Urlaubsschmankerl II – Essen im Hotel

Im Hotel fanden wir es auf den ersten Blick ganz wunderbar.
Es gab 5 Restaurants, jeweils mit Buffet – man fand also immer was Leckeres zu Essen.
Egal ob Fisch, Fleisch, Nudeln, Reis, Salat – alles war da.
Da ich sehr anfällig auf Magen/Darmerkrankungen bin, habe ich Blattsalate gemieden und mich eher an Gurke und Tomate gehalten.
Eis hab ich ganz weg gelassen, aber das esse ich ja auch daheim nicht, außer ich mache es selbst, weil ja meist Milch drin ist und die vertrage ich sowieso nicht.
Das Frühstück war hervorragend, jeden Tag gab es frisch gepressten Orangensaft, Obstsalat, Gebäck und Marmeladen, sowas von gut.
Die Anlage hat uns auch sofort total gut gefallen und da wir schon ein wenig Hintergrundinformationen hatte, haben wir gleich mal die Relaxzone am Strand für uns ausgesucht.
Nicht nur, dass es dort sehr ruhig war, haben uns dort auch die diversen „Verkäufer“ nicht belästigt.
Es mag ja Leute geben, die es mögen, wenn ihnen Massagen, Fußpflege und Kamelritte am Laufenden Band angeboten werden, wir mögen das ganz und gar nicht.
Auch waren die meisten Eltern mit Kleinkindern auf der anderen Seite der Anlage, dort wo es einen flachen Sandstrand gibt. Ich fand diese Regelung sehr angenehm.
Die Riesenrutschen und Kleinkinderpools waren überhaupt auf der anderen Seite der Anlage, wo es viele kleine Bungalows gab, die extra für Familien mit Kindern eingerichtet sind.
Die meisten Familien haben sich sehr gefreut, weil sie da nicht so weit laufen mussten um ihre Kinder zum Spielplatz oder zum Pool zu bringen.
Beim Essen waren dann wieder alle vereint und ich hab nur so gestaunt, wie manche Eltern mit ihren Kindern bei den Mahlzeiten umgehen.
Da wurde einem Kind ein Handy hingestellt, auf dem Comics flimmerten und dabei dem Kind Bissen um Bissen in den Mund gesteckt. Dem Kind war offenbar gar nicht bewusst, dass es Essen gab, denn es sah mit offenem Mund dem Geschehen am Handy zu und machte ihn nur zu, wenn was rein geschoben worden ist.
Ich hätte mir das bei meinen Kindern nicht vorstellen können, das zu machen.
Fernsehen beim Essen war absolut tabu.
Ein anderes, schon etwas größeres Kind wurde von der Mutter aufgefordert: „Mund auf“ – “ Mund zu“- „kauen“- „schlucken“. Und das bei jedem Löffel und jeder Gabel Nahrung !
Irgendwie dachte ich beim ersten Mal, dass das Kind vielleicht behindert sei, aber wenn es genug hatte bzw die Mutter meinte, es wäre genug hat sich das Kind ganz normal verhalten.
Von den wirklich vielen Kindern die im Speisesaal herum gelaufen sind, sich dann einen Bissen vom Tisch der Eltern geholt haben und dann wieder eine Runde gedreht haben, rede ich gar nicht, das scheint normal zu sein, dass ein Kind beim Essen nicht sitzen muss.
Da bin ich vermutlich altmodisch, weil meine Kinder mussten beim Essen am Tisch sitzen bleiben, aber wie gesagt, das ist viele Jahre her, meine Töchter sind beide an die 40 Jahre alt.

Demnächst erzähle ich dann noch mehr…..

Die Frage des Tages – 16.06.

Ich lese seit einigen Jahren, es müssen 2 oder 3 sein, ausschließlich E-books.
In erster Linie wegen meiner Hände und seit meinem Unfall auch wegen meiner Schulter.
Der E-book-Reader ist in jedem Fall leichter als jedes Buch.
Auch meinen Augen zuliebe, denn am Reader kann ich mir die Schriftgröße einstellen.
Sehr oft habe ich ein Buch nicht lesen können, weil mir die Schrift trotz Brille zu klein war.

Natürlich kenne ich die Gegenargumente derer, die lieber ein „echtes“ Buch in Händen haben. Sind auch nicht von der Hand zu weisen.
Doch viele, viele Bücher liest man nur einmal. Dann stehen sie im Regal, verstauben und werden so gut wie nie mehr zur Hand genommen.
Allerdings kann man diese Bücher verleihen oder verschenken, was mit E-books schwerer ist und schon ein wenig technisches Know how  verlangt.
Hörbücher kann ich mir nicht anhören, ob ihr es glaubt oder nicht, ich schlafe dabei jedesmal ein.

Erzählt doch bitte mal…..

Lest ihr überhaupt noch ?
Am E-book-Reader ?
Ausschließlich „echte“ Bücher aus Papier ?
Mal so, mal so ?
Und wie ist es mit Hörbüchern ?

