Frage des Tages – 15.09.

Wieder mal ein Versuch mit einer Frage des Tages.
Würde mich über eure Antworten sehr freuen.

Mir geht es heute mal um VERÄNDERUNGEN

Je älter ich werde umso schwerer tu ich mir mit Veränderungen.
Früher hab ich es nahezu geliebt, alles und jedes zu verändern.
Angefangen bei mir selbst, also Haarfarbe, Frisur, Kleidung ect.
Aber auch in der Wohnung, am liebsten hätte ich jede Woche die Möbel umgestellt

und neue Polster gekauft.

Jetzt geht mir das nicht mehr so leicht von der Hand.
Ich hänge sehr oft an Dingen, kann mich viel schwerer, von liebgewonnenen Dingen, trennen.


Wie ist das bei euch ?
Mögt ihr Veränderungen ?

 

Plauderei im Cafe

Zeichnung: Dominik Voss

Gestern kam der Herr Moser ins Cafe, mit einem Packen neuer Fotos.
Mitte des Monats hat er mit dem Jo ausgemacht, werden jeweils die Fotos getauscht.
Und gleich bringt der Herr Moser ein paar Neuigkeiten aus dem Grätzel rund um das Cafe, mit.
In dem leer stehenden Lokal ein paar Häuser weiter kommt ein Blumengeschäft rein.
Der Besitzer hatte nämlich auch Interesse an den Fotos vom Herrn Moser.
Und daneben, da steht noch ein weiteres, klein winziges Geschäft leer, das nimmt man kaum wahr, da soll ein Bucladen rein kommen.
Die Frau Winter, die grad bei ihrem Glas Wasser sitzt, lacht laut auf.
„Wer kauft denn heute noch Bücher, lesen doch alle nur dieses neumodischen Zeug, Ebook-Reader oder so ähnlich “
Na ganz unrecht hat die Frau Winter da ja nicht, aber es gibt schon noch Leute, die lieber ein Papierbuch in der Hand haben, als Ebook.
Dem Jo ist der Buchladen egal und auch das Blumengeschäft, er ist nur sehr erleichtert, denn es ging das Gerücht um, dass in das leere Geschäft eine Konditorei kommen soll. Das wäre seinem Geschäft nicht sehr gut bekommen.
Grad kommt ein Pärchen zur Tür herein und bewundert auch gleich die neuen Fotos vom Herrn Moser, der sich sehr freut, dass seine Fotos so gut ankommen und er durch die Ausstellung hier im Cafe, den neuen Auftrag im Blumenladen bekommen hat.
Das Pärchen setzt sich an einen der Tische und bestellt Kaffee und hätte dazu gern Kuchen, aber da muss der Jo passen, er hat grad keinen Lieferanten für Kuchen und Torten und bietet dem Pärchen Nusskipferl oder Croissant an, die bekommt er aus der Bäckerei.
Die Frau Winter schimpft laut vor sich hin, was denn das für ein Saftladen sei, wo es am Vormittag keinen Kuchen gäbe.
Der Jo antwortet ihr nur, dass sie gern Saft haben kann, aber sie will ja immer nur ein Glas Wasser.
Aber er weiß selbst, dass es so nicht weiter gehen kann, er braucht unbedingt eine Bäckerei, wo er auch Torten- und Kuchenstücke besorgen kann. Hausgemacht am besten.
An einem der Fensterplätze sitzt eine ältere Dame, die kommt öfters am Vormittag, trinkt eine Melange und liest Zeitung.
Die ruft den Jo, der meint sie will zahlen und beeilt sich seine Geldtasche zu holen.
Aber die Dame bittet ihn, sich zu ihr zu setzen, denn sie würde gern was mit ihm besprechen.
Der Jo schaut sie erstaunt an und  hört ihr dann gespannt zu.
Die Dame am Fenster hat gehört, dass er Torten und Kuchen suchen würde und bietet ihm an, dass sie für ihn backen würde.
Sie wäre eine leidenschaftliche Bäckerin, aber seit ihr Mann gestorben ist und die Kinder aus dem Haus sind, ist da niemand mehr, der das Backzeug essen würde, für sie allein lohnt es sich nicht zu backen.
Der Jo denkt kurz nach und meint dann, es käme auf einen Versuch an.
Hilde, so stellt sich die Dame dann vor, macht ihm den Vorschlag, dass sie ihm zwei Sachen als Probe backen würde.
Einen Apfelkuchen, den mögen fast alle Leute gern und eine Schokoladentorte.
Das macht sie gratis und er kann die beiden Dinge dann mal zur Probe im Cafe anbieten.
Der Jo wiegt aber ab, denn das Material, wie Eier, Mehl und Äpfel will er unbedingt bezahlen.
Gut, darauf einigen sich die beiden und die Hilde strahlt und macht sich sofort auf den Weg, um einzukaufen und ihre Küche in eine Backwerkstatt zu verwandeln.
Dabei vergisst sie ganz ihren Kaffee zu bezahlen, aber der Jo ist sich sicher, sie kommt wieder.
Und er ist sehr gespannt wie die Torten und Kuchen der Frau Hilde in seinem Cafe ankommen werden.

