich, als die Leuchttafel 20 min Wartezeit angezeigt hat.
Also haben wir entschieden, wir nehmen ein Taxi. Na ja, es kam wies kommen musste, kein Taxi in Sicht. Murphy lässt grüßen… Wir stiefelten also mit hochgestellten Kragen auf die andere Seite des Platzes, in der Hoffnung, da ein Taxi anhalten zu können.
Und tatsächlich, es dauerte nicht lange, da war ein Auto mit gelber Leuchtschrift in Sicht, das wir durch Handzeichen angehalten haben. Froh endlich im Trockenen zu sitzen sagt mein Mann die Adresse an und meint, er möge da gleich nach rechts abbiegen, das wäre der kürzeste Weg.
Der Fahrer hat nicht mal „Guten Tag“ gesagt, startet los und biegt nach links ab – ja aber hallo, ist der taub ???
Mein Mann mag sowas nicht grad sehr gern und macht den Fahrer drauf aufmerksam, dass er doch rechts gesagt hat, worauf der gute Mann auf die Bremse steigt, mitten auf der Straße, im fließenden Verkehr, stehen bleibt und schreit: „Steigen sie aus“
Ich dachte erst ich hab mich verhört und sag noch „wie bitte ??“
„Aussteigen hab ich gesagt, aber sofort“ kommt barsch die Antwort.
Ja schon klar, wir haben es verstanden, aber dennoch brauchten wir einen Moment um zu verstehen, was der Taxler gemeint hat.
Da kommt nochmal „Sie sollen sofort aussteigen“ – na gut, wir tun wie uns gesagt wird. Um ehrlich zu sein, wir wussten wirklich nicht wie uns geschah und warum uns der aus seiner Karre geworfen hatte, aber wir sind doch etwas geschockt und fragen nicht mal nach.

Erst nach einer geraumen Weile, merken wir, dass man an der Kreuzung nicht nach rechts abbiegen darf, wenn man sich  in der Fahrbahn befindet, wo wir eingestiegen sind.
Und offenbar war der gute Mann sauer, dass man von ihm das verlangt hat.
Nur hätte er das ja sagen können – irgendwie war der wirklich schräg drauf.

Wir haben uns dann auf die andere Straßenseite gestellt und das nächste Taxi angehalten welches uns dann heil und ohne böse Worte heim gebracht.

Ja Wien ist tatsächlich manchmal anders…….

5 ° und die Heizung spinnt

heizenIrgendwie bin ich gestern mächtig sauer gewesen.
Ich tappse frühmorgens barfuß ins Wohnzimmer und finde es irgendwie ungemütlich.
Der Grund dafür ist schnell gefunden, der Heizung war nämlich genau so kalt wie mir.
Normal bleibt bei uns ja über Nacht das Fenster mindest gekippt, aber am Abend vorher hat mein Herzensmann das wohl übersehen und gut wars, denn so war es zwar ungemütlich, aber nicht wirklich kalt.
Da schon vorige Woche die Heizung ausgefallen war, die aber nach einem Anruf bei der Fernwärme wieder ansprang, dachte ich zuerst, das wäre jetzt eben wieder so, nur ohne Anruf.
Das war ein Irrtum und um 10.00 Uhr hatte ich dann genug und hab die Störungsnummer der Fernwärme Wien gewählt.
Die gute Frau am anderen Ende der Leitung meinte erst das Gebrechen sei nur in unserer Wohnung, aber ich musste sie eines Besseren belehren, denn die Heizung der Nachbarin war ebenfalls kalt.
Gut, dann muss die komplette Anlage überprüft werden und das kann erst am nächsten Tag erfolgen, weil die sind voll mit Störungsaufträgen.
Na sehr nett ! – Aber wohl nicht zu änderen.
Also hab ich mir Kuschelsocken angezogen, ein Weste und eine Decke vorbereitet.
Danach hab ich halt ein wenig Haushalt gemacht, wenn man sich bewegt wird einem nicht so schnell kalt.
Nach 2 Stunden, beim Ausräumen der Waschmaschine komm ich so nebenbei am Heizkörper an und siehe da…….
Es war wieder warm !

Nun bleibt zu hoffen, dass das der letzte Ärger mit der Heizung für diesen Winter war.