Die Dienstagsfrage 12.03.

Eine Bekannte, die in meinem Alter ist, hat sich ein Tattoo stechen lassen.
Ich hab bei anderen Leuten kein Problem wenn sie tätowiert sind, also zumindest so lange sie nicht völlig zugestochen sind, aber ich selbst würde mir nie im Leben meine Haut damit *verschönern* lassen.

Es gibt eine Menge schöner Tattoos, die auf jugendlicher Haut auch sehr gut zur Geltung kommen, ich frage mich da halt immer, wie schauen die dann aus, wenn man älter wird und die Haut nachlässt und faltig wird.

Dazu meine Dienstagsfrage:

Habt ihr ein oder mehrere Tattoos ?
Wenn ja, habt ihr es schon mal bereut, es stechen gelassen zu haben ?
Wenn ihr keins habt, hättet ihr gern eins ?

Wenn ihr *Die Dienstags-Frage* in eurem Blog beantworten wollt, 
könnt ihr den Beitrag gerne hier verlinken
oder ihr beantwortet die Frage hier in den Kommentaren.

Montags-Talk (6)


Wie war eure Woche ?

Verratet uns wie ihr sie verbracht habt.
Und was ist für die kommende Woche geplant ?

Meine Woche war durch diese blöde Husterei nicht so toll. Aber gegen ende hat sie sich dann doch zum Guten gewandt.
Am Donnerstag hätte ich eigentlich Theaterkarten gehabt. Das ist ein Abo und der Termin steht schon viele Monate vorher.

Am Donnerstagmorgen war der Husten dann so schlimm, dass ich dachte, dass das keinem Menschen, der auch im Theater sitzt zuzumuten ist. Also wollte ich die Karte verfallen lassen.
Dann hab ich mir aber gedacht, dass das doch eigentlich schade ist, denn gerade dieses Stück hätte ich wirklich gern gesehen.
Also hab ich im Abo-Büro angerufen und konnte wirklich ohne Probleme auf einen Ersatztermin umbuchen.
Das hat mich dann richtig gefreut.

Am Freitag waren wir dann mit Freunden asiatisch Essen. Das war echt toll. Sowohl die Unterhaltung als auch das Essen.
Ein richtiges Highlight für diese Woche.

In der kommenden Woche stehen einige Arzttermine an.
Daran merke ich echt, dass ich alt werde, sooft wie in den letzten Wochen war ich früher das ganze Jahr nicht beim Arzt.
Wobei der Husten ja nahezu weg ist, also werde ich mir vielleicht einen Termin sparen können.

Ich wünsche euch allen eine wunderbare Woche. 
Und wenn ihr über eure Woche unter dem Motto *Montags-Talk* erzählen wollt, könnt ihr das hier im Blog in den Kommentaren machen oder ihr schreibt einen *Montags-Talk* im eigenen Blog und verlinkt den Beitrag hier.
Das Logo könnt ihr gern dafür mitnehmen.
Ich würde mich freuen und wünsche euch viel Spaß !

Küchenkräuter auf Vorrat

Dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)

Leider habe ich keinen grünen Daumen.
Auch nicht wenn es um Küchenkräuter geht. Ich habs schon oft versucht mir Töpfe mit verschiedenen Kräuter gekauft, aber irgendwie gehen mir die alle immer ein. Einzig Schnittlauch bringe ich eine Weile weiter. Ob es daran liegt, dass ich mal zu viel und mal zu wenig gieße, oder weil ich davon nicht so viel brauche, wie nach wächst, kann ich jetzt gar nicht sagen.

Aber das ist gar nicht der Zweck meines Beitrags.
Ich greife sehr gerne zu tiefgekühlten Kräuter, sicher schmecken die nicht ganz so optimal wie Kräuter aus dem Garten oder von der Fensterbank, aber da kann wenigst nichts eingehen.

Nur diese Verpackungen……
Also die sind manchmal echt zum ärgern.
Zwar haben manche so einen Kunststoffdeckel, aber wehe die Packung fällt in der Lade des Tiefkühlschrankes um, dann nützt der Deckel gar nichts, denn der hält nur optisch, in der Praxis ist er so schnell runter gefallen, wie man nur schauen kann.