Der Herr Jakob – auf die Katz gekommen

Zeichnung: Dominik Voss

Der Sommer geht zu Ende, was der Herr Jakob sehr bedauert.
Denn trotz der großen Hitze, die dieses Jahr in unserer Stadt geherrscht hat, hat er es sehr genossen, jeden Tag am offenen Fenster zu sitzen und dem bunten Treiben in der kleinen Gasse zuzusehen.
Er hat einige neue Bekanntschaften gemacht, es sind neue Leute ins Haus eingezogen, auch im Haus gegenüber wohnen neue Menschen und das ist für den Herrn Jakob so, als ob er eine Illustrierte lesen würde.
Da ist zum Beispiel eine Familie mit sage und schreibe 5 Kindern. Sowas kommt heute ja eher selten vor, dass ein Paar so viele Kinder ins Leben setzt. Daher fällt das ja beinahe schon auf.
Es sind 3 Buben und zwei Mädchen, die Mädchen dürften Zwillinge sein. Sie sind immer gleich gekleidet und haben die Haare gleich zu Zöpfen gebunden. Auch so eine Seltenheit, denn meist wollen Mädchen doch eher coole Frisuren und keine Zöpfchen.
Die Buben grüßen sogar, wenn sie am Fenster vom Herrn Jakob vorbei kommen.
Die Familie wohnt im 3. Stock, man sieht am Fenster aber meist nur die Mutter, wenn sie die Vorhänge auf uns am Abend wieder zu macht.
In das Geschäftsleben ist Ruhe eingekehrt, seit der Würstelstand weg ist, ist es auch deutlich ruhiger geworden, denn die Kundschaft, die zum Biertrinken und streiten zum Stand gekommen ist, hat sich ein anderes Domizil gesucht.