Die Frage des Tages – 14.06.

Schuhe kaufen

Es geht ja die Mähr durchs Land, dass alle Frauen unheimlich gerne Schuhe kaufen.
Also ich gehör da nicht dazu, ich kaufe Schuhe höchst ungern.
Hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass es wenig bringt, Schuhe online zu kaufen und schicken zu lassen, weil Größe 39 ist nicht immer Größe 39. Mal zu klein, mal zu groß, mal zu breit, dann wieder zu schmal.
Nun ja, also da muss ich durch und von einem Laden in den nächsten pilgern, wenn mir mal nach neuem Schuhwerk ist.
Da hatte ich die Idee, mir Flip Flops zuzulegen. Flach, leicht und die können weder zu eng, noch zu breit sein.
Aber denkste….
Meine Zehen haben was gegen den Steg, den diese Flip Flops so an sich haben.
Egal ob der nun aus Stoff, aus Plastik, aus Leder oder sonst aus einem Material ist, mich scheuert der Steg zwischen den Zehen wund und das geht ratz fatz.
Also muss ich weiterhin nach Pantoffeln suchen die möglichst glatt sind, damit innen keine Knöpfe oder sonstigen Dinge sind die wiederum meinen Zehen nicht gut tun.
Und dann bin ich doch tatsächlich fündig geworden – Espandrillos – genial, aus Stoff, da kann nichts scheuern oder aufreiben.
Und solange es nicht regnet, sind die für mich das Schuhwerk des Sommers.


Wie geht es euch mit Schuhe kaufen ?
Mögt ihr Espandrillos ?
Oder lieber Flip Flops ?

Urlaubsschmankerl I – Der Flug in den Urlaub

Es ging also los mit dem Hinflug nach Hurghada, diesmal mit Eurowings.

Die machen ja derzeit viel Werbung „zu hoch, zu rot, zu…….“
Wir sind mit denen noch nie geflogen und wollten uns überraschen lassen.
Es ging schon mal los, dass wir um nichts auf der Welt online einchecken konnten.

Keine Ahnung bis heute, was da wirklich los war, der Anruf bei Eurowings war wenig ergiebig, die Tante dort am Rohr, meinte erst wir mögen noch warten (worauf bitte ?) und dann kam die Erkenntnis, dass das ein Langstreckenflug sei (was nicht stimmt, Ägypten ist Mittelstrecke, aber ok, kann sein dass diese Fluggesellschaft andere Standards hat) und man da nicht online dafür einchecken könne.
Wir sollen einfach 3 Stunden vor Abflug am Flughafen sein.
„seufz“ – ging aber eh nicht anders.
Am Flughafen angekommen, waren da nur sehr wenige Leute am Check in – eh klar, die haben alle online eingecheckt.
Aber dafür sind wir schnell unser Gepäck los geworden und haben die Info bekommen, dass man unseren Sohn nicht auf der Passagierliste finden konnte „Schreck las nach“
Nach einigem Hin und Her fand sich dann eine „Reisegruppe“ Voss, da war er dabei, gut und schön, 3 Personen sind ja in der Tat eine Gruppe, wenn auch eine sehr kleine.
Egal, nicht aufregen, die Dame am Schalter machte klick klick und hat alles in Ordnung gebracht. Sohnemann durfte mitfliegen.
Ihm haben wir das besser nicht erzählt, er bekommt bei sowas meist gleich eine mittlere Panik.
Dann auf zu Mc Doof – frühstücken.
Nachrichten am Handy lesen – Zeit totschlagen.
Irgendwann durften wir dann auch zum Boarding.
Am Flughafen Wien – Schwechat ist das ein Kilometermarsch, Treppe rauf – Treppe runter, endloser Gang ect.
Man hat nur das Glück, dass man da nur noch Handgepäck hat.
Dann durch die Sicherheitskontrolle (dazu in einem anderen Beitrag mehr) und Schwupps war die Zeit schon um und man wurde zum Boarding gerufen.
Und dann kam meine persönliche Challenge.
Bekomme ich den Sicherheitsgurt zu oder muss ich um eine Verlängerung bitten ?
Alle Aufregung umsonst – er ging zu und zwar locker.
„Puhh“ Erleichterung machte sich in mir breit……