Und dann ist die Lade voll mit Petersilie, Dille oder Schnittlauch.
Gibt auch noch andere, noch weniger praktische Verpackungen.
Bisher hab ich noch keine gefunden, die wirklich gut gehalten hätte.

Ich bin jetzt dazu übergegangen, die diversen Kräuter, die ich gern verwende, am Markt zu kaufen, sie zu zerkleinern und in Plastikbehälter mit gut haltenden Deckeln selbst einzufrieren.
Das klappt hervorragend. Ich mach das jetzt auch mit Zwiebeln und Knoblauch. Hat den Vorteil, dass ich immer einen Vorrat habe und meine Lade für die Kräuter bleibt sauber.
Ausgerechnet hab ich es mir nicht, aber ich glaube das brauch ich gar nicht, denn billiger ist es sicher auch, als die vorgefertigten Packungen zu kaufen.

Frau Huber und die Rose vor der Tür

Frau Huber setzt sich an den Küchentisch, ein paar Sonnenstrahlen fallen auf den Tisch und entlocken der alten Frau ein Lächeln.
Nach der Morgentoilette braucht sie ein Häferl Kaffee, das sit noch nicht ihr Frühstück, das kommt erst später. Dafür richtet sie sich dann ein Butterbrot, manchmal mit Marmelade, oder mit Honig und manchmal auch mit Schnittlauch und Salz.

Dabei fällt ihr Blick auf den Kalender, 14. Februar – da war doch irgendwas. Sie denkt scharf nach, aber es fällt ihr nicht gleich ein, nur dass dieser Tag irgendwas bedeutet.
Nach ein paar Minuten hat sie den 14. Februar wieder vergessen und geht zur Wohnungstür um sich die Zeitung zu holen, die ihr der freundliche, junge Nachbar jeden Tag, auf die Türmatte legt.
Über der Zeitung liegt heute eine gelbe Rose, mit einem grünen Bastbändchen hängt daran ein rotes Herz auf dem steht:
“Alles Gute zum Valentinstag!

Da fällt es der Frau Huber wieder ein, heute am 14. Februar ist Valentinstag.
Und sie freut sich sehr, dass da irgendjemand, vielleicht ohnehin der freundliche junge Mann, der seit einiger Zeit nebenan wohnt, hat ihr diese gelbe Rose zur Zeitung gelegt.
Aus ihrem Abstellraum holt die Frau Huber eine schmale Vase und stellt die Rose damit auf ihren Küchentisch.

Ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit, als ihr Mann, der Leo noch gelebt hat. Der hat ihr ein paar Mal im Jahr Blumen geschenkt, zum Geburtstag, zum Muttertag, zum Hochzeitstag und ein paar Mal hat er ihr auch nur eine einzelne Rose mit gebracht, die hat sie mehr gefreut als die großen Blumensträuße. Das hat sie dem Leo aber nie gesagt, der war immer der Meinung, dass sie auch mit einem opulenten Strauß eine Freude hatte.
Aus der Zeit stammt auch noch die schmale Vase, in die sie heute die gelbe Rose gestellt hat.
Zum Valentinstag hat er ihr aber nie Blumen mit gebracht. Das ist nur Geldschneiderei, waren seine Worte und da würde er nicht mit machen.

Jetzt fragt sie sich aber doch, von wem die Rose ist, aber der Nachbar ist nicht zu Hause, das sieht sie schon daran, dass vor seiner Tür die Hausschuhe stehen, also kann sie ihn nicht fragen.
Sie nimmt sich vor, heute ein paar Muffins, diese neumodischen kleinen Kuchen, zu backen und ihm zwei davon vor die Tür zu legen.
Wenn die Rose doch nicht von ihm war, wars auch egal, dann hat er halt etwas worüber er sich freuen kann.
Und jetzt freut sich die Frau Huber einfach so, dass jemand an sie gedacht hat, am Valentinstag !