Eine kuriose Begegnung hatte der Herr Jakob.
Er saß wie immer am Fenster und las in der Zeitung, die ihm der Mohamed am Morgen gebracht hat, hatte einen großen Becher Milchkaffee neben sich stehen und eine wunderbar resche Semmel aus der Bäckerei, mit Butter bestrichen auf einem kleinen Teller liegen.
Plötzlich, wie aus dem Nichts, springt eine schwarze Katze auf sein Fensterbrett.
Der Herr Jakob hat sich richtig arg erschrocken und ein paar Minuten gebraucht bis er überhaupt erkannt hat, was da grad passiert ist.
Inzwischen hat die Katze an seinem Kaffee geschlabbert und seine Buttersemmel angeknabbert.
Sowas hat der Herr Jakob noch nie erlebt, eine Katze die Kaffee trinkt.
Erst wollte er das Vieh ja von seinem Frühstück vertreiben, aber die schwarze Katze rieb sofort ihr Köpfchen an seiner Hand, so als ob sie um Entschuldigung bitten würde. Da brachte es der Herr Jakob nicht übers Herz, sie zu vertreiben.
Als ob die Katze genau das geahnt hätte, ließ sie sich gemütlich auf dem Kissen, das Herr Jakob als Armstütze am Fensterplatz liegen hat, nieder und döste so in der Sonne.
Nun war der Herr Jakob auf die Katze gekommen.
Gespannt verbrachte er den Tag mitsamt Katze am Fenster. Zu Mittag schnitt er ein wenig von der Leberwurst ab und reichte sie dem Kätzchen, die verschlang das Mahl in Windeseile.
Die Blumenfrau, die zum Rauchen ans Fenster gekommen war, staunte nicht schlecht über den Zuwachs des Herrn Jakobs.
„Ist das ein ER oder eine SIE ?“ fragt sie den Herrn Jakob.
Der schaut sie mit großen Augen hinter seiner Brille an und zuckt nicht wissend mit den Schultern.
Und ehe die beiden Leutchen nachsehen hätten können, sprang die Gastkatze vom Fensterbrett und verschwand um die Hausecke.
„Schad, irgendwie hab ich mich grad an sie gewöht“ bedauert der Herr Jakob.

Ob sie wohl wieder kommen wird ?

Hier muss wieder mehr Schwung rein

Der Sommer neigt sich dem Ende zu.
Ja, ich weiß, manche werden fragen „Welcher Sommer“ ???
Aber wir im Osten von Österreich waren reich gesegnet mit Temperaturen jenseits der 30 ° und so wie es aussieht, sind zwar jetzt ein paar kühlere Tage, aber gegen Wochenende wird es nochmal heiß.
Kann sicher noch den ganzen September warm und sonnig bleiben.
Wir haben es uns bisher richtig gut gehen lassen.
Nach dem Ankauf eines mobilen Klimagerätes, ist es auch in unserer Wohnung erträglich, wenn sich draußen die Hitze an die Betonwände legt.
Das war die Anschaffung des Jahres !!
Hinter uns liegt ein sehr gelungener und netter Kurzurlaub bei Freunden in Thüringen.
Unglaublich was es da alles zu sehen und zu fotografieren gab.
Fotos werden noch folgen.
Mir haben zwar jeden Abend die Beine weh getan und ich bin so schnell wie nie eingeschlafen, aber das tat der Freude keinen Abbruch.
Mein Abnehmprojekt macht tolle Fortschritte. In einem Monat hab ich 6 kg verloren.
Ich weine ihnen keine Träne nach 😉
Low Carb tut mir unendlich gut.

Vor uns liegt nochmal ein Kurzurlaub, im Oktober wird es nach Berlin gehen.
Auch dort wollen wir Freunde treffen und uns Dinge in der Stadt ansehen, die wir noch nicht kennen.

Und irgendwie soll es nun auch hier im Blog wieder mehr zu lesen geben.
Meine Kurzgeschichten sind im wahrsten Sinn der Worte über den Sommer zu kurz gekommen.
Und die Fragen des Tages auch, da freu ich mich schon auf viele Antworten.

Bis dann, liebe Blogfreunde, schöne Woche !

Die Frage des Tages – 30.07.

Wir werden ja nahezu, zu jeder Tages und Nachtzeit, mit Werbungen für die diversen Produkte überschwemmt.
Manche Werbung ist ja recht nett, meist aber sind Werbeeinblendungen nervig.
Entweder weil sie ansatzlos, mitten in einem Film, kommen oder weil die Art und Weise so nervig gemacht ist, dass man sofort zur Fernbedienung greift um zumindest für die zeit der Reklameeinblendungen, den Ton abzustellen.

 

Meine heutige Frage des Tages:
Welche Werbung, im Speziellen, findet ihr besonders nervig ?