Das erste Mal gab es auf diesem Flug weder Essen noch Getränke kostenlos, aber es war alles da, man konnte gegen Einwurf kleiner Scheine Getränke und sogar Sandwiches etc. erwerben.
Billig ist sowas über den Wolken ja nie, wie man sich denken kann, aber wir hatten bei McD ohnehin was gefuttert, also war uns nur nach kühlem Nass.
Alles andere was die „Saftschubbsen“ später noch an uns vorbei gezogen haben, war für uns uninteressant, aber interessant war, was andere so alles auf dem Flug in den Urlaub da erworben haben. Unglaublich wofür man Geld ausgeben kann.
In Ägypten angekommen, hat uns erst mal der üblich, heiße Wüstenwind empfangen.
Dann muss man da einen Einreiseantrag stellen, das ist aber mehr Arbeitsbeschaffung, denn ich glaube nicht, dass sich diese „Kaszetteln“ irgendwer anschaut, allerdings knöpfte man uns dann noch 25 Euro pro Person für das Einreisevisum ab.
Das picken die dann in den Pass hinein.
Und da sitzt dann auch ein „Beamter“ der diese silbrig glänzenden Pickerl genau kontrolliert.
Eine Familie dachte, dass sie das nicht braucht und marschierte einfach durch. Wäre ja eine Idee gewesen sich die 125 Euro zu sparen, die waren zu fünft.
Aber nix da, die wurden mit bösen Blicken zurück geschickt und mussten ebenfalls löhnen.

Dann war da ein Bus, der uns zum Hotel bringen sollte, sogar mit Klimanlage, in dem mussten wir warten bis alle Mitreisenden da waren. Das ist gar nicht so einfach, denn auf dem Weg zum Bus liegen einige Duty Free Läden und auch da kann man seine Moneten für allerhand Zeug los werden.

Unser Hotel liegt auf der Strecke nahezu als eines der Ersten, aber nein der Bus hat erst alle anderen Gäste in den weiter entfernten Hotels ausgeladen und uns dann auf der Rückfahrt dahin gebracht.
Wir dachten schon die haben auf uns vergessen, aber nein es war ökonomischer im Kreis zu fahren.

Dann war alles gut, wir waren angekommen und wurden mit einem schönen Zimmer, mit tollem Ausblick belohnt.

Plauderei im Cafe – Der geheimnisvolle Herr Moser II

Der Jo war echt neugierig was die geschwätzige Frau Winter mit dem Herrn Moser zu tun hatte, aber er verkniff es sich, sie zu fragen.
Er merkte zwar an ihrem lauernden Blick, dass sie förmlich drauf wartete, aber es machte ihm einen unheimlichen Spaß nicht drauf einzugehen.
Also verschwand die Frau Winter mit bösem Blick.
Am nächsten Tag erschien der Herr Moser wieder, diesmal ohne Frau Winter im Schlepptau, dafür mit einer großen grauen Mappe unter dem Arm.
Er nahm am Fenster Platz und bestellte einen Kaffee und ein Glas Wasser.
Der Jo musste lächeln, denn er dachte, dass das Glas Wasser für die Frau Winter gehören würde, aber von der war weit und breit nichts zu sehen.
Der Jo brachte dem Herrn Moser seinen Kaffee samt Wasser und fragte ihn auch gleich nach dem Verbleib der Frau Winter.
Da rollte der Herr Moser mit den Augen und sagte, dass er hoffe, dass sie nicht wirklich gleich auftauchen würde.
„Eine schrecklich neugierige Person“ war seine Antwort.
Ja da konnte der Jo ihm nur recht geben.
Er wollte sich schon umdrehen und wieder an seinen Tresen gehen, da bat ihn der Herr Moser, sich doch ein paar Minuten zu ihm zu setzen, er würde gern was mit ihm besprechen.
Da grad sehr wenig los war im Cafe. nahm der Jo vis a vis vom Herrn Moser Platz. Die kleine Serviererin brachte dem Jo auch ein Glas Wasser und schon konnte der Herr Moser erzählen was er auf dem Herzen hat.
Er sei Fotograf, schon im Ruhestand und fotografiere nur noch hobbymäßig.
Umständlich öffnet er seine Mappe und zeigt dem Jo einige wunderschöne Aufnahmen von Blumen, von Tieren und Bauwerken, von den Städten die er bereist hatte.
Jo war sehr beeindruckt.
Die letzten Aufnahmen zeigten einige Mädchen und Frauen, leicht bekleidet in erotischen Posen.
„Gefallen ihnen meine Fotos ? fragt der Herr Moser und Jo nickt begeistert und nimmt einen großen Schluck Wasser.
Man hätte meinen können, der Mund wäre ihm trocken geworden beim Anblick der erotischen Bilder.

Herr Moser kam nun auf den Punkt, er fragte ob er seine Fotos beim Jo im Cafe ausstellen dürfe.
Jo kratzte sich am Kinn und war etwas verlegen, also die Blumen und Tiere und Bauwerke, ja das konnte er sich gut vorstellen, aber die halbnackten Mädels?
Jo war nicht prüde und bei Gott kein Kind von Traurigkeit, aber er kannte ja seine Klientel.
Da war er sich doch sehr unsicher, ob das gut für sein Geschäft wäre.

Und es waren ja nur erotische Posen, keine Pornos.

Er bat sich erst Mal Bedenkzeit aus, versicherte dem Herrn Moser aber, dass seine Fotos wirklich sehenswert seien.
Dabei sah er sich in seinem Lokal um, wo er denn die Bilder hinhängen könnte.

Was meint ihr, wird der Jo die Bilder aufhängen